Träumende Frau

Die Verliebtheitsphase beim Mann am Anfang der Beziehung

Die Phasen der Verliebtheit bei Männern: Wie Sie seine Distanz in der Beziehung wieder in Nähe umwandeln

In diesem Artikel veranschauliche ich Ihnen ganz genau das Gefühl, welches ein Mann in der Phase der Verliebtheit empfindet und wie lange diese erste Phase „dauert“: Wie verhalten sich verliebte Männer in dieser Phase und wie ernsthaft ist sein Gefühl in der Verliebtheitsphase aus beziehungsdynamischer Sicht?

Und ebenfalls veranschauliche ich Ihnen:

Warum geht ein Mann trotzdem während und nach seiner ersten Verliebtheitsphase häufig  etwas auf Distanz zu der betreffenden Frau ?

In welcher Weise TESTET er durch sein“scheinbar widersprüchliches Verhalten“ auf einer tieferen Ebene seiner Gefühlswelt ganz instinktiv Ihr Potential für eine gemeinsame Zukunft, das er in Ihnen zuvor ja schon euphorisch gefühlt hat?

Und vor allem:

Wie versetzen Sie sich selbst zurück in diesen Zustand Ihrer ur-eigenen kraftvollen, weiblich-attraktiven Ausstrahlung und Ihrer natürlichen weiblichen Energie, in dem Sie sich am Anfang mit ihm befanden und lassen ihn dadurch das schon erlebte Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Ihnen wieder GANZ NEU spüren?

Bevor es jetzt losgeht:

Für sehr widersprüchliche und emotional belastende Situationen beschreibe ich Ihnen in meiner kostenlosen Coaching-PDF (30 S.), wie Sie wieder sein zärtliches Verlangen und seinen liebevollen Respekt in ihm auslösen können:

Hier können Sie –>meine kostenlose Coaching-PDF direkt lesen, wie Sie ihn in 3 Schritten emotional wieder an sich binden können, wenn er sich nach einer schon gemeinsam erlebten Zeit von Vertrautheit und Verbundenheit inzwischen stark von Ihnen zurückgezogen hat

Diese kostenlose „Wiederverbindungs-Coaching-PDF für Frauen“  hat sich aus meinen Coachings und Beratungen herauskristallisiert und ist anwendbar, um ihn wieder das Band fühlen lassen zu können, das Sie beide verbindet.

Liebe Leserin,

wissen Sie, was einen Mann tief in seinem Innern in Wahrheit in seiner Verliebtheitsphase antreibt, der monatelang intensiv und voll ehrlich empfundener Verliebtheit um Sie kämpft, der ununterbrochen Zeit mit Ihnen verbringen will, jede Stunde mit Ihnen genießt und dabei von Zukunft, Kindern und geplanten Urlauben redet?

Ein Mann, der ganz ohne jeden Zweifel und ohne Ihnen etwas dabei vorzuspielen, ein tiefes, echtes Gefühl für Sie hat?

Und der dann trotzdem in vielen Fällen etwas später erstmal damit beginnt, sich etwas stärker von Ihnen zurückzuziehen?

Um die Frage etwas genauer zu formulieren:

Hat er inzwischen z.B. etwa erkannt, dass Sie in Wirklichkeit eine ganz andere Person sind, als er ursprünglich angenommen hatte?

Oder hat er vielleicht auf einmal irgendwelche unliebsamen Eigenschaften, Ansichten oder unattraktive Gewohnheiten an Ihnen registriert, mit denen er vorher absolut nicht gerechnet hat?

Hat er vielleicht Seiten an Ihnen entdeckt, die dann plötzlich seine liebevollen Zuneigung und das ehrlich-vertraute Gefühl zu Ihnen einfach so wieder „verpuffen“ließen?

Superheldin

Um die Psychologie hinter der Dynamik zu verstehen, dass ein Mann zwar schon auf der einen Seite ein ernsthaftes und ehrliches Potential in Ihnen erkannt hat, doch auf der anderen Seite dann offenbar trotzdem dieses echte Gefühl erstmal wieder ein wenig verschüttet wird (und daher häufig in die in die zweite Phase der Beziehung fällt), schauen wir uns zunächst die tieferen Motive an, von denen ein Mann psychologisch sehr stark angetrieben ist, wenn er eine längere Zeit alles daran setzt, mit einer Frau fest zusammen kommen zu wollen.

Wovon wird ein Mann in der Verliebtheitsphase emotional angetrieben: Worin genau besteht eigentlich sein intensives Gefühl in dieser Phase der Beziehung? 

Wenn ein Mann in eine Frau ernsthaft verliebt ist und in der ersten Verliebtheitsphase (Phase 1) unbedingt eine feste Beziehung mit ihr haben möchte, wird er i.d.R. wesentlich von den folgenden drängenden Fragen innerlich angetrieben:

– Wie kann ich es schaffen, den Kontakt zu ihr in feste, verlässliche Bahnen zu lenken, so dass ich weniger die Unruhe und Sorge spüren muss, dass ich sie vielleicht doch noch an einen Mann verliere, in den sie sich stärker verliebt ist, als sie es in mich ist?

– Wie kann ich sie noch konstanter und glaubwürdiger beeindrucken und ihr damit noch besser beweisen, dass ich wirklich der Beste für sie bin?

– Wie vermeide ich den Schmerz, auf lange Sicht womöglich als Mann für sie nicht attraktiv genug zu sein und wie kann ich daher verhindern, sie in irgendeiner Weise zu enttäuschen oder mich von meinen negativen, unattraktiven Seiten zu zeigen?

– Wie kann ich eine Form des Kontakts mit ihr erreichen, in der ich mein unbefriedigtes Bedürfnis nach noch mehr Nähe, Sex und Zärtlichkeit mit ihr regelmäßiger und vorausschaubarer erfüllen kann?

– Wie schaffe ich es, dass sie mich als Mann mit all meinen guten Eigenschaften und Fähigkeiten wirklich attraktiv findet, so dass ich unabkömmlich für sie bin?

– Wie kann ich es schaffen, sie noch ernsthafter und ergebener zu machen, damit ich diese permanente Anspannung und Unruhe in mir verliere, die ich aufgrund ihres weniger euphorischen Verhaltens spüre (und die mir zeigt, dass ich sie unter Umständen verlieren kann), so dass ich mich endlich wieder ganz entspannt auf die vielen anderen wichtigen Dinge in meinem Leben voll konzentrieren und endlich wieder „ich selbst“ sein kann?

Wenn die betreffende Frau dagegen mit dem Gedanken spielt, ob dieser um Sie werbende Mann (den sie zwar einerseits interessant findet, für den sie anderseits noch noch nicht so viel Verliebtheit spürt), wirklich der Richtige für Sie sein könnte, dann wird sie i.d.R. von völlig anderen Fragen innerlich geleitet:

– Kann ich fühlen, dass uns etwas ganz Besonderes miteinander verbindet?

– Kann er mir Grenzen setzen und männlich mit mir umgehen?

– Könnte ich mir vorstellen, eine gemeinsame Zukunft mit ihm aufzubauen und mit ihm eine Familie zu gründen?

– Treibt er ambitioniert seine Ziele voran, brennt er für eine Aufgabe und löst er aktiv die bestehenden Probleme in seinem Leben?

– Ist er verantwortungsbewusst und sozial kompetent? Habe ich ein gutes Gefühl, wenn mich mit ihm in der Öffentlichkeit und in meinem sozialem Umfeld bewege?

– Hat er evt. verborgene, unmännliche oder unreife Schattenseiten, die später für eine böse Überraschung sorgen könnten?

– Haben wir Gemeinsamkeiten? Haben wir denselben Humor? Haben wir ähnliche Lebensansichten?

– Kennt er mich wirklich so gut, um schon jetzt angeblich so genau wissen zu können, dass ich die Richtige für ihn bin oder will er vielleicht gerade nur nicht allein sein?

– Kann ich die wenigen Dinge, die mich an ihm stören und die meiner inneren Checkliste an meinen Traumpartner widersprechen, vernachlässigen? Fühle ich mich trotzdem sehr wohl bei ihm? Ließen sich in Zukunft diese Störfaktoren an ihm vielleicht noch verändern?

Der ganz entscheidende, große Unterschied zwischen der männlichen und weiblichen Herangehensweise beim Eingehen einer festen Beziehung in der euphorischen Kennenlernphase (In der Konstellation „Er drängt sehr stark auf mehr gemeinsame Zeit und Verbindlichkeit“, „Sie fühlt sich zwar ebenfalls wohl bei ihm, ist dabei aber noch recht entspannt“), ist also meistens der folgende Punkt:

Befreundetes Paar trinkt Kaffee

Während eine Frau in der Anfangsphase i.d.R. auf ihr Gefühl hört und in einer noch zurückgelehnten Form das eventuelle Potential dieses Mannes innerlich abgleicht mit ihren eigenen persönlichen Vorstellungen und Werte, die sie hat, wird ein Mann von ganz anderen Motiven geleitet:

Denn wenn er verliebt ist und unbedingt eine feste Beziehung mit ihr will, befindet er sich absolut NICHT in einer entspannten, noch leicht skeptisch-prüfenden Grundhaltung, in der er etwa seine „Idealvorstellungen“ abgleicht mit dieser Frau, in die er so verliebt ist.

In dieser Phase spielt es für ihn tatsächlich absolut keine Rolle, welche unterschiedlichen Interessen, Lebensziele, Ansichten, Gewohnheiten, Macken oder „störende Altlasten“ möglicherweise zwischen ihm und der Frau stehen könnten.

Wenn er einmal erkannt und erlebt, dass er sich in diese Frau verliebt hat, sich sehr wohl bei ihr fühlt und unbedingt mit ihr zusammenkommen will, dann ist es ihm völlig unwichtig, welche Schwächen, Unfähigkeiten oder möglichen „Störfaktoren“ er in ihr sieht.

Es ist sogar eher das Gegenteil der Fall:

Je intensiver, verliebter und euphorischer ein Mann sich um eine Frau bemüht, desto „anspruchsloser“ will er sie buchstäblich um jeden Preis für sich gewinnen und in eine feste, verlässliche Beziehung bekommen. Das heißt also: Selbst um den Preis einiger seiner womöglich stärker abweichenden Lebensvorstellungen und Werte (welche er ja während seiner Euphorie trotzdem schon registrieren kann).

Auf eine negative Weise formuliert bedeutet das zunächst:

Während IHR Antrieb in der Kennenlernphase mit ihm zukunftsorientiert ist und Sie sich daher entspannt und prüfend die Zeit lassen, die Sie brauchen, ist ER stark davon angetrieben, durch eine feste Beziehung mit Ihnen erstmal eine noch verlässlichere Struktur als die bisherige mit Ihnen zu erreichen, um sich Ihrer so extrem wohltuenden Aufmerksamkeit NOCH sicherer sein zu können.

Auf dem ersten Blick könnte man fast etwas desillusioniert sagen:

Sein starker Antrieb ist also ganz wesentlich erstmal an einem kurzfristigen Ergebnis orientiert.

Doch auf positive Weise formuliert bedeutet das, und das ist die andere wichtige Seite derselben Medaille:

Gerade weil er ja anfangs Ihr „Potential“ begeistert erkennt und spürt, KANN er sich auch absolut nicht in einer inneren Grundhaltung befinden, in der er etwa entspannt in sich hinein hört und abwägt, wie gut sie rein objektiv zu ihm passen.

Doch weiß er von Anfang an schon ganz genau, dass das dieses intensive, ehrliche Gefühl, das er für Sie hat, absolut ausreicht (z.B. sein Gefühl, wenn er mit Ihnen Zeit verbringt, mit Ihnen redet, in Ihrer Nähe ist, mit Ihnen Dinge unternimmt, wenn er an sie denkt usw.), um ganz genau zu wissen, dass er mit Ihnen glücklich werden kann.

Denn an der Art, wie Sie mit ihm umgehen und an Ihrer gesamten Ausstrahlung ihm gegenüber kann er genau registrieren, dass Sie das beglückende Potential haben, seine spätere Lebenspartnerin zu sein.

Und zwar ganz UNABHÄNGIG von seiner „inneren Checkliste“.

Denn er erlebt das echte Gefühl, dass möglicherweise bestehende unterschiedliche Lebensansichten, Gewohn- heiten oder Interessen (die er ja schon von Anfang an registrierte, ohne dass es ihn ansatzweise störte) viel weniger wichtig sind, als die erlebte Vertrautheit und ehrliche Verbundenheit, die er mit Ihnen erleben kann.

Das Entscheidende ist also:

Sie haben durch Ihre gesamte Ausstrahlung, Ihre Art mit umzugehen, Ihre gelebte Energie usw. eindeutig schon bewiesen, dass er sich sehr vertraut und wohl mit Ihnen fühlt und dass er Sie sich als seine mögliche potentielle Lebenspartnerin vorstellen kann.

Auf den Punkt gebracht bedeutet das:

Die Frau, der er eine Zeit lang so liebevoll und zärtlich zugewandt war, war eindeutig auch die Frau, die sie ja auch tatsächlich SIND. Sie haben ihm in dieser gesamten Anfangszeit mit Sicherheit nichts vorgespielt.

Doch warum muss ein Mann sich trotzdem von einer Frau emotional zurückziehen, wenn er doch dieses Potential anfangs schon eindeutig FÜHLEN konnte?

Die Antwort liegt in der folgenden Dynamik verborgen:

Obwohl er sich in die Frau verliebte, die Sie ja auch selbst in Wahrheit SIND, befand sich dabei Ihre ganz eigene, zu Ihrem Wesen gehörende Ausstrahlung, Ihre ganze Art mit ihm umzugehen, auf ihn zu reagieren, mit ihm zu reden und Ihre Freude, Entspanntheit und Selbstsicherheit dabei (auch die Art, wie Sie in dieser glücklichen Zeit Ihr eigenes Leben weiter lebten, auf einen noch ziemlich wackeligen Fundament:

Nämlich auf dem wackeligen Fundament seiner tragenden, permanenten Aufmerksamkeit und seiner ununterbrochenen, liebevollen Verbindlichkeit.

Orientierungslosigkeit

Denn obwohl das Fundament seiner Ernsthaftigkeit einerseits schon besteht und von ihm ja ohne Hintergedanken und ohne verantwortungslose Motive bewiesen wurde, ist es auf der anderen Seite noch brüchig.

Brüchig deshalb, weil wie wir gesehen haben, sein ursprünglich so ernsthafter Antrieb, Ihnen in jeglicher Weise gefallen und unbedingt mit Ihnen zusammenkommen zu wollen, sehr stark von dem unruhig-mitschwingenden Gefühl gespeist war, sie unter Umständen irgendwann doch noch (an jemand Anderen) verlieren zu können.

Brüchig, weil daher die Wahrnehmung Ihrer Persönlichkeit, die er von Ihnen hatte, komplett darauf beruhte, dass er davon überzeugt ist, sich dann wohl auch in einer festen, langfristigen Partnerschaft immer ein wenig emotional abhängiger von Ihnen zu fühlen, als umgekehrt.

Solange Sie also noch ganz entspannt SIE SELBST waren und sich zurückgelehnt und genussvoll seine Ernsthaftigkeit gefallen ließen (auch dann noch eine Zeit lang, als Sie sich inzwischen längst schon in einer Beziehung mit ihm befanden), spürte er richtigerweise, dass er sie etwas mehr braucht, als sie ihn.

Er ging möglicherweise davon aus, dass dieses Verhältnis sich vielleicht irgendwann etwas ausgleichen und angleichen würde, doch mit Sicherheit niemals ins Umgekehrte kippen könnte, insbesondere nicht über LÄNGERE Zeit.

Dies ist nicht etwa eine gefährlich-widersprüchliche Eigenheit im Vorgehen eines Mannes, vor der eine Frau sich in Acht nehmen müsste, sondern dies ist ein wirklich sehr natürliches und normales Phänomen in einer Partnerschaft zwischen Mann und Frau GENERELL.

Tatsächlich ist diese Dynamik in sehr glücklichen langfristigen Beziehungen immer wieder ein wechselseitiger Bestandteil zwischen beiden Partnern (insbesondere in den ersten Jahren):

Der jeweils sich gerade etwas unterlegen und sich abhängiger fühlende Partner ist immer danach bestrebt, den dabei empfunden (häufig auch nur leichten) Schmerz und die Unruhe, dass der andere offenbar gerade eindeutig weniger Euphorie und Verliebtheit empfindet, aufzulösen, indem er auf seine ganz eigene Weise versucht, wieder mehr Vermissen und Sehnsucht im Anderen zu bewirken.

In sehr glücklichen und langen Beziehungen konnte sie (bzw. er) diese belastende Herausforderung bestehen, indem sie sich viel wieder stärker als sonst um ihr eigenes Wohlbefinden kümmert. Indem sie aus der gefühlten Unterlegenheitsposition wieder aktiv herauskam, erlangte Sie dadurch NOCH mehr Selbstvertrauen, und entspannte Unabhängigkeit.

Da auf diese Weise dieser Prozess immer wechselseitig ist, konnte durch viele solcher kleinen oder größeren Moment im Laufe der Zeit auf beiden Seiten ein ruhiges Vertrauen wachsen:

Nämlich das durch viele kleine Momente bewährte ruhige Vertrauen, dass ganz gleich, wie stark der Andere gerade mal wieder komplett emotional abwesend, mit sich selbst beschäftigt oder launisch-gereizt-lieblos sein mag: Dass diese natürlichen Phasen in Wirklichkeit ziemlich harmlos und unbedrohlich sind und daher inzwischen auch längst nicht mehr als etwa gefährliche „Vorboten“ einer drohenden Entliebung registriert werden.

Mit anderen Worten:

In jeder glücklichen, langen Partnerschaft steht das eigene Gefühl, mit dem Partner insgesamt sehr selbstsicher, herzlich-verspielt und souverän umzugehen, NICHT mehr auf dem wackeligen Fundament der ununterbrochen und stets liebevoll-bemüht bewiesenen Aufmerksamkeit des Anderen.

Warum Abstand und Distanz nach der ersten Verliebtheitsphase bei einem Mann in Wahrheit kein ernsthafter Rückzug ist, sondern der instinktiv-testende Übergang in eine Vertiefung der Verbundenheit

Um den Bogen wieder zurückzuschlagen zu den verschiedenen männlichen Phasen der Beziehung:

Wenn ein Mann zum ersten Mal nach seiner intensiven Verliebtheitsphase damit beginnt, Abstand von Ihnen zu nehmen und in die zweite Phase der Beziehung fällt, bedeutet dies bindungsdynamisch in Wahrheit nur das Eine:

Er muss instinktiv erleben, dass Sie auch DANN noch Sie selbst bleiben (und sie daher als wohltuende Lebensbereicherung weiterhin erfährt), wenn er eine Zeit lang komplett auf sein eigenes Leben fixiert ist und Ihnen deutlich weniger Aufmerksamkeit gibt (Wenn er die „rosarote Brille“ nicht mehr auf hat).

Denn er will unbedingt, dass er Ihre bisher sich selbst vertrauende Persönlichkeit und Ihren so wohltuenden, lenkend-souveränen Einfluss auf ihn auch dann noch erfährt, wenn er zum ersten Mal etwas weniger Verliebtheit spürt und das starke natürliche Bedürfnis empfindet, sich erstmal wieder viel ausgiebiger mit seinen Angelegenheiten beschäftigen zu wollen.

Liebe Leserin, ein Mann MUSS Ihnen sozusagen, um in Zukunft Ihrem „wahren weiblichen Ich“ wirklich vertrauen zu können, in einer zweiten Beziehungsphase das wackelige Fundament seiner zuvor noch permanent bewiesenen Ernsthaftigkeit wegnehmen, damit er ganz genau weiß, ob Sie dann noch auch wirklich diese Frau bleiben, die er ja erlebt hat.

Diese Art des instinktiven Testens des „wahren Zukunftspotentials“ des Anderen kennen umgekehrt auch die allermeisten Frauen, wenn Sie an Ihr eigenes weibliches Testverhalten in einer Ihrer vergangenen Beziehung denken:

Ihr instinktives Testverhalten, wenn nämlich ER schon über eine längere Zeit durch seine ununterbrochen und ernsthaft gelebten Nähe in Ihr das Gefühl aufkommen ließ, dass sie mittlerweile scheinbar durch NICHTS in der Welt mehr seine liebevolle Aufmerksamkeit verlieren könnte (auch nicht durch einen noch so eindeutigen Verstoß gegen seine Werte und Vorstellungen).

Sehr viele Frauen kennen dieses beklemmende Gefühl, das in ihr aufsteigt, wenn sie sich inzwischen ihrem Freund gegenüber noch so ungerecht, lieblos, eigensinnig, unfair oder launisch verhalten kann, wie sie möchte und dabei trotzdem über längere Zeit einige der folgenden Dinge in seinem Verhalten erlebt:

Frau mit Geschenk-Umschlag

– Er versucht, stets sehr lieb zu ihr zu sein und frisst ihr immer mehr aus der Hand

– Er will stets mehr Zeit mit ihr verbringen als sie mit ihm. Daher befindet er sich stets in einer leicht unzufrieden-wartenden Position

– Er zeigt schon über längere Zeit durch sein eifersüchtiges, trotzig mimosenhaftes oder unentspanntes Verhalten, dass er sich scheinbar nicht mehr zutraut, attraktiv genug für sie zu sein. Durch sein Verhalten bringt er immer wieder seine Angst Sie zu verlieren, zum Ausdruck. Er fordert durch sein Verhalten daher permanent Gesten ihrer Liebe ein und wirkt häufig besorgt, traurig oder vorwurfsvoll, weil sie ihm gerade so wenig Liebe und Hingabe geben kann

– Während sie sich in Ihrem Leben persönlich immer weiterentwickelt und ambitioniert ihre Ziele verfolgt, entwickelt ER sich so gut wie gar nicht mehr weiter. Obwohl aber vielmehr in ihm steckt, führt er immer weiter genau das Leben, das er schon immer geführt hat. Er entdeckt keine neuen Aufgaben, Interessen und Leidenschaften für sich, hat keine Ambition, seine Fähigkeit zu verwirklichen und sich höhere Ziele zu stecken und löst zudem seine bestehenden Probleme nicht. Zugleich sind SIE scheinbar längst sein einziger Lebens- mittelpunkt geworden. Er vergöttert sie und will einfach nur bis ans Lebensende auf diese Weise mit Ihnen zusammen sein und unverändert sein bisherigen Leben mit Ihnen weiterführen (ein Phänomen, das sehr viele Frauen in einer ihrer ersten längeren Beziehungen erlebt haben)

– Wenn sie launisch, schlecht gelaunt, gereizt, und ungeduldig mit ihm umgehen, reagiert er stets entschuldigend, lieb beschwichtigend, bemüht erklärend oder sich rechtfertigend: Sie kann wirklich machen, was sie will: Er weist sie nicht mehr in ihre Schranken und setzt ihr keine Grenzen mehr, wenn sie ungerecht zu ihm ist. Er ist ihr hoffnungslos ergeben und will ihr einfach nur stets gefallen. Er versteht absolut nicht, das genau dieses Verhalten von ihm im Grunde ja nur die Ursache dafür ist, WARUM sie ihm gegenüber immer mehr Wut, Gereiztheit, fehlende sexuelle Leidenschaft und den Drang empfindet, ihn immer stärker abzugrenzen und „herauszufordern“.

Mir sind viele Beziehungsverläufe bekannt, bei denen genau diese Ungleichheitskonstellation zu einer Beziehungskrise führten (häufig in längeren Beziehungen) und es kam in nicht wenigen Fällen zu einer Trennung von Seiten der Frau, da ER über längere Zeit hinweg ihre unausgesprochenen, instinktiven Tests nicht „bestehen“ konnte.

Dabei wünschte sich die Frau in vielen dieser Fälle bis zuletzt nichts sehnlicher, als dass er sich wieder als der erweist, als den sie ihn anfangs schon eine Zeit erlebte:

Als der Mann, der einfach nur wieder er selbst ist, d.h. der sich ihr nicht unterlegen fühlt, der ihr Grenzen setzen kann, sich ebenfalls wieder voll auf sein eigenes Leben konzentriert und seiner männlichen Attraktivität für sie wieder viel selbstverständlicher vertraut. Und genau dadurch wieder ihr männlicher „Fels in der Brandung“ wird.

Wenn Sie zur Zeit erleben, dass Ihr Kandidat (oder Ihr Freund) sich inzwischen stärker von Ihnen emotional zurückgezogen hat, dann treibt ihn dabei ganz genau dieselbe innere Dynamik an, die Sie als Frau in einer vergangen Beziehung oder Bekanntschaft vermutlich in einem UMGEKEHRTEN Fall ebenfalls schon einmal angetrieben hat.

Denn so wie Sie (und so viele andere Frauen) einfach keine andere Wahl hatten, als ihm durch Ihr Verhalten letztlich nur die Chance zu geben, sein männliches Potential zu erweisen (indem Sie letztlich die sich selbst treu bleibende und sich Ihnen nicht unterlegen fühlende Stärke seiner Persönlichkeit testen, welche sie ja schonmal eine Zeit lang in ihm sahen), so muss auch Ihr Freund in dieser Phase etwas tun, bei dem er keine Wahl hat:

Er muss sie sozusagen „aus dem Nest“ seiner ununter- brochenen liebevollen Bemühtheit herausstoßen, um ebenfalls erfahren zu können, dass sie auch WIRKLICH „fliegen“ können.

In diesem wichtigen Punkt der Beziehungspsychologie empfindet ein Mann tatsächlich sehr ähnlich wie im gerade gezeigten umgekehrten Fall eine Frau es tut:

Denn wenn ein Mann erleben darf, dass eine Frau auch DANN noch (bzw. wieder) gut mit ihm umgehen kann, wenn er auf einmal wieder sehr stark sein eigenes Leben lebt, ohne Ihnen dabei offenbar in irgendeiner Weise noch gefallen zu wollen und dabei deutlich weniger Begeisterung zeigt als noch zuvor (z.B. wenn er die Beziehung stark in Frage stellt, sich in der Beziehung kaum noch bemüht, nur noch gleichgültig und gereizt ist oder sogar wenn er sich offiziell von Ihnen getrennt hat):

Dann beobachte ich häufig, dass genau dadurch anschließend sogar eine enorme Vertiefung seines Zusammengehörigkeitsgefühls mit ihr in ihm ausgelöst wurde.

„Gut mit ihm umgehen“ bedeutet in dieser schwierigen Phase jedoch weder, dass Sie ihm auf treu-wartende Weise jeglichen von ihm benötigten Freiraum geben noch bedeutet es, dass Sie sich wütend-reserviert und verletzt von ihm komplett zurückziehen.

Im Gegenteil: Es bedeutet, dass Sie sich jetzt ebenfalls ganz ausdrücklich erstmal eine Zeit lang in Ihr eigenes Leben stürzen, die Situation jetzt komplett akzeptieren und seine weiterhin halbherzigen, gewohnheitsmäßigen Kontaktversuche herzlich aber bestimmt ausbremsen.

Es bedeutet, dass Sie ihm anschließend bei Ihren zukünftigen Unternehmungen absolut keine klären- wollenden, unzufriedenen und gekränkten Energien mehr spüren lassen.

„Gut mit ihm umgehen“ (so wie er es Ihnen ja in seiner anfänglichen Bewunderung ohne Zweifel noch zutraute) bedeutet, dass er in seiner aktuellen halbherzigen Phase erstmal für etwas längere Zeit deutlich mehr, als es ihm selbst lieb ist, auf Sie verzichten muss. Und dabei deutlich weniger Ergebenheit, Verfügbarkeit und Zeit erleben darf, als er es sich wünscht.

Bedenken Sie bitte, wie konsequent diese „Rückemanzipation“ bzw. dieses „persönliche Wachsen an der bestehenden Krise“ wirklich sein muss, wenn Sie sich erinnern:

Welche echte Veränderung hätte ein ehemaliger Kandidat oder Partner, welchen SIE auf diese Weise getestet haben, beweisen müssen, um sein verlorengegangenes Selbstvertrauen Ihnen gegenüber wieder zurückzugewinnen?

Wieviel lockerer, entspannter und selbsteinsichtiger hätte er wieder mit Ihnen umgehen müssen, wie stark und deutlich unabhängiger hätte er sich wieder ambitioniert von einem eigenen Leben innerlich vereinahmen lassen müssen?

Mann sitzt mit Laptop auf Steg am See

Ich selbst habe schon einige Männer erlebt (teils auch einige von Ihnen selbst begleitet), die in diesen schwierigen Zeiten in einer längeren Beziehung mit einer Frau (von der sie sich emotional stark abhängig gemacht hatten und unter deren abnehmenden Verliebtheit sie litten), sich erfolgreich wieder transformierten konnten und konsequent zu ihrem männlichen Selbstvertrauen zurückfanden, mit welchem sie ihr ja auch schon ganz am Anfang begegnen konnten. Und in ihr dadurch das Gefühl wieder erwecken konnte, welches sie schon so lange in Wahrheit vermisste.

Auch ER hat also in diesen erfolgreich verlaufenden Fällen gelernt, wieder sehr gut und männlich mit ihr umzugehen, auch OHNE dem wackeligen Fundament ihrer beständigen Verliebtheit.

Meistens musste er dafür tatsächlich einen etwas größeren Bruch im Kontakt zwischen Beiden bewirken: Ein echtes (meist über mehrere Monate) Loslassen, bei dem er konsequent, akzeptierend und nicht-wartend einzig sein eigenes Leben vorangetrieben hat und in dieser Zeit:

1. weniger Nähe als sie herstellte, 2. ihre halbherzig- gewohnte Nähe, die sie zu ihm herstellte, freundlich- souverän „ausbremste “ und 3. die ersten Neubegegnungen (bzw. exklusive Treffen) dann wieder deutlich lockerer, männlicher und zurück- gelehnter gestaltete, als sie es erwarten konnte.

In diesen erfolgreichen Fällen musste er tatsächlich einen echten Reife-Schritt in seinem männlichen Selbstbewusstsein und in seiner Persönlichkeitsentwicklung erleben.

Warum eigentlich müssen wir uns in einer Beziehung dem Anderen gegenüber durch unser kompliziertes Testverhalten so undurchschaubar und so scheinbar widersprüchlich verhalten und machen wir dem Anderen damit so schwer, den eigentlichen und tieferliegenden Grund dahinter verstehen zu können?

Die Antwort ist:

Wir Menschen wissen tief in uns ganz genau: Wir brauchen in dieser komplizierten und unsere Persönlichkeit sehr herausfordenden Gesellschaft überlebensnotwenig einen Lebenspartner, der zugleich auch unser bester und engster menschlichster Verbündeter ist, an welchem wir reifen, wachsen und unsere Grenzen spüren können. Einen Partner, für den wir unsere „schlechten Gewohnheiten“ abstellen müssen und uns durch ihn zum Besseren weiterentwickeln können. Einen Partner, der insgesamt wunderbar mit uns umgehen kann, der uns zu neuen Erfahrungen inspiriert und sich stark in uns hineindenken kann. Der in unser Leben spricht und uns immer wieder, wenn es gerade unbedingt erforderlich ist, loslassen kann.

Und dies ist einzig nur möglich bei einem Partner, der sich selbst niemals in uns verlieren wird und der uns niemals dauerhaft emotional unterlegen bleibt.

Wenn wir also so kompromisslos und ohne eine Alternative dabei zu haben, den Anderen (insbesondere in den ersten Jahren) auf dieses so wichtige Lebenspartner- Potential durch unser Verhalten testen müssen, so hat dies in Wahrheit absolut nichts mit Bindungsunfähigkeit, nichts mit Verantwortungslosigkeit und auch nicht mit einer pathologischen „Ich kann Dich nur lieben, wenn Du mich nicht liebst“-Haltung zu tun, auch ebenso wenig mit einer „Es sich leicht machen unter den bestehenden Optionen“-Mentalität.

Ich erlebe dagegen das männliche und das weibliche Testverhalten sogar eher als das GEGENTEIL:

Ich beobachte, dass sowohl Männer als auch Frauen es sich in der Regel sehr schwer machen, sich zu trennen. Und daher gewöhnlicherweise (z.B. aus Gewissenhaftigkeit, aus Gewohnheit, aus Mitgefühl, usw.) ihr instinktives Testen des Anderen innerhalb einer Beziehung sehr in die Länge ziehen. Selbst dann, wenn eigentlich schon ziemlich lange vorher die untrügliche Gewissheit bestand, dass ohne eine Trennung sich beide Partner wohl niemals mehr zu glücklichen Menschen entwickeln werden (aufgrund des beklemmenden Schuldkomplexes auf der einen Seite und der hoffnungslos-ohnmächtigen Abhängigkeit der anderen Seite).

Das etwas Paradoxe an diesem „Unabhängigkeits- und Reife-Check“, den wir instinktiv durchführen müssen, wenn der Andere sich zwischenzeitlich zu sehr in uns verrannt hat bzw. sich ununterbrochen unterlegen fühlt (während wir selbst einfach nur so fühlen wie wir fühlen, ohne dies selbst ändern zu können):

Damit der längst unterlegen gewordene Partner diesen Test vielleicht hoffentlich doch noch„bestehen“ kann, muss der ungewollt so unabhängig gewordene Partner mit allen Mitteln sozusagen dafür kämpfen, dass der Andere dieses Test NICHT besteht und dass er das eigentliche Motiv dahinter nicht verstehen kann.

Warum?

Nur indem der Testende es dem Anderen so schwer wie möglich macht (ihm z.B. nicht durch beruhigende aber unaufrichtige Liebesgesten entgegenkommt, ihm etwa falsche Versprechungen oder Hoffnungen macht, aus Mitgefühl an der Beziehung arbeitet, aus Pflichtgefühl eine Paartherapie beginnt oder aus Gewohnheit weiterhin viel Zeit mit ihm verbringt, usw.), WEIß der testende Partner, dass die dadurch „erzwungene“ Emanzipation des Anderen dann auch tatsächlich ECHT ist. Oder eben nicht…

Mit anderen Worten:

Der sich emotional zurückziehende Partner WILL also in Wirklichkeit für eine gewisse Zeit vom unglücklichen Ergebenden tatsächlich ENT-täuscht werden, um hoffentlich die glückliche Verbindung zu ihm wieder spüren zu können.

Er will in in einer zweiten Beziehungsphase in Wirklichkeit (die sich für die Frau häufig wie eine Trennung anfühlt) den Schmerz erleben, dass seine unverliebten, bequemen Bedürfnisse, die er sich beim Anderen noch weiterhin als seinen emotionalen Halt erfüllt, NICHT mehr von ihm/ihr erfüllt werden

Denn er weiß ganz genau:

Nur, indem er endlich wieder die echte schmerzhafte Ohnmacht spüren kann, wieder deutlich weniger Priorität im Leben des Ergebenen zu haben (da genau DAS ja längst die angemessene Reaktion auf sein schon lange Zeit völlig unbemühtes Verhalten ist), wird er wieder das leidenschaftliche, starke Band spüren können, das ihn mit dem Anderen verbindet.

Nur durch diesen völlig unbestechlichen Echtheits- Check können wir wieder erleben, dass der Andere wirklich der Partner ist, auf den wir unsere Zukunft bauen wollen.

WIE KÖNNEN SIE IN DIESER SCHWIERIGEN PHASE SEINER VERFESTIGTEN DISTANZ IHN WIEDER DAS UNGETRÜBTE POTENTIAL SPÜREN LASSEN, DAS ER JA SCHON EINMAL AN IHNEN REGISTRIERT HAT?

Wie also können Sie in dieser schwierigen Zeit, in denen er Ihnen nicht ansatzweise mehr die Sicherheit gibt, welche Sie damals noch so spielerisch leicht die starke, selbstsicher Frau ihm gegenüber sein ließen, ihn spüren lassen, dass Sie doch genau diese Frau in Wirklichkeit aber SIND?

Die Antwort liegt tief in seinem verfestigten Gefühlszustand verborgen, in welchem er sich aktuell befindet:

Allein seine stille Vermutung, dass Sie in Ihrem weiteren Kontakt wie gewohnt in einer hoffend- wartenden oder einer verletzt zurückgezogenen Grundposition verharren (und er dies als die mitschwingende Antriebskraft in Ihrem Verhalten erlebt), verhindert ganz unweigerlich, dass er Sie jemals wieder so erleben kann, wie es in Wirklichkeit aber sein instinktiv-unbewusster „Lebenspartner-Test“ bezweckt.

Warum ist das so?

Solange er weiterhin diese Gewissheit in sich spüren kann, erlebt er ohne Zweifel jede Ihrer Geste, jede Ihrer Reaktion, jedes gemeinsame Zeitverbringen und Unternehmung, jedes Gespräch, jedes engagiertes Helfen bei seinen Problemen, jedes sich bei ihm Melden und jede Eingehen auf Seine Nachrichten (und sogar jedes durchschaubare Sich gekränkt zurückziehen), als das, was es in Wirklichkeit ist:

Als letztlich nur angetrieben aus Ihrer dahinter stehenden Absicht, damit im Grunde nur Ihre Hoffnung nach einem glücklichen Neubeginn voranzutreiben.

Frau schaut Mann verliebt an

Solange Sie ihm ermöglichen, den Kontakt zu Ihnen so aufrechtzuerhalten, wie ER es sich vorstellt, hat er keine Zweifel daran, dass Sie zumindest in einer leicht wartenden Haltung offen für den (Neu-) Aufbau einer festen Partnerschaft sind, gesetzt der Fall, er WÜRDE sich wieder sehr stark um Sie bemühen.

Wie wir jedoch gesehen haben, liegt das Wesen seines instinktiven Testens genau darin, dass er Sie endlich für eine gewisse Zeit wieder in Ihrer gesamten Ausstrahlung, Energie und in Ihrem gesamten Kontakt derart UNABHÄNGIG von seiner Aufmerksamkeit erleben kann, wie er Sie auch Anfangs schon kennen und lieben lernte.

Und das bedeutet in Ihrem Fall:

Er muss also eine Zeit lang tatsächlich das ohnmächtige Gefühl in sich spüren können, Sie erstmal durch NICHTS in der Welt mehr (auch nicht durch ein intensives Werben um Sie) zu der altvertrauten Beziehung motivieren zu können.

Dass also keine seiner halbherzigen Bemühungen, keine seiner unernsten Kontaktversuche und auch keine seiner offenen oder subtilen „Drohgebärden“ (sein instinktives Testverhalten) mehr zu Ihrer vertrauten Ergebenheit in Ihren Reaktionen führen kann- und dass Sie ihm dabei trotzdem eine herzliche, menschlich zugewandte Grundhaltung signalisieren.

Das bedeutet nun für Sie, und zwar ganz gleich, ob Sie noch offiziell und fest mit ihm zusammen sind, ob Sie sich nur in einer ganz frischen, noch unverbindlichen Beziehung befinden oder ob er sich von Ihnen getrennt hat:

Um ihm die Chance geben zu können, Sie wieder ganz ohne Zweifel als das ursprünglich vertraute Gegengewicht erleben zu können, gibt es tatsächlich nur die eine Möglichkeit:

Sie müssen einen deutlichen BRUCH in Ihrem aktuellen Kontakt bewirken, bevor er überhaupt in der Lage sein kann, sie wieder ganz neu als Frau erleben zu können, die von ihm unabhängig wieder komplett auf eigenen Füßen steht, ohne sich noch im „verdächtigen Wartemodus“ zu befinden.

In einigen meiner Artikel habe ich beschrieben, wie Sie diese attraktive, ausdrücklich von Ihnen SELBST ausgehende „Auszeit“ (die Transformationsphase und die anschließende Führungsphase), je nach Ihrer speziellen Beziehungssituation konkret durchführen sollten.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen für heute einen kleinen, aber eindeutigen „inneren Gradmesser“ mitgeben, an dem Sie selbst untrüglich spüren können, ob und wann Sie sich selbst wieder ansatzweise in dem inneren Energiezustand und der gefühlten Ausstrahlung befinden, welche Sie auch schon in Ihren glücklichsten Zeiten innehatten.

An diesem kleinen Orientierungsmaßstab können Sie intuitiv für sich selbst ablesen, wie lange und wie konsequent Sie z.B. Ihre Transformationsphase durchlaufen müssen oder wann Sie sich entspannt genug fühlen, mal wieder exklusiv Zeit mit ihm zu verbringen. Sie können daran fühlen, wie stark und konsequent Sie ihn für die kommende Zeit ausbremsen, ob, wann und wie Sie auf seine Nachrichten reagieren sollten oder wann Sie sich später auch selbst wieder aktiv bei ihm melden können.

Liebe Leserin, kennen Sie das (von vielen Frauen schon erlebte) Phänomen, dass ein vergangener Kandidat oder Freund sich überraschend wieder bei Ihnen meldete und Ihnen Interesse zeigte, und zwar gerade dann, als Sie damit begannen, diesen Mann tatsächlich komplett loszulassen (z.B. weil Sie gerade damit begannen, sich innerlich auf einen neuen Mann einzulassen) ?

Dies ist zwar ein etwas extremes Beispiel, doch soll es veranschaulichen, in welchem inneren Energiezustand Sie sich in Etwa selbst befinden sollten.

Denn erinnern Sie sich:

Sein Unbewusstes kann durch sein instinktives Testverhalten das bestehende Band zwischen Ihnen nur dann wieder spüren, wenn Sie auch tatsächlich genau diesen ursprünglichen Energiezustand und diese Ausstrahlung, die ja in Wirklichkeit zu Ihrer Persönlichkeit gehören, wieder zum Ausdruck bringen können.

Dies bedeutet für Ihren „inneren Gradmesser“:

Lassen Sie das bestehende Band zwischen Ihnen tatsächlich für die gesamte nächste Zeit KOMPLETT los, welches Sie zuletzt durch Ihr starkes Sorgen und das verkrampft-wartende innere Fixiertsein auf ihn stark an sich gezogen haben.

Denn er kann von sich aus längst kein Bedürfnis mehr spüren, dieses Band VON SELBST wieder an sich zu ziehen, solange er noch in irgendeiner Weise das „Ziehen“ spüren kann, das von Ihrer Seite ausgeht.

Und selbst jede von ihm vermutete Warteposition empfindet er noch als ein starkes Ziehen an diesem Band „von Ihrer Seite“.

Erst wenn der Gedanke in Ihnen keinen sonderlichen Schmerz mehr auslösen kann, dass es vielleicht keine Hoffnung mehr für Sie beide gibt, wissen Sie auch, dass Sie wieder die innere Kraft besitzen, ihm in Ihrem ursprünglichen Energiezustand begegnen zu können.

Auch wenn Sie sich bei diesem Gedanken womöglich davor fürchten, dass vielleicht dann sogar Sie SELBST Ihr ernsthaftes Interesse an ihm verlieren könnten (was ich als eine häufige Erst-Reaktion in der Beratung erlebe):

Wenn Sie sich wieder in Ihren natürlichen „Ursprungszustand“ zurückversetzt haben werden, wird die Hoffnung, die Sie dann beim Gedanken an ihn vermutlich immer noch spüren, letztlich nur seine vernichtende, schmerzhafte und dadurch Ihr Glücksgefühl völlig zerstörende Kraft verlieren.

Sie können dann vermutlich noch eine gewisse Neugier bei diesem Gedanken fühlen (insbesondere wenn er sich wieder stärker um Sie bemüht), doch MUSS es nicht mehr um jeden Preis unbedingt sein.

Sie spüren dann in sich selbst endlich wieder die befreite und entspannte Wahl, je nach der Situation und so wie SIE es möchten, ihm entweder mehr Raum zu geben und wieder aktiv auf ihn zuzugehen- oder eben nicht.

Wenn Sie tatsächlich Ihre Angst weitgehend davor verloren haben werden, ihn möglicherweise endgültig verlieren zu können und Sie diesem Gedanke seine momentan noch stark belastende Kraft genommen haben werden:

Dann haben Sie sich damit in Wirklichkeit selbst in den Zustand versetzt, ihm endlich wieder so begegnen zu können, wie es dem natürlichen Gleichklang Ihrer schon damals von Ihnen gefühlten Verbindung entspricht.

SO zu begegnen, wie Sie es ja schon eine ganze Zeit lang wie selbstverständlich taten, als Sie noch innerlich entspannt auf Ihre Intuition und noch nicht auf das „innere Misstrauensprogramm“ hörten. Als Sie die schon eingegangene Beziehung mit ihm noch für sich genießen konnten.

Als die Frau, die Sie in Wahrheit SIND. Nämlich ganz einfach Sie selbst.

Auch wenn Ihnen dieser innere Zustand in diesem Moment vielleicht schwer vorstellbar erscheint:

Es haben mittlerweile schon viele Frauen, die ich begleitete, auf diesem entschlossenen Weg die befreiende Erfahrung für sich gemacht, wieviel Kraft und emotionale Freiheit von dem wiedererlangten Gefühl ausgeht, dass SIE es ist, die ihr Geschehen in „Liebesdingen“ aktiv lenkt.

Junge Frau lacht in die Kamera

Die Erfahrung, dass sie die Dinge, die sie sich so sehr wünscht, im Zustand Ihrer natürlichen weiblichen Energie und Ausstrahlung fast wie von selbst bewirken kann und bewirkt. Sie konnten dies nur erleben, in dem sie entschlossen waren, die etwas härtere erste Phase der Loslösung und der Selbststärkung zu durchlaufen (Transformationsphase).

Für sehr widersprüchliche und belastende Situationen beschreibe ich Ihnen in meinem kostenlosen Coaching-Ebook ein ungewöhnliches Vorgehen, wie Sie wieder sein zärtliches Verlangen und seinen liebevollen Respekt in ihm auslösen können, wenn er sich zur Zeit stark von Ihnen emotional distanziert:

Hier können Sie die kostenlose Anleitung lesen, wie Sie ihn wieder das bestehende Band zwischen Ihnen spüren lassen können, wenn er sich inzwischen stark emotional zurückgezogen hat

Wenn Sie sich also tatsächlich eine kleine oder auch eine größere Pause (je nach Intensität und Länge Ihrer bisherigen Beziehung) von ihm gönnen und sich ganz in Ruhe mit all der Zeit, die Sie dafür brauchen, Ihre verlorengegangene Kraft und Ihren entspannten Grundzustand ganz entschlossen wieder zurückholen:

Dann werden Sie auch in Ihren späteren Begegnungen spüren können, dass Sie wieder Ihr gelöstes, zurückgelehntes und so facettenreiches weibliches Ich leben können.

Und durch diesen völlig veränderten Energiezustand, der dann zwischen Ihnen fließt, dann ganz automatisch und ohne darüber nachzudenken (da Sie ja wieder Sie selbst sein können) wieder DAS in ihm auslösen können (insbesondere wenn Sie es dann bewusst darauf anlegen), was Sie auch schon am Anfang recht mühelos in ihm auslösten.

Übrigens ist diese starke Beziehungsdynamik auch der Grund, warum ich beobachte, dass nicht wenige sehr langjährige, glückliche Paare rückblickend eine etwas längere Unterbrechungsphase in ihrer Beziehung hatten und nicht selten zwischenzeitlich eine echte Trennung miteinander durchlebten:

In all diesen Fällen hat der zwischenzeitlich Verlassene meist ganz intuitiv alles „richtig“ gemacht: Nämlich die Trennung komplett akzeptiert und nach einer von ihm/ihr benötigten Trauerphase den Anderen komplett losgelassen, sich tatsächlich eine längere Pause vom Anderen gegönnt (ohne dabei einen pseudovertrauten Kontakt aufrechtzuhalten) und mit voller Kraft alle die Dinge in Bewegung gesetzt, die ihr wirklich gut taten.

Durch diese komplette, echte Loslösung reichten dann zu einem deutlich späteren Zeitpunkt (nicht selten nach ca. einem halben oder gar einem Jahr) teilweise dann sogar nur ein oder zwei Neu-Begegnungen, bei denen dann zum ersten Mal nach längerer Zeit wieder die so vertrauten bestehenden, Energien zwischen den Beiden fließen konnten, die sie auch schon am Anfang so stark miteinander verbanden:

Die Tatsache, dass beide plötzlich wieder völlig unbeschwert und spielerisch miteinander umgehen konnten (es waren keine komplizierten, negativen Energien, kein Schmerz und auch keine unausgesprochen verletzten Hoffnungen mehr vorhanden), ließen sie sozusagen sofort wieder die ganze Vertrautheit völlig frei miteinander ausleben, die sie auch schon damals stark miteinander verband (gegen die dann auch keine andere Frau in seinem Leben mehr etwas ausrichten konnte).

Dieses „Zweite Wiedererkennen“ des starken Zusammengehörigkeits-gefühls hatte durch den zwischenzeitlichen Abstand und durch die echte persönliche Reifung in den meisten Fällen dann ein viel tieferes und ruhigeres Niveau als jemals zuvor.

Auch wenn diese häufig auftretenen Fälle wieder nur ein Extrem-Beispiel sind, da sie den Sonderfall „Trennung nach längerer Beziehung“ betreffen und dort nur die „erfolgreich“ verlaufenden Fälle hervorheben:

Mein gesamtes Wiederverbindungsprogramm um die männliche Distanz nach seiner ersten Verliebtheitsphase wieder in Nähe der Anfangszeit zu verwandeln, ist im Prinzip eine starke Verdichtung und zeitlich Verkürzung dieser so häufig rein intuitiv gelebten echten Transformation, die nicht wenige Menschen erleben, die sich zuvor noch hoffnungslos und sehr unglücklich in Ihren Partner verrannt hatten.

(Denn auch innerhalb bestehender krisenhaften Beziehungen oder in Kennenlernprozessen geschieht diese „Emanzipation zurück auf Augenhöhe“ gar nicht selten)

Liebe Leserin,

mir ist sehr bewusst, dass der von mir beschriebene Weg der Wiederverbindung der deutlich schwierigere ist, als der Weg, der Ihnen selbst bisher so vertraut war und zu dem Ihnen wohl Ihre besten Freundinnen (die ja das Beste für Sie wollen) i.d.R. raten.

Denn der Weg Ihrer inneren Loslösung, Ihrer Transformation und Ihrer späteren attraktiven Neubegegnungen in einem völlig neuen Energiezustand erfordert insbesondere in den ersten Wochen die Geduld und die Bereitschaft, dabei wieder solche Gefühle bewusst auszuhalten und zu durchleben, die Sie zuletzt wohl eher vermieden haben:

Z.b. das Gefühl der völligen Ungewissheit und das Gefühl, ihn durch diesen stärkeren Entzug Ihrer bisherigen Nähe vielleicht endgültig verlieren zu können.

Entspantes Paar am Strand

Doch wenn Sie diese erste, etwas schwierigere Beziehungs-Phase durchlaufen haben, ist dies gleichzeitig auch der Weg zu Ihrer verloren gegangenen Kraft, in der Begegnung mit ihm wieder völlig losgelöst, genussvoll und zurückgelehnt Ihre weibliche Intuition spielen lassen zu können. Und ihn dadurch praktisch „wie von selbst“ das zwischen Ihnen bestehende Band ganz natürlich spüren zu lassen.

Denn durch dieses echte Loslassen des Bandes „im Kleinen“ werden Sie das Vertrauen lernen, dass Sie erst recht auch „im Großen“, d.h. in einer glücklichen Partnerschaft mit Ihrem Traumpartner, nachher dringend benötigen:

Dass Sie nämlich dieses Band in Zukunft auch in einer festen, glücklichen Beziehung nachher in ganz bestimmten herausfordernden Phasen und Situationen immer wieder vertrauensvoll und konsequent loslassen MÜSSEN, um ihn selbst von ganz allein fühlen lassen zu können, was sie verbindet (d.h. ihn ganz von selbst dieses Band an sich ziehen lassen).

Dieser Weg ist vor allem aber auch das Eine:

Der Weg zurück zu Ihrer verloren gegangenen würdevollen weiblichen Stärke, zu Ihrer emotionalen Freiheit und zu ihrer selbstsicheren Verspieltheit, die eine Frau vor allem immer dann benötigt, wenn sich ihr Weg mit dem eines Mannes kreuzt, der ihr Herz wirklich berühren kann.

Auf diesem aufregenden Weg hoffe ich, dass Sie all die befreienden, inneren Impulse bekommen werden, die Sie dafür benötigen.

Herzlichst,

Ihr

Martin von Bergen

Klicken Sie hier, um meine kostenlose Coaching-PDF (30 S.) direkt zu lesen, wie Sie ihn emotional wieder an sich binden können, wenn er sich inzwischen scheinbar von Ihnen entliebt hat

(Die kostenlose Coaching-PDF ist aus vielen meiner Fallbegleitungen entstanden und ist anwendbar bei emotional belastenden Partnerschaften, widersprüchlichen On-Off-Beziehungen und Affären, bei einer schmerzhaften Trennung oder wenn er den Kontakt zu Ihnen zur Zeit abgebrochen hat)

1 Kommentare
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  1. Hallo zusammen,
    Mein Ex und ich waren 2 Jahre zusammen, starke Distanzierung seinerseits nach 1,5 Jahren. Trennung vor 4 Monaten. Habe ihm dann vor 3 Monaten das transformationssignal gesendet, er meldete sich immer halbherzig „wie geht’s, was machst du“ usw., Habe ihn immer deutlich verspätet und freundlich ausgebremst wie beschrieben. Erstes Treffen war nach 6 wo und das zweite nach 4 Wo. Beide durch mich initiiert. Das ist wiederum 4 wo her. Er meldet sich weiterhin unbemüht und kurz, aber wird nicht drängender. Fragt nicht nach einem nächsten Treffen, er hatte beim letzten aber gesagt, könnten ja wieder mal was machen. Hat sich auch offensichtlich wohl dabei gefühlt.. Er scheint wirklich nicht abgeneigt zu sein, mich wieder zu treffen, aber ich hab das Gefühl, er will immer, dass ich wieder nach nem Treffen frage. Er ist in den letzten SMS auch leicht zynisch, da ich ja immer beschäftigt tue. Soll ich trotzdem so lange ausharren bis er mal nach nem Treffen fragt? Weiß nicht weiter.

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