Paar tanzt Tango

Wann entscheidet sich ein verheirateter Mann für seine Geliebte und verlässt seine Frau und Familie?

Wann Männer ihre Frau und Familie für die Geliebte verlassen und wann es hoffnungslos ist

In diesem Artikel möchte ich endlich einmal auf das Thema  „Die Geliebte aus Sicht des Mannes“ eingehen: Wann trennt sich ein verheirateter Mann von seiner Ehefrau und seiner Familie für seine Geliebte und entscheidet sich für sie?

Ich war in letzter Zeit ganz besonders oft persönlich mit Fällen betraut, die darin bestanden, dass die Frau, die ich coachte, eine fortbestehende Affäre mit einem Mann hatte bzw. hat, welcher sich parallel schon sehr viele Jahre in einer Ehe befindet (häufig zwischen 10 und 20 Jahren).

Damit meine ich eine schon lange bestehende Ehe mit einer Frau, in der beide sich schon längere Zeit damit eingerichtet haben darin, dass sie einerseits keine Sexualität und keine Leidenschaft mehr miteinander leben und auch nicht mehr oft ihre Freizeit aktiv miteinander verbringen, doch auf der anderen Seite haben sich beide mit diesem platonischen Zustand auf eine eher freundschaftlich-wohlgesonnene und unbelasteten Weise eingerichtet.

Da diese langjährig bestehenden, komplett geschlechtslosen aber insgesamt unbelastet und eher freundschaftlich geführten Ehen der ganz typische Background des verheirateten Mannes ist, der mir gegenüber in Verbindung mit Affären thematisiert wird, möchte ich mich heute ganz wesentlich auf diese Konstellation beschränken.

Bevor es jetzt losgeht:

Für den Fall, dass er sich von Ihnen zur Zeit emotional stärker zurückzieht, obwohl Sie aber vorher schon mit ihm eine gewisse Zeit von Ehrlichkeit und Nähe zusammen erlebten, habe ich aus meinen zahlreichen Coachings und Fallbegleitungen  eine kostenlose Coaching-PDF für Frauen (32 S.) zusammengestellt, um ihn wieder die Verbindung zwischen Ihnen spüren lassen zu können, die er schon am Anfang für Sie empfand:

Hier können Sie–>meine kostenlose Coaching-PDF herunterladen und direkt lesen, wie Sie ihn in 3 konkreten Schritten wieder das Band spüren lassen können, das Sie beide verbindet und das er schon in der Anfangszeit Ihrer Begegnungen ehrlich gefühlt hat

(Meine “Gratis-PDF für Frauen” (32 S.) ist anwendbar bei komplizierten Affären, bei unterbrochenen Kennerlernphasen, bei belastenden Beziehungen und in Situationen, wenn er sich plötzlich viel weniger meldet).

Falls Sie aktuell in der belastenden Situation sind, dass er sich nach einer gemeinsamen Zeit von intensiver Vertrautheit und Nähe inzwischen bei Ihnen kaum oder gar nicht mehr meldet, lesen sie dazu auch meinen Artikel Er meldet sich nicht- 3 effektive Schritte um den Kontakt zu ihm wieder auf das vorige Niveau zu bringen. In meinem Artikel Was fühlen Männer bei einer Affäre beschreibe ich Ihnen den speziellen Persönlichkeits-Typ von Männern, der typischerweise (erstmal) ganz explizit nur eine Affäre führen will.

Liebe Leserin,

Um Ihnen im Vorfeld einen Wink zu geben:

Statistisch gesehen trennt sich ein Mann von seiner Frau nach so vielen Jahre sehr selten. Es sind fast immer Frauen, welche als Ergebnis jahrelangen Klärens, stillen Leidens und Unglücklich-Fühlens irgendwann eine Trennung thematisieren und vorantreiben, so dass die von ihr ausgehende Scheidung dann nur noch der natürliche Endpunkt ist.

Sexy Paar sitzt auf SofaDoch die bei den Affären vieler Frauen so typische LANGZEIT-EHE des betreffenden Mannes wird so gut wie nie geschieden und fällt damit kaum in die Scheidungsstatistiken hinein:

Einen Mann nach einer schon 12 oder auch 20 Jahren bestehenden Ehe zu der aktiv von ihm selbst ausgehenden enormen Anstrengung einer Trennung und der anschließenden Scheidung gegenüber seiner Ehefrau zu bewegen, die ihrerseits mit ihm in einem eher freundschaftlich-platonischen Verhältnis steht (und kaum unzufriedenen Klärungsbedarf thematisiert), ist daher schon rein statistisch gesehen so gut wie ein Ding der Unmöglichkeit.

Wir werden uns heute aber gar nicht mit Statistiken beschäftigen, sondern werden rein bindungsdynamisch ganz genau verstehen, wieso dieses Unterfangen so gut wie unmöglich ist, was den Grundzustand der männlichen Psyche und seiner Gefühle in so einer Situation betrifft.

Ihnen das heute zu veranschaulichen, ist mir auch aus dem folgenden Grund ein Anliegen:

Wir können in der heutigen Zeit das sich stark ausbreitende Massenphänomen beobachten, dass insbesondere immer mehr lang verheiratete Männer eine Art Doppelleben führen und längerfristig begleitend eine Affäre mit einer anderen Frau haben bzw. diese suchen.

Bevor es nun tief in die Psyche des verheirateten Mannes in der oben beschriebenen Ehe-Situation geht, geht es mir deshalb darum, auch die ANDERE Seite zu verstehen:

Was macht eigentlich den Reiz des Geliebte-Seins aus in diesen mittlerweile Millionen von (fast beziehungsartigen) Affären mit verheirateten Männern ?

Ein verheirateter Mann bringt in der Regel für die meisten Frauen eine ganze Reihe an attraktiven Attributen mit, die derselbe Mann als ein um sie werbender Single von vornherein nicht hätte:

Er ist als Mann durch seine Ehefrau und durch seine Familie in attraktiver Weise sozial vorbestätigt in verschiedener Hinsicht:

– Er MUSS überdurchschnittlich reif, verantwortungsbewusst, empathisch, fürsorglich und beziehungsfähig sein, um schon so viele Jahre seiner Frau und Kindern als täglicher Verbündeter ein scheinbar halbwegs gutes Gefühl gegeben zu haben

– Als verheirateter Mann MUSS er überdurchschnittlich männlich und selbstbewusst im Umgang mit Frauen sein, sonst hätte er keine Frau an seiner Seite, die soviel Potential in ihm sieht.

Das bedeutet psychologisch im Umkehrschluss: Er muss also wählerisch sein, seinen männlichen Wert kennen und ist daher entspannt. Er weiß um seine Optionen bei Frauen: Es kann dann z.B. in ihrer Wahrnehmung nicht sein, dass er zu der großen Gruppe der Männer gehört, die wie ausgehungert und verzweifelt (z.B. auf Tinder) einer Frau hinterherlaufen würden und ihr nach dem ersten Treffen schon überschwänglich Liebeserklärungen machen (ein gegenwärtiges Massenphänomen)

– Da auch sie sich ohne Komplikationen und ohne Angst davor, von ihm eingeengt zu werden, fallen lassen kann, ist allein sein Verheiratetsein schon würdig, etwas ihm anzufangen

– Ein verheirateter Mann übernimmt scheinbar finanzielle Verantwortung und sorgt gern für seine Lieben. Er muss daher überdurchschnittlich erfolgreich sein oder zumindest sehr durchsetzungsfähig und problemlösend für die Erreichung seine Ziele sorgen

– Aus dieser wahrgenommen Stärke und hohen männlichen Wert heraus löst ein verheirateter Mann in einer Frau den starken Reiz aus, seine Liebe zu gewinnen:

Denn sie muss ja etwas ganz Besonderes für ihn sein, da er seiner Frau ja insgesamt schon so lange Zeit ein treuer Mann ist und die ganze Zeit scheinbar bisher keine andere Frau in ihm tiefere Gefühle auslösen konnte. Damit wird der romantische Traum in ihr getriggert, dass dieser ‚starke, verantwortungsbewusste Mann’ in ihr offensichtlich etwas gefunden hat, was er schon sein Leben lang schon immer suchte und das seine Frau ihm niemals geben konnte.

– Mit dieser verzerrten Überinterpretation scheint dieser Mann in ihren Augen auf paradoxe Weise in seiner eigenen Untreue noch prinzipien-treu zu sein, da er offensichtlich bereit ist, sogar soziale Konventionen zu übertreten, nur um seinem Herzen treu zu bleiben

– Und zuletzt: Das ganze belastende Kränkungspotential, das ein interessanter und attraktiver Single Mann potential für sie mitbringt dadurch, dass er sie etwa während des Kennenlernens etwa doch nicht ausreichend attraktiv genug für etwas Ernstes finden könnte, fällt bei ein und demselben Mann, sobald dieser das Label ‚verheiratet’ besitzt, auf einmal so gut wie weg:

So gesehen DARF ein verheirateter Mann unverbindlich sein und nichts Festes von ihr wollen, weil er ja ‚verheiratet’ ist und er tut dies in beruhigender Weise nicht, weil sie etwa als Frau und Geliebte nicht wertvoll oder attraktiv genug für ihn wäre. Ihr Selbstbild ist dadurch also kaum bedroht.

Der immer größer werde Hang nach Begegnungen und Affären mit verheirateten Männern erlebe ich als eine wachsende Sehnsucht vieler Frauen:

Sich in einem schonenden und klar abgesteckten, unkomplizierten Rahmen sich als begehrenswerte Frau und Geliebte fühlen und ausprobieren können und sich dabei sogar halbwegs ‚gefahrenlos’ verlieben zu dürfen.

Nicht zuletzt ist es auch sehr auffällig, dass es sogar immer mehr Frauen gibt, die mittlerweile ganz gezielt einen verheirateten Mann kennenlernen wollen (über die einschlägigen Online-Portale), weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass das Kennenlernen und Daten von Single Männern im deutschsprachigen Raum für sie tendenziell eher enttäuschend, unwürdig, zu verletzend, abtörnend oder nicht inspirierend genug ist.

Warum gehen verheiratete Männer eine längerfristige Affäre mit einer anderen Frau ein?

Generell beobachte ich 2 unterschiedliche Gruppen von verheirateten Männern, die sich auf eine Affäre einlassen:

Auf der einen Seite gibt es die Gruppe der unglücklich verheirateten Männer.

Auf der anderen Seite gibt es die viel größere Gruppe der lediglich unerfüllt verheirateten Männer.

Da die Gruppe der lediglich unerfüllt verheirateten Männer in Langzeitehen mit großem Abstand am häufigsten vertreten sind unter den Affären, möchte ich mich heute wesentlich mit ihnen beschäftigen.

Doch um den Gefühlszustand der unerfüllt verheirateten Männer zu verstehen, möchte ich Ihnen vorher zur genauen Unterscheidung einmal kurz die emotionale Situation eines unglücklich verheirateten Mannes vor Augen führen:

1) Die Geliebte aus Sicht des Mannes: Die emotionale Gefühlslage eines unglücklich verheirateten Mannes und warum er fremdgeht

Der unglücklich verheiratete Mann (im Vergleich zum unerfüllt verheirateten Mann) hat häufig eine Frau an seiner Seite, mit der er keinen wohlgesonnen freundschaftlichen Umgang hat, so dass tendenziell eine belastete, verletzte oder auch subtil konfliktgeladene Atmosphäre herrscht.

Schild Baustelle BeziehungHäufig hat dieser Mann schon nach wenigen Jahren in der Ehe die starke innere Gewissheit, sich in jedem Fall irgendwann wieder trennen zu wollen und hat dies ggfls. sogar schon wenige Male (nur zu zaghaft) versucht.

Typisch für diese Konstellation ist, dass von Seiten der betreffenden Frau aus ihrer offensichtlichen Unzufriedenheit und Belastung heraus tendenziell beziehungsorientierte und klärenwollende Aktivitäten vorangetrieben werden:

– Die bewussten Versuche von ihr, durch bestimmte Methoden bewusste Nähe und Qualitätszeit herzustellen und die Beziehung zu retten (z.B. durch bestimmte Kommunikationsformen, durch bewusste Paar-Tage, Paartherapie, usw.)

– Bewusst geplante Urlaube, die nicht als einvernehmliche Freizeitpartner genossen werden, sondern bei denen insbesondere von Seiten der Frau die Hoffnung mitschwingt, durch mehr Zeitverbringen eine neue romantische Entwicklung mit ihm vielleicht voranzutreiben zu können

– Immer wieder viele klärende, intensive Gespräche, die nicht etwa von ihm motiviert ausgehen, sondern ausschließlich von ihr

– Eine angespannte, häufiger gereizte und manchmal feindselige Atmosphäre

– Sie kommt in eine Lebenskrise (Krankheit, Todesfall in der Familie, Arbeitslosigkeit, Mobbing, usw.) und auf einmal bricht das schon länger bestehende schlummernde Ungleichgewicht mit voller Gewalt auf, da die Frau plötzlich ungefiltert erlebt, wie wenig geliebt und getragen von ihm sie sich sogar in Krisenzeiten fühlt

Für diese sich für beide Seiten unglücklich anfühlende Ehe gilt:

Sie bedeutet eine stark gefühlte Bedrohung des Lebensglücks und des Lebenstraums der Frau (sowie des Mannes) und dadurch ein permanentes subtiles Energiezerren, depressives Verstimmtseins und vor allem ein Verärgert- und Gereiztsein in Anwesenheit des Anderen

Die starke Entliebung auf der einen Seite wirkt hier wie eine starke Belastung und Lebens-Verdunkelung auf der anderen Seite und das löst wiederum depressiv anmutende Ohnmachtsgefühle, grundgenervte Einengungsgefühle und beklemmende Schuldgefühle beim Anderen.

Unglücklich verheiratete Männer befinden sich fast immer in Ehen, die ganz unabhängig von einer anderen Frau schon etwas längere Zeit auf Scheidungskurs sind. Diese Art von Ehen machen den ganz überwiegenden Anteil der jährlich hohen Zahl der geschiedenen Ehen aus.

Was die männliche Grundmotivation betrifft, sich auf eine andere Frau einzulassen, besteht hier ein ganz entscheidender Unterschied zu der Gruppe der unerfüllt verheirateten Männer:

Der Antrieb der unglücklich verheirateten Männer, eine Affäre zu suchen und einzugehen, ist hier viel weniger die Suche nach neuen sexuellen Erfahrungen und auch nicht so sehr der Antrieb nach männlicher Bestätigung oder vertrautem Austausch.

Sein Verlangen ist in Wirklichkeit noch sehr viel existenzieller:

Häufig sucht er nahezu wie ein Getriebener danach, aus dem stark bedrückenden und ihn depressiv machenden Gefängnis seiner unglücklichen Ehe auszubrechen, von der er ja schon lange und heimlich genau weiß, dass er diese niemals in Zukunft weiterführen will.

Doch wegen seiner eigenen starken emotionalen Abhängigkeit (Co-Abhängigkeit) und seines häufig niedrigen männlichen Selbstwerts weiß er genau, dass er niemals die Kraft dazu hätte, ohne dass er sich parallel in eine neue Frau verliebt.

Wohl deshalb auch habe ich selten Männer erlebt, die sich derart schnell verlieben und wie verrückt dabei um eine Frau kämpfen, wie ein unglücklich verheirateter Mann:

Denn wenn ER eine halbwegs für ihn attraktive Frau kennenlernt und sich mit dieser halbwegs gut versteht und Sympathien von ihr empfängt, brechen bei ihm häufig sofort die Dämme:

Er muss sich dann geradezu überlebensnotwendig verlieben, um nicht immer depressiver in seinem Leben, bedrückter oder evt. sogar psychisch krank zu werden.

Gefühlt geht es um seine nackte Existenz:

Er ist wie ein Ertrinkender, der in der Enge seiner stark unglücklichen Ehesituation kaum noch Luft bekommt OHNE die Rettung durch eine andere Frau (emotional besteht sein Unglück in der Regel in einem sehr starkem und ohnmächtigen Mitgefühl und Schuldgefühl seiner Frau gegenüber, welche seit langer Zeit ihre gesamte Lebensfreude aufgrund seiner Gefühlsabflachung verloren hat, dieses aber selbst nicht ändern kann).

Er braucht tatsächlich sehr häufig überlebensnotwenig ein emotionales Absprungbrett, um endlich die Kraft zu haben, sich aus seinem Gefängnis zu lösen.

Daher sucht er in vielen Fällen sogar aktiv Gelegenheiten, Frauen kennenzulernen und zu daten, um sich hoffentlich zu verlieben.

(Woran Sie im konkreten Verhalten eines unglücklich verheirateten Mannes recht genau erkennen können, dass er es wirklich ernst mit Ihnen meint, können Sie in meinen speziellen Artikel lesen Die 5 Anzeichen, dass ein Mann verliebt ist )

Während es nun im Coaching im Falle eines unerfüllt verheirateten Mannes von der Zielsetzung her fast niemals darum geht, diesen Mann aus seiner Ehe herauszulösen, komme ich jedoch häufig schnell an meine moralische Grenze, wenn ich eine Frau coache, die eine Affäre mit einem unglücklich verheirateten Mann hat:

Denn ich weiß ja genau, dass ich umgekehrt auch schon „der anderen Seite“ helfen konnte: Den betroffenen Ehe-Frauen durch eine speziell an die Ehe und die gemeinsame Wohnsituation angepasste Transformation, um ihren Mann im Laufe der Zeit wieder zu einem glücklich verliebten Mann zu machen und damit die bestehende Ehe zu retten.

Trotz dieses inneren Konflikts, den ich dabei häufig verspüre, habe ich in bestimmten Fällen schon der ein oder anderen Frau im Coaching dabei verholfen, einen unglücklich verheirateten Mann im Laufe der Zeit zu bewegen, nicht nur eine intensive Liebesbeziehung mit ihr aufzubauen, sondern ihn vor allem dazu zu bewegen, all die Anstrengungen und Umständen in die Tat umzusetzen (sie wissen wovon ich spreche), durch die er ihr schließlich bewiesen hat, dass er es WIRKLICH ernst meint.

Doch ich kann auch GENERELL in meinen Fallbetreuungen und Coachings beobachten, dass diese Art von „sich sehr vertraut anfühlenden aber offiziell nicht verbindlichen Kontakte“ für eine Frau immer häufiger eine stark emotional-vereinnahmende und lebensbegleitende (oft belastende) Lebenserfahrung bedeutet.

Aufgrund dieser in letzter Zeit immer stärker werdenden Aktualität, Not und Betroffenheit vieler Frauen mit diesem Thema habe ich ein sehr detailliertes und lebendiges Coaching-Programm für Frauen zusammengestellt, um innerhalb einer vertrauter gewordenen Affäre bzw. einer Affären-ähnlichen Verbindung einen ernsthaften Partnerschaft-Wunsch in einem Mann auszulösen.

In meinem neuen Coaching-Lernprogramm „Von Affäre zu Beziehung“ beschreibe ich sehr detailliert das recht ungewöhnliche konkrete 5-Schritte-Vorgehen, das ich selbst bisher in meinen eigenen Fallbegleitungen immer wieder anwende, wenn ich es mit „vertrauten, aber offiziell unverbindlichen Verbindungen“ zu tun hatte…

…und das aus dem ursprünglich lockeren, in-offiziellen Zustand schließlich eine feste Partnerschaft werden ließ, ohne dabei ein Spielchen zu spielen oder sich dabei selbst zu verbiegen 

(Als Coaching-Kurs in Form von 3 detaillierten Coaching-Hörbüchern und 3 Praxis-Anwendungs-Ebooks)

Aufgrund der sehr speziellen Dynamik und des ganz besonderen Rahmens einer „Affäre“ werden diese Schritt für Schritt von Ihnen durchgeführten kleinen Veränderungen innerhalb Ihrer Affären-artigen Verbindung von Ihnen äußerst sanft, natürlich und fast schon beiläufig umgesetzt, d.h. ohne dabei Ihren Kandidaten in irgendeiner Weise „zurückzustoßen“ oder es ihm zu „schwer“ zu machen.

Hier geht es zu einem inhaltlichen Auszug und einer genauen Inhaltsangabe meines neuen Coaching-Programms „Von Affäre zu Beziehung“

Doch nun zu der anderen Gruppe der verheirateten Männer:

2) Wie fühlen unerfüllt verheiratete Männer? Warum gehen sie fremd und suchen sich eine Geliebte?

Die ganz überwiegende Lebenssituation von Männern, die sich aktiv eine Affäre suchen und diese parallel zu ihrer bestehenden Ehe führen ist die folgende:

Aufgrund des insgesamt loyal und freundschaftlich zugewandten platonischen Nebeneinanderherlebens spürt der unerfüllt verheiratete Mann in den meisten Fällen so gut wie gar keinen Leidensdruck, mit seiner Frau diese gewachsene Basis als solche in Frage zu stellen:

Denn das beidseitige Auseinanderleben ist hier sehr häufig einvernehmlich, so dass beide Parteien sich schon lange nicht mehr im inneren Klärungsmodus befinden.

So hat sich auch längst ein freundlich-entspannter Umgang miteinander eingestellt und beide Parteien sind froh, sich ganz wesentlich auf ihr eigenes berufliches und privates Leben in einer Art Parallelwelt voll konzentrieren zu können.

Und das ohne, dass dieser Ausstieg aus dem Beziehungsmodus sich vom jeweils anderen als ein verletzender Entzug von Liebe anfühlt.

Im Gegenteil:

Beide stürzen sich ohne schlechtes Gewissen ausgiebig in ihre eigene Welt und entwickeln sich sogar gerade wegen des Gefühls der platonischen Zusammengehörigkeit in einer Entschlossenheit beruflich und privat weiter, wie es Ihnen vergleichsweise OHNE diesen starken akzeptierenden Halt im Hintergrund viel schwerer fallen würde.

Ganz typisch ist hier, dass ganz besonders ER in dieser Art von Ehe beruflich in seinem Leben gut vorankommt und sehr viel geschäftlich unterwegs ist.

Und so hat dieser Mann die folgende Botschaft stark verinnerlicht und gelernt:

„Der Sinn meiner viele Jahre schon währenden Ehe besteht nicht darin, lange Zeit verliebt zu sein und sexuell erfüllt zu sein, sondern die Kraft und den Rückhalt zu haben, mich voll und ganz auf meine Ziele zu konzentrieren und dabei eine Frau an meiner Seite zu haben, die auch ihr eigenes Leben ausgiebig lebt und die mich durch ihre eher positive Art und Weise mit mir umzugehen, dabei passiv begleitet und unterstützt“

Dazu kommt, dass ich häufig aus dieser Konstellation heraus höre, dass die Entliebung auf romantischer und sexueller Ebene auch von ihrer Seite aus sich längst eingestellt hat:

Mann und Frau stehen traurig in DünenlandschaftIn den meisten Fällen geht es ursprünglich von ihr aus, dass nicht mehr miteinander geschlafen wird. Sie verspürt schon recht lange kaum noch Anziehung und sexuelles Verlangen mehr ihm gegenüber und sie ist dabei fast schon froh, dass er diesen Zustand schon seit einigen Jahre entspannt akzeptiert.

Sie nimmt daher auch in Kauf, dass er fremdgehen könnte und vermutet dies in vielen Fällen sogar auch. Sie will dies nur auf keinen Fall mitbekommen.

Aus diesem Grund bereitet es diesem Mann auch wenig moralische Blockaden, sein sexuelles und emotionales Bedürfnis sich gelegentlich parallel außerhalb der liebgewonnen menschlichen Bindung zu seiner Frau zu erfüllen.

Es fühlt sich für ihn in dieser beschriebenen Situation nicht wie ein Vertrauensmissbrauch gegenüber seiner Frau an.

Warum ist es hoffnungslos, als Geliebte diesen verheirateten Mann dazu zu bringen, seine Frau und Familie zu verlassen?

Zuallerst:

Sie müssen verstehen, dass der innere Antrieb eines schon mehrere Jahre verheirateten Mannes, sich durch eine Affäre eine neue sexuelle und emotionale Vertraute zu suchen, nichts mit einer romantischen Suche nach einer neuen Lebenspartnerin zu tun hat, mit der er eine neue Zukunft voller Liebe und seelischer Zusammengehörigkeit erleben möchte:

Denn sowohl seine sexuelle Motivation als auch seine emotionale Vertrautheit und Verbundenheit mit einer anderen Frau steht in gar keiner Konkurrenz zu seinem sozialen und haltgebenden bewährten Stützsystem, das er durch die freundschaftliche Loyalität mit seiner Familie durch viele Jahre hindurch aufgebaut hat.

Wieso steht eine neue Frau in die er sich verliebt, in keinem Konflikt zu seiner bestehenden Ehe?

Seine Ehefrau ist in den ganzen Jahren zu seiner geschwisterlichen und geschlechtslosen Blutsverwandten geworden:

Aufgrund des freundschaftlichen Umgangs miteinander hatte er daher in den meisten Fällen in den ganzen Jahren nie vorgehabt, sich zu trennen.

Und sie weiß ganz genau nach all den Jahren:

Ihn nicht einzuengen bedeutet inzwischen längst, ihn auch niemals mehr verlieren zu können. Bis ans Ende ihrer Lebens.

Er braucht daher auch kein Absprungbrett aus der Ehe in Form einer neuen Geliebten, um die Kraft zu bekommen, sich zu trennen (wie es häufig ein Mann nach wenigen Jahren krisenhafter und belasteter Ehe tut).

Ein Mann, der schon viele Jahre mit einer Frau verheiratet ist und mit ihr einvernehmlich wie ein Geschwisterpaar in einer Wohngemeinschaft und wie gelegentliche Freizeitpartner bzw. Urlaubspartner zusammen lebt, weiß genau, dass er UNVERLIEBT und SEXLOS mit dieser Frau alt werden will.

Die emotionale Antriebskraft für eine Affäre besteht bei ihm deshalb nicht darin, etwa ganz neu anzufangen und sich etwas Neues aufzubauen und schon gar nicht darin, das bestehende ihn tragende System zu ERSETZEN.

Ich habe Fälle betreut, in denen der Mann in einer langjährigen Ehe nebenher schon 2 Jahre sehr konstant und ernsthaft in seine Geliebte verliebt war und ihr das auch mit viel Aufmerksamkeit und liebevollen Bemühungen zeigte.

Doch noch nie erlebte ich, dass ihn das dazu bewegt, ernsthaft auch nur zu ERWÄGEN, die enorm große Anstrengung, die psychische Belastung und die Umstände in Kauf zu nehmen, die es bedeutet, sich von seiner Frau zu trennen, mit allen verbundenen Konsequenzen hinsichtlich der Entflechtung der weiteren familiären Bande, des gemeinsamen Freundeskreises und der häuslichen und der finanziellen Situation.

Ganz abgesehen davon verbietet ihm das allein schon seine Gewissenhaftigkeit seiner Frau gegenüber:

Zu eingespielt ist der vertraute Umgang mit ihr als einen Menschen, der ihn genauestens kennt und schätzt und als einen Menschen, welchem er in seinem Leben schon viel Unterstützung, Hilfe und Anteilnahme in schweren Zeiten zu verdanken hat.

Auch kenne ich Frauen, die sich 5 Jahre, 8 Jahre und sogar 15 Jahre lang in einer Art Parallelbeziehung mit einem Mann aus dieser Kategorie in der Rolle der Geliebten befinden. Doch hatte ich nie erlebt, dass er alle vergangenen Zelte entschlossen abbrach und ein ganz neues, exklusives und verbindliches Leben mit seiner Geliebten begann.

Ganz im Gegensatz zu meiner sonst optimistischen und zielgerichteten Vorgehensweise betone ich in diesem Artikel also ganz entschlossen die Unmöglichkeit einer festen exklusiven Partnerschaft mit einem verheirateten Mann, der schon viele Jahre verheiratet ist und auch nur halbwegs freundschaftlich mit dieser Frau einvernehmlich nebeneinander her lebt.

Zudem kann ich auch nicht verantworten, dermaßen viel strategischen Aufwand darin zu legen, einen Mann von seiner langjährig gewachsenen platonischen Schwester bzw. Freundin wegzubringen, selbst wenn die Beiden keinen Sex und Leidenschaft mehr haben.

Davon abgesehen könnte Ihnen nicht die hohe Frustrationstoleranz, den jahrelangen Aufwand und die Leidensfähigkeit an dieser Stelle zumuten, die für dieses Unterfangen eventuell notwendig wären.

Zum Schluss noch ein paar typische Sätze eines verheirateten Mannes, die er einer Frau sagt, mit der er eine Affäre hat oder diese mit ihr eingehen möchte (Und die wahre Bedeutung dahinter):

Er: „Ich suche eine Frau für tiefe Emotionen, für echte Verbundenheit und für einen ehrlichen, inspirierenden Austausch“

Übersetzung: „Ich würde gern erleben, dass eine Frau, die ich toll finde, sich in mich verliebt, sich für mich begeistert und mich als attraktiver Mann von ihr bewundert fühlen. Ich will stundenlange Gespräche mit ihr und viel guten Sex mit ihr haben. Ich möchte wissen, wie begehrenswert und wertvoll ich als Mann für eine Frau noch bin, will aber auf keinen Fall meine tolle gewachsene Freundschaft mit meinem Ehepartner dafür aufgeben“

Er: „Meine Frau will einfach schon längere Zeit nicht mehr mit mir schlafen. Ich habe es irgendwann aufgegeben“

Übersetzung: „Wir sind beide froh, dass der jeweils andere überhaupt kein Problem damit hat, dass wir keine Lust mehr aufeinander haben. Mir geht es ganz genauso, da sie schon seit Jahren sexuell so gut wie nichts mehr in mir auslöst, ganz abgesehen nur von ganz seltenen, bequemen und unmotivierten Versuchen von meiner Seite, die von ihr natürlich sofort im Keim erstickt werden. Es ist mir aber sehr recht, da erstens ich viel mehr Lust auf andere Frauen habe und jetzt ohne schlechtes Gewissen ganz neue Erfahrungen machen kann, ich würde ihr das ebenfalls wünschen. Zweitens besteht ja die Gefahr, dass durch eine neue sexuelle Annäherung mit meiner Frau nach all den Jahren sie dann auf einmal wieder heraus aus ihrer entspannten Unabhängigkeit und hinein in den Beziehungsmodus fallen würde. Das will ich auf keinen Fall. Drittens klingt diese Version wie eine politisch korrekte Begründung, die mich nach Außen nachvollziehbarer erscheinen und moralisch einwandfrei dastehen lässt“

Seine Antwort auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, sich irgendwann von ihr zu trennen:

Er: „Ich habe schon mal darüber nachgedacht, aber es ist wirklich nicht leicht, weil so viel damit zusammenhängt“

Übersetzung: „Ja klar habe ich den Gedanken mal gehabt, wie es eigentlich wäre, ganz neu anzufangen. Doch bin ich längst zu dem Schluss gekommen, dass es einfach ein intaktes System ist, das seit vielen Jahren funktioniert und mir großen Rückhalt gibt. Das Risiko und die Anstrengung, wieder ganz neu zu beginnen und genau zu wissen, dass es viele neue Überraschungen und Krisen spätestens nach einer etwas längeren Phase auch mit der NEUEN Frau geben wird, ist für mich in diesem Leben zumindest nicht mehr tragbar“

Für den Fall aber, dass er sich von Ihnen inzwischen emotional stark distanziert, Sie aber mit ihm vorher schon eine sehr intensive Zeit von ehrlicher Nähe und Vertrautheit zusammen hatten, habe ich aus meinen zahlreichen Fallbegleitungen eine kostenlose effektive Anleitung zusammen gestellt, um ihn wieder genau das intensive Gefühl spüren lassen zu können, das er ganz am Anfang für Sie fühle:

Hier können Sie meine kostenlosen Coaching-PDF (30 S.) lesen, wie Sie ihn in 3 Schritten wieder die Verbundenheit fühlen lassen können, falls er sich von Ihnen stark emotional zurückgezogen hat

(Diesen beschriebenen Weg bin ich mittlerweile mit vielen Frauen sehr effektiv gegangen: Die Anleitung ist anwendbar bei unglücklichen Beziehungen, bei schmerzhaften Trennungen, bei unverbindlichen Affären oder in unterbrochenen Kennenlernphasen, wenn er sich nach den ersten vertrauten Begegnungen plötzlich weniger meldet)

Die Affäre mit einem Mann aus dieser Kategorie bedeutet fast immer nur das eine:

Zweifelnde junge FrauEine Parallelwelt, die häufig viele Jahre nebenher aufrechterhalten wird, doch niemals zu einer Partnerschaft führt mit den ganz normalen Basis-Standards einer Beziehung.

Wenn Sie sich also in einer ähnlichen wie der beschrieben Situation befinden, möchte ich Ihnen ganz stark nahelegen:

Lassen Sie bitte ab sofort nicht mehr zu, dass dieser Mann Sie weiterhin innerlich davon abhält, sich als Single, der Sie ja in Wirklichkeit sind, motiviert, offenherzig und mit viel neuer Zeit auf die Suche nach etwas Aussichtsreicherem zu begeben. Nach etwas, das mit Ihrem Herzenswunsch von Glück zu tun hat.

Tun Sie das insbesondere dann, wenn sie spüren, dass Sie heimlich von der trügerischen Hoffnung getrieben sind, dass sich zwischen Ihnen eine Art Entwicklung ergeben wird in Richtung mehr Verbindlichkeit.

Ziehen Sie sich viel stärker aus der Situation heraus, wenn Sie dazu tendieren, wegen diesen Mann Ihre Möglichkeiten und Gelegenheiten zu vernachlässigen, ganz aktiv Ihre Komfortzone zu verlassen und verschiedene neue interessante Männer spielerisch kennenzulernen, die für Sie frei sind und die das Potential für die Erfüllung ihres Beziehungstraumes haben.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen wieder ein paar hilfreiche Impulse und Einsichten geben, selbst dann, wenn Sie sich heute möglicherweise nicht in der beschriebenen Situation aktiv wiederfinden konnten.

Herzlichst,

Ihr Martin von Bergen

P.S: Hier können Sie meine kostenlose Coaching-PDF (30 S.) lesen, wie Sie ihn in 3 Schritten wieder das Band zwischen Ihnen fühlen lassen können, falls er sich von Ihnen nach einer intensiven Euphoriephase inzwischen stark zurückgezogen hat

21 Kommentare
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  1. Noch ein paar Gedanken… eine Geliebte kann in eine solche Dreieckbeziehung hineinrutschen, wenn der Mann zuvor ihr seinen wahren Beziehungsstatus verheimlicht hat. Sicher kommt über kurz oder lang die Wahrheit ans Licht. Leider hängt die Geliebte dann schon emotional fest, klug wäre es von ihr sofort alle Verbindungen sofort zu kappen. –
    Eine Bekannte hat extrem unter der Unteue ihres Gatten gelitten. Er ist immer mal wieder ausgezogen, zur Geliebten, dann wieder zurück, es war ein Drama. Zum guten Schluss hat er sich auch wegen Haus, Finanzen, Kinder usw. für seine Ehefrau entschieden. Wirklich glücklich ist meine Bekannte nicht, sie ist in der Zeit schwer gealtert, wirkt mürrisch, einfach traurig.
    Wenn ich die Erläuterungen von Martin van Bergen so lese, meine Beziehungsbiographie reflektiere ( bin auch schon betrogen worden und war auch schon mal Geliebte) dann spüre ich, leider, dass ich keine Lust mehr habe, mich überhaupt noch einmal auf eine Beziehung zu einem Mann einzulassen…ich verliere den Respekt und die Achtung vor Männern, schade !

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  2. Die AF meines Mannes sollte mal diesen Artikel lesen und verinnerlichen und endlich die Konsequenzen ziehen und ihm den Laufpass geben. Sie kapiert einfach nicht, dass sie gegen 40 Jahre gemeinsam verbrachter Zeit einfach keine Chance hat und er sich niemals scheiden lassen wird. Er würde das Haus verlieren, die Kinder, die Freunde und möglicherweise würde ihn auch sein Vater enterben, denn dieser würde niemals zulassen, dass eine dahergelaufene AF es sich in seinem Heim gemütlich macht.

    Mit wem war er über Ostern in Urlaub? Mit mir, seiner rechtmäßigen Ehefrau. Die AF besaß tatsächlich die Dreistigkeit, ihn mehrmals auf der Fahrt anzurufen. Er drückte sie jedes Mal weg. Ich hätte ihr sonst schon die Meinung gegeigt. Das Wegdrücken zeigt doch den Stellenwert der AF. Sie ist nicht mal 2. Wahl, nein, sie wird in die allerletzte Reihe verbannt. Und da gehört sie auch hin.

    Wir verbrachten wunderschöne Tage bei strahlendem Sonnenschein, gutem Essen und leidenschaftlichem Sex. Natürlich wird er ihr erzählen, dass da nichts gelaufen ist. Aber er belügt die AF doch genauso wie er die EF belügt.

    Die AF ist doch nur auf Geld und Status aus, sonst hätte sie sich ja jeden x-beliebigen Mitarbeiter krallen können. Aber nein, sie musste sich ja dem verheirateten Chef an den Hals werfen, der deutlich sichtbar seinen Ehering trägt. Sehr pikant, denn wie heißt es so schön : never fuck the company. Dieser Satz hat seine Berechtigung, denn früher oder später wird es zu Problemen kommen. Und dann wird er es noch bitter bereuen, sich mit diesem Flittchen eingelassen zu haben.

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  3. Hallo! An die betrogene Ehefrau. Deinen Worten kann man deutlich entnehmen, wie sehr Dich die Situation zu verletzen scheint. Müsstest du nicht, laut M van Bergens Artikel eher gleichgültig und erleichtert sein, dass dein Gatte seine Sexualität mit seiner Geliebten ergänzt?
    Irgendwas scheint hier doch nicht zu stimmen ? !
    Ich bin überzeugt, es ist auch typisch Frau, nicht wirklich die Tatsache zu erkennen, dass
    der Mann der eigentliche Grund für die verletzen Gefühle ist. Er lügt Ehefrau und Geliebt e
    an. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Ehefrau/ Langzeitpartnerin begeistert ist,
    von der Tatsache für den Mann nur noch als geschlechtsneutrale Verbündete gesehen wird
    die ihm bereitwillig den Rücken frei hält, seine vollgew….Dreckswäsche aprilfrisch Wäscht
    Wenn er von einem Stelldichein mit seiner Geliebten kommt. Liebe Frauen, Geliebte und liebe Ehefrauen seid bitte nicht so hart und böse miteinander.. Diese Agression richtet sich an die Falsche Person. – Männer scheinen meistens den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen und streben an, das Maximum an Vorteil für sich selbst heraus zu schinden. Wir Frauen
    sind selbst dafür verantwortlich, wenn wir es mit uns machen lassen.

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  4. „Deinen Worten kann man deutlich entnehmen, wie sehr Dich die Situation zu verletzen scheint.“ Das bin ich verständlicherweise. Extrem verletzt, gekränkt und gedemütigt durch den Betrug und die Lügen, das Brechen der bei der Ehe versprochenen Treue.
    „Müsstest du nicht, laut M van Bergens Artikel eher gleichgültig und erleichtert sein, dass dein Gatte seine Sexualität mit seiner Geliebten ergänzt?“
    Auch ein MvB hat eben nicht immer Recht. Das ist doch eine sehr pauschale Aussage von ihm und trifft eben nicht auf jede betrogene Ehefrau zu. Ich möchte mal behaupten, dass die wenigsten betrogenen Ehefrauen gleichgültig gegenüber dem Fremdgehen ihres Ehemannes sind. Davon abgesehen schrieb ich ja, dass wir durchaus noch Sex haben.

    „Liebe Frauen, Geliebte und liebe Ehefrauen seid bitte nicht so hart und böse miteinander.. Diese Agression richtet sich an die Falsche Person.“ Das sehe ich nicht so. Die AF ist mindestens ebenso in der Verantwortung. Sie hätte „stop“ sagen können, BEVOR sie sich an einen verheirateten Mann heranmacht. Und bei meinem war dies offensichtlich, dass er gebunden ist. Das würde ich unter Frauensolidarität verstehen: Finger weg von gebundenen Männern!!! Meine Genugtuung ist, dass die AF über kurz oder lang gehörig leiden wird, denn mein Mann wird sich sicher nicht scheiden lassen.

    „Männer scheinen meistens den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen und streben an, das Maximum an Vorteil für sich selbst heraus zu schinden.“ In diesem Punkt stimme ich dir zu. Egoismus pur, null Empathie, Verantwortungslosigkeit. Hauptsache, dem Mann geht’s gut.
    „Wir Frauen sind selbst dafür verantwortlich, wenn wir es mit uns machen lassen.“
    Leider stehen dem finanzielle Zwänge gehörig entgegen. Deshalb kann ich mich momentan leider – noch – nicht trennen, obwohl mein Vertrauen komplett zerstört wurde durch EM und AF.

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  5. Heute möchte ich euch meine Geschichte erzählen. Ich bin seit 23 Jahren verheiratet und wir haben 3 gemeinsame Kinder. Während unserer Ehe ist mein Mann immer mal wieder fremd gegangen und wir haben uns immer wieder zusammengetan. Und auch immer wieder gute Zeiten gehabt. Im Dezember letzten Jahres hat er mir gestanden das er seit 3 Jahren eine Affäre mit der Nachbarin hat. Immer on off. Sie wären nicht voneinander losgekommen und er würde zwei Frauen lieben. Er hat sich dann doch für uns entschieden und gemeinsam haben wir viel geredet und neue Pläne gemacht. Im Grunde lief das halbe Jahr sehr gut für uns. Sieht er auch so. Sex hatten wir immer während der ganzen Ehe immer mehrfach pro Woche. Also das kann’s eigentlich nicht sein. Jetzt gab es einen Rückfall und sie ist prompt schwanger. Er will das Kind nicht aber sie unbedingt. Unser kompletter Lebensplan ist dahin. Er weiß überhaupt nicht was er will…. ich setze ihm die Pistole nicht auf die Brust muss mir aber auch natürlich Gedanken machen wohin die Reise gehen soll… er sagt er kann sich nicht vorstellen mit ihr zusammen zu leben… aber diese Schwangerschaft ändert halt doch einiges. Sie ist 31 und er 47. er will keine kleinen Kinder mehr. Sie hat noch 2 Mädels 7 und 4 Jahre. Was denkt ihr: wie stehen die Chancen für Sie. Das er sich also gegen uns entscheidet? Ich will eigentlich trotz allem meine Ehe nicht aufgeben da ich meinen Mann liebe. Danke für eure Gedanken

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  6. Eine gute Erklärung das ganze. Nur was zuwenig angesprochen wird, sind die Gefühle. Klar das ein Partner keine Eierlegendewollmilchsau sein kann. Destotrotz macht doch eine Beziehung, nicht nur das pragmatische Denken aus. Zu einer Beziehung gehören auch Gefühle, die der Fremdgänger aber anscheinend hier verträgt. Es gibt halt verschiedene Formen von Liebe. Die freundschaftliche Liebe ist hier gemeint. Ohne Gefühle auch keine Verletzungen. Aber dennoch fehlt es einem Teil hier, das Bedürfnis, sonst würde er es nicht woanderst suchen.

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  7. Wie stellt sich denn die Sache dar, wenn die Frau im Ausland lebt? Sie hat schon mal probiert hier zu wohnen. war aber unglücklich aufgrund des Jobs (hat dort einen hohen Posten). Die beiden haben sich da wohl auch angelegt. 1 Jahr war sie hier und möchte jetzt eigentlich nicht mehr hier her.
    Sie wohnt mit deren Teenager Sohn allein im Ausland. Ihr Mann ist vor 7 Jahren hier hin ausgewandert und will hier bleiben.

    Er sagte mir schon, dass er sie liebt und nicht verlassen kann, weil er die Familie nicht zerstören. Möchte ( sehr erwachsen).

    Aber seine Frau möchte nicht her kommen.

    Wie steht es um solch eine Situation?

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  8. Ich finde den Artikel sehr gut bzw. sehr interessant geschrieben. Was mich aber dennoch interessiert: wenn der Mann so pragmatisch veranlagt ist und seine Sexualität etc. mit einer Geliebten kompensiert, hat er nicht Angst, dass sein Verhältnis auffliegt und er dadurch tatsächlich aus seinem sicheren Nest, aus dem er ja nie raus will, rausfliegt? Das floss in die ganzen Überlegungen leider nicht mit ein. Gerade Frauen, die eine Zeitlang still hinnehmen, mitmachen, aber im Vergleich zu vielen Männern trotz des heimlichen Geliebtenstatusses echte Gefühle mit ernsthaften Bindungsabsichten entwickeln, dann schmerzvoll feststellen, dass ich ihr Wunsch nicht erfüllt, letztlich dazu tendieren, alles auffliegen zu lassen. Im Sinne einer Kosten/Nutzen-Rechnung: schließlich müssen sich die jahrelangen Investitionen/ Aufopferungen doch irgendwo auch mal lohnen. Für mich kollidiert hier was: Einerseits hat es sich der Mann bequem gemacht und sieht aufgrund seiner Verkettungen keinen Anlass, seine Verhältnisse zu ändern. Aber genau diese Argumente werden zum Bumerang, wenn er sich auf eine andere Frau einlässt, die das „Spiel“ nicht mitmacht. Wie passt hier beides zusammen?

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  9. Du machst das „Spiel“ doch die ganze Zeit mit und stabilisierst so seine Ehe! Mach dir klar, dass du nicht mehr bist als ein nettes Sexspielzeug, das man nach Belieben benutzt, das immer verfügbar ist und ihm dazu dient, etwas Abwechslung und Vergnügen in seinen Alltag zu bringen. Was investierst du denn groß? Etwas Sex, der dir vermutlich auch Spaß macht. Im Gegenzug erhältst du doch gewisse Annehmlichkeiten, denn der Affärenmann wird dich vermutlich zum Essen einladen und ins Hotel zum Übernachten. Zahlst DU das? Vermutlich eher nicht. Weiterhin wirst du noch sein Ego streicheln und ihn bauchpinseln. Seine wahren Bindungen liegen jedoch in seinem Zuhause und bei seiner Familie. Beides wird er nach Jahrzehnten sicher nicht aufgeben – der Artikel von Martin von Bergen sagt das doch ganz klar aus. Wenn du glaubst, dass er sich scheiden lässt, lügst du dir in die eigene Tasche und verschließt die Augen vor der Realität. Lies meinen Kommentar weiter unten, wo ich genau beschrieben habe, was für ihn alles auf dem Spiel steht und mach dir das mal bewusst. Und verschwende vielleicht auch mal ein paar Gedanken an die betrogene, hintergangene Ehefrau!

    Gewisse Männer haben ein großes Ego und leiden an gnadenloser Hybris und Arroganz. Deshalb liegt der Gedanke für sie weit entfernt, dass ihre Affäre jemals auffliegen könnte. Und darum ist für sie da kein Widerspruch. Setz ihm doch die Pistole auf die Brust und drohe ihm damit, alles auffliegen zu lassen. Sinnvoller wäre es allerdings, dir die Aussichtslosigkeit deiner Affäre endlich einzugestehen und das Ganze sofort und radikal zu beenden. Alle Kontakte löschen, ohne Wenn und Aber und keinesfalls auf Kontaktversuche seinerseits reagieren. Das alles würde deine Leidenszeit nur verlängern. Die ersten Wochen wird es höllisch weh tun, aber der Schmerz wird nachlassen. Es wird sicher so lange dauern wie die Affäre selbst, bis du ganz darüber hinweg bist. Aber anders geht es nicht. Und dann such dir einen wirklich freien Mann.

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  10. Die Geliebte hat sich wissentlich auf einen verheirateten Mann eingelassen, sie hatte die Wahl, und muss deshalb jetzt nicht rumjammern, wenn er sich nicht von seiner Ehefrau trennt. Es hätte ihr von Anfang an klar sein müssen, denn er trug mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Ehering, den er vermutlich nicht mal beim Sex ablegt. Dies zeigt doch eine gewisse Symbolik in Bezug auf seine Ehe, nämlich die unauflösliche und nicht durch eine Geliebte zerstörbare Verbundenheit mit seiner Ehefrau. Diese hatte übrigens keine Wahl, und wurde nicht gefragt, ob sie mit einer ménage – à – trois einverstanden ist! Die Geliebte hat sich einfach ungefragt in die Ehe reingedrängt. Und weiß sie denn, wie viele andere er schon vor ihr hatte? Darüber wird er sie genauso belügen wie darüber, dass er sich irgendwann scheiden lassen wird oder dass er sie liebt. Männer lügen das Blaue vom Himmel herunter, um eine Frau ins Bett zu bekommen.
    Zur Frage des Auffliegen just my 2 cents: Was, wenn die Ehefrau längst Bescheid weiß? Und trotzdem nicht die Trennung einleitet? Dann ist auch die Waffe des Auffliegenlassens nicht scharf. Jede Geliebte muss wohl erst die Grenze ihrer Leidensfähigkeit erreichen, bevor sie endlich einsieht, dass sie die womöglich noch besten Jahre ihres Lebens mit einer Affäre verschwendet, statt sie mit einer wirklichen, erfüllenden Liebe zu verbringen. Das Netz ist voll von solchen Geschichten, tausendfach. Wieviel zermürbende Zeit des Leidens will die Geliebte noch verstreichen lassen? Viel zu spät zieht sie die notwendigen Konsequenzen und beendet die unheilvolle Affäre. Lieber leidet sie noch wochen-, monate-, oder jahrelang…und der Schmerz wird immer schlimmer. Aber manche suhlen sich scheinbar gern in ihrem Leid. Vielleicht bringt dies auch eine gewisse Befriedigung? Auf das Mitleid von der betrogenen Ehefrau oder von ihrem Umfeld kann sie jedenfalls nicht hoffen. Hier schlägt ihr allenfalls Verachtung entgegen.

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  11. An die TE: Nachdem deine Kosten/Nutzenrechnung nicht aufging bzw. die „Investitionen“ sich nicht gerechnet haben….hast du dem Ganzen endlich ein Ende bereitet? Oder die Affäre auffliegen lassen? Oder hat gar dein AM Schluss gemacht?
    BTW…wahre Liebe ist NIE ein Geschäft, ist niemals an irgendwelche Erwartungen oder Bedingungen geknüpft.

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  12. Ich bin seit 18 Jahre verheiratet. Vor 12 Jahre gab es schon Anzeichen dass mein Mann sexuell wenig für mich empfindet. Sonst ist er sehr lieb, zuverlässig und ein guter Vater. 10 Jahre habe ich versucht zu verstehen warum das so gekommen ist, habe ihn Vorwürfe gemacht, Gespräche gesucht. Hat sich leider nichts verändert. Unsere Sexualleben ist fast 0. Dann 2014 habe ich einen Mann kennengelernt der gezielt nach einer Geliebte suchte. Erklärung: “ meine Frau will kein Sex mehr mit mir. Wir haben uns auseinander gelebt. Sie hat ein Freund wo sie ab und zu hinfährt. Wir haben zwei Kinder und deshalb ist eine Trennung ausgeschlossen. Der Typ war von Anfang an erhlich und sehr korrekt .Er fand mich sympatisch und suchte immer wieder den Kontakt zu mir. Drei Jahre haben wir uns ab und zu getroffen und wie Freunde auf den Parkbank über dies und jenes geredet. Ich könnte kein Sex mit ihm haben, weil ich das moralisch ganz daneben fand.Aber es fühlte sich gut begehrt zu sein. In dieser Zeit wurde mit meinem Mann die Situation nicht besser. Er sagte mir immer wieder, dass er mich liebt und sich nicht trennen will. Er habe auch keine andere Frau sondern einfach keine Lust mehr. Er sagte mir ganz deutlich, dass ich mir das anderswo holen soll, wenn der Sex mir so sehr fehlt. Der andere Mann hatte während diese drei Jahre den Kontakt zu mir gehalten. Ich habe irgendwann zu mir gesagt, dass es um mich und meine Bedürfnisse geht und diese immer wegen der Moral zu unterdrücken bringt nichts. Also habe bewusst mit diesem Mann eine Affäre begonnen. Ist jetzt über ein Jahr her. Ich habe mich sehr interessieren diesen neuen Mann verliebt. Er auch und das zeigt er mir jeden Tag und jedesmal wenn wir uns treffen. Der Sex ist für beide das beste was wir bis jetzt erlebt hatten. Auch emotional und im viele Dinge passen wir zusammen. Ich Versuche jetzt meinem Ehemann positiv zu unterstützen für ihn da zu sein wenn er mich braucht. Aber ich werde die Verbindung zu meinem Liebhaber nicht beenden. Wir geben uns gegenseitig so viel. Das Leben geht schnell vorbei. Und nur nach Moral zu leben und die eigene Gefühle und Bedürfnisse deshalb zu unterdrücken werde ich nie wieder tun. Ich übernehme Verantwortung für mein Verhalten. Meinem Ehemann habe ich vor einem Jahr davon erzählt. Es hat sich bei uns nichts verändert. Er bleibt und lebt neben mir weiter. Und der andere will weiterhin diese Parallel Beziehung führen. Monogamie ist eine Entscheidung. Und nicht jeder fühlt sich damit wohl. Manchmal braucht man andere Lösungen.

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  13. Bravo! Diesen Artikel sollte alle Affärenfrauen lesen, und zwar bevor sie sich einen langjährig verheirateten Mann krallen. Die Gründe, warum sie sich so bequem, feige und rücksichtslos einem verheirateten Mann an den Hals werfen und keinen ungebunden suchen, hat Martin von Bergen ja sehr gut dargelegt: Ein gebundener Mann ist quasi beziehungstechnisch TÜV-geprüft und die Frau geht kein Risiko ein. Wobei sie sich meist einen gut situierten aussucht, denn sie wollen sich am liebsten ins gemachte Nest setzen und viele Annehmlichkeiten genießen, die sie aufgrund ihres geringeren Status und Verdienstes niemals leisten könnten. Und in der Regel wissen sie, dass der Mann vergeben ist und tun es trotzdem ohne jede Rücksicht auf die Ehe und die Ehefrau, ohne jedes schlechte Gewissen und ohne jede Moral.

    Einige Aspekte kommen jedoch in dem Artikel viel zu kurz bzw. werden nur am Rande erwähnt – spielen aber meines Erachtens eine viel wichtigere Rolle, warum ein Mann sich nicht scheiden lässt. Der Mann hat nämlich so viel zu verlieren, würde er sich tatsächlich von seiner Frau trennen. Er würde nicht nur seine Ehefrau verlieren, sondern auch sein gesamtes soziales Umfeld, seine Freunde, seine Familie, im schlimmsten Fall würden sich auch seine Kinder von ihm abwenden, weil sie ihn für sein Tun verachten, denn sie wurden vermutlich mit anderen moralischen Werten erzogen. Nämlich mit denen, auf die er bei seiner Eheschließung ein Gelübde abgelegt hat. Er würde sein bequemes Leben verlieren, in dem er sich seit Jahren eingerichtet hat und das ihm auch genauso gefällt. Er würde sein Zuhause verlieren, einmal als Lebensmittelpunkt, denn er hätte dort komplett sein Gesicht verloren und könnte sich dort nicht mehr blicken lassen, und auch ganz real….er würde sein Haus verlieren. Er wäre heimatlos und entwurzelt. Er müsste Unterhalt zahlen, und das bei einer langjährigen Ehe bis an sein Lebensende. Welcher Mann wäre so dumm, das alles aufs Spiel zu setzen für ein bisschen Sex und eine ungewisse Zukunft an einem komplett neuen Ort?

    Für den unwahrscheinlichen Fall, dass er sich tatsächlich scheiden lassen würde, würde auch in der neuen Beziehung nach einer gewissen Zeit der Alltag einkehren, sobald die Hormonverwirrung nachgelassen hat. Was hätte er dann gewonnen? Nichts! Aber alles verloren! Und die Schattenfrau hat dann einen Mann, der seine Ehefrau belogen und betrogen hat. Wer sagt denn, dass er es dann nicht wieder tut, wenn ihm die neue Beziehung langweilig geworden ist? Einmal untreu, immer untreu!

    Die einzige Waffe der Geliebten ist ein bisschen Sex. Das tauscht sie ein gegen einige Annehmlichkeiten. Und die Männer, diese bequemen Egoisten, machen es sich auch sehr einfach. Sind rücksichts- und gewissenlos, werfen moralische Grundsätze locker über Bord und brechen Ehegelübde. Dabei denkt keiner von beiden an die Ehefrau , die durch diese Affäre belogen und betrogen, verletzt, gedemütigt und gekränkt wird und heftige Ohrfeigen für Seele und Herz einstecken muss. Sie ist nicht dumm und kommt dem Mann ziemlich schnell auf Schliche, denn er verhält sich oft wenig diskret. Ein bisschen Recherche, und schon weiß Frau sogar den Namen und mehr. Aber sie erdultet es still aus verschiedenen Gründen, leidet bis zu dem Punkt, wo sie nicht mehr kann und sich dann selber trennt. Das wird den Mann vermutlich in eine schwere psychische Krise stürzen, denn er verliert alles, was ihm sein Leben lang Halt und Bindung gegeben hat. Dann wird die Affäre viel Spaß mit ihm haben!

    Die Geliebte sollte sich mal ausmalen, wie es ihr gehen würde, würde sie die Beziehung über Jahre fortführen. Sie würde immer verbitterter und trauriger werden, denn sie würde immer nur die Zweitbesetzung sein und bleiben und wäre an Ostern, Weihnachten und Neujahr immer allein. Denn die Statistik sagt: Nur einer von 10 Männern trennt sich für die Geliebte von seiner Frau und das nach spätestens 3 Monaten. Wer länger zögert, trennt sich nie! Ehefrauen wissen das. Und die Geliebten wissen es auch, wollen es aber nicht wahrhaben. Deshalb kann man nur appellieren: Macht die Augen auf und seht der Realität ins Gesicht! Begrabt eure falschen Hoffnungen, denn die sind euch mit wehenden Fahnen schon längst davongeeilt! Macht Schluss, und zwar besser heute als morgen! Und tut es radikal! Absolute Kontaktsperre für IMMER, alles löschen und auf keinen Fall antworten! Sucht euch stattdessen einen wirklich freien Singlemann!

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  14. Ich hab seine Februar diesen Jahres eine Affäre mit einem verheirateten Mann.
    Bisher war ich blind, weil ich dachte, dass er sich irgendwann von seiner Frau trennen würde, zumal die Kinder schon erwachsen sind!
    Gestern hab ich zum ersten Mal gemerkt, dass er gar nicht unglücklich ist, mit dem Leben was er so führt. Kürzlich war er erst im Urlaub mit seiner Frau und er wirkte danach nicht verzweifelt oder gar unglücklich.
    Vor dem Urlaub wollte er eine Auszeit ohne Schreiben… Männer denken leider, dass Frauen dumm sind, zumal wenn sie verliebt sind. Aber weit gefehlt!
    Noch im Urlaub hat er sich gemeldet, aber liebe Frauen, machen wir uns nichts vor, es ist das Neue und die sexuelle Anziehungskraft. Wer will schon 25 Jahre Erbsensuppe essen oder mal nichts anderes probieren?!
    Aber, ich habe mich in diesen Mann verliebt oder wenn und aber! Habe damals die Frauen verurteilt, die sich in Ehen drängen, jetzt bin ich auch so eine Frau.
    Nein, es geht mir nicht gut. Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich wegziehen, zumal mein Kind fast 18 ist aber ich leider noch meine Mutter pflegen muss.
    Aber liebe Frauen…. er würde traurig sein, für eine gewisse Zeit und danach… danach würde die nächste „dumme“ Frau auf ihn reinfallen.
    Ich war oder bin immer ein Realist gewesen, bei diesem Mann gar nicht. Fühle mich wie 16 mit 1000 Schmetterlingen im Bauch. Und wenn ihr denkt, er sieht aus wie Brad Pitt, weit gefehlt. Eher Typ langweiliger Banker.
    Aber… er hat mein Herz im Sturm erobert!
    Ich hoffe sehr, dass ich mich irgendwann von ihm lösen kann.

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  15. Sehr geehrter Herr van Bergen, Ihre Erläuterungen sind sehr aufschlussreich. Es resultieren daraus aber auch noch ein paar Fragen:
    1. unerfüllt gebundener Mann hat Affäre / Parallelwelt. Er belügt seine Frau, über die Zeitachse ist das Risiko hoch aufzufliegen. Ihm muss doch klar sein, dass er dadurch auch den Freundschaftlichen Teil der Partnerschaft extrem vergiftet!?!
    Er ist zu feige, seine Bedürfnisse auszusprechen und ggf. eine offene oder Polyamore Beziehung zu führen, weil er befürchtet, seine Frau könnte ihn dann verlassen. Er schweigt so lange und macht sein Ding weiter bis das der Konflikt aufbricht und wieder ist es dann die Frau, die die Trennung einleiten würde? Oder leitet er die Trennung durch sein „unmögliches“ Verhalten ein?
    Oder sie leidet still, weil psychisch und sehr wahrscheinlich auch wirtschaftlich von ihm abhängig? Oder sie ihn nur noch haben will, um einen gewissen „Lifestyle“ zu halten?Ist dies auch eine Erklärung, dass Männer bevorzugt sich eher an beruflich und finanziell „unterlegene“ Frauen binden? Weil diese Damen sehr wahrscheinlich eher bereit sind, seine Spirenzchen zu dulden?

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  16. Oh, ja…das kommt mir Alles sehr bekannt vor. Es ist sogar noch ein Stück weit expliziter…
    Seine Frau wollte, dass er sich eine Freundin nimmt. Ich war einverstanden. Aber, beide üben denselben Beruf aus… unterstützen sich gegenseitig in Beruf und Familie. Ich habe mich allerdings nun doch bereits länger entschlossen, den beiden Kindern den Papa nicht zu „nehmen“.
    Und nicht in seine nähere Umgebung zu ziehen… und mit ihm das „Schönste, was 2 Menschen haben können, zu teilen“.
    Ich steckte also freiwillig zurück, obwohl ich ihn wirklich „herzlich lieb habe“!
    Der Bericht hier hat mir im Nachhinein nochmals die Augen geöffnet. Danke.

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  17. Ich habe auch eine Affäre mit einem Mann, der in einer unglücklichen Beziehung lebt. Ich würde mich auch über einen Bericht freuen , wie man solch einen Mann dazu bewegt sich zu trennen. Liebe Grüße Ank

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  18. Das fehlt mir hier auch. Da steht nur etwas von Unabänderlichkeit. Daran glaube ich nicht. Ich kann zwei Beispiele nennen, wo er nach 10 Jahren ging als die Kinder groß waren. Leider stecke ich auch als Affaire fest, die sich in einen Mann verliebte, der zu Hause nicht mehr bekommt was er braucht.

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  19. Da solltest Du aber aufpassen und darauf gefasste sein, als Absprungfrau benutzt zu werden. Ein sehr undankbare Rolle! Lies nochmal genau nach, was Herr van Bergen über die unglücklich gebundenen Männer schreibt

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  20. Hallo , ich habe das ebook bestellt und gelesen . Finde es Sehr interessant und da erkennt man seine eigenen Fehler sehr gut wieder . Es kann einem wirklich helfen eine bessere Beziehung zu führen . Jedoch bin ich gerade auf den Artikel gestoßen über Affären mit verheirateten Männern. Ich würde meine Affäre eher als unglücklich verheirateten Mann einstufen. Und würde gerne das System darüber auch lesen wie man es hinbekommst eine richtige Beziehung mit diesem Mann zuführen . Momentan nutze ich einige Tipps des ebooks wobei nicht alles zutrifft weil er sich emotional nicht wirklich entfernt eher um mich kämpft aber sich nicht trennen kann . Ich hoffe sie können mir weiter helfen . Lg Nura

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  21. Ich befinde mich genau in so einer Situation. Bin die Geliebte schon seit 2012. Ich beendete das Ganze dann im Winter 2013. Ich musste mir danach einige Hilfe holen beim Psychologen. Nach ein einhalb Jahren rief er mich plötzlich an. Und da wollten wir uns sofort treffen. Seit dem sind wir wieder zusammen. Es ist immer schön ihn hier zu haben. Auf sexueller Basis. Ich liebe ihn so sehr. Möchte ihn gerne ganz für mich. Aber er verlässt seine Familie nicht. Er hat auch Kinder. Ich weis nicht ob ich die Kraft habe die Geschichte zu beenden.

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