Rosa Luftballons

Er meldet sich wieder nach einer Zeit der Funkstille und des Rückzugs: 4 Tipps, wie Sie darauf richtig reagieren

Wenn ein Mann sich wieder meldet trotz zwischenzeitlichem Rückzug: Die Gründe für sein Verhalten und 4 Faustregeln, um als Frau damit wirkungsvoll umzugehen

Er meldet sich wieder, nachdem er eine Zeit lang auf Rückzug geht und zwischendurch Funkstille herrscht? Was bedeutet es, wenn er sich trotzdem wieder meldet? In diesem Artikel erkläre ich Ihnen die Gründe für sein widersprüchliches Verhalten und gebe ich Ihnen 4 effektive Tipps zum Antworten, um darauf angemessen zu reagieren (mit Antwort-Beispielen).

Die gleich folgende Praxis-Anleitung gilt insbesondere für eine ganz spezielle Phase mit Ihrem männlichen Kandidaten, die für eine Frau emotional i.d.R recht aufreibend und herausfordernd ist:

Ich meine damit die belastenden Wochen bzw. die ersten wenigen Monate (und je nach Vorgeschichte oft sogar etwas länger weilende Zeit) während der konsequent durchgeführten Transformations-Phase (Phase 1) im Kontakt zu Ihrem (inzwischen stark gefühls-abgeflachten) Kandidaten

Die größte Schwierigkeit in dieser von IHNEN SELBST ausgehenden, angekündigten persönlichen „Weiterentwicklungs“-Zeit (nach Ihrem ersten Transformationssignal) besteht in der Regel in dem folgenden Umstand:

In vielen Fällen wird die Verbindung von seiner Seite aus trotzdem unverbindlich weiter aufrechterhalten, indem er sich z.B. nach einer Zeit der Funkstille in unregelmäßigen Zeit-Abständen immer wieder mal plötzlich bei Ihnen meldet, das Gespräch mit Ihnen sucht und Sie spontan kontaktiert, oft unter einem vorgeschobenen sachlichen Vorwand.

In anderen Konstellationen wiederum wird trotz Ihrer angekündigten Veränderung ein fortbestehender Kontakt nahezu organisatorisch erzwungen (z.B. durch die gemeinsame Wohn- oder die gemeinsame Arbeitssituation), und dieser „zweckgebundene Kontakt“ wird häufig von ihm dazu verwendet, TROTZ der veränderten Situation weiterhin wie selbstverständlich immer wieder zwischendurch spontan Nähe und Austausch mit der Frau zu suchen.

Doch das eigentlich Widersprüchliche und Verwirrende dabei ist, dass ER ja zuvor derjenige war, der alles komplett in Frage stellte, sich ganz explizit von Ihnen zurückzog, schon etwas länger stark abkühlte, nicht mehr wusste, was er von Ihnen will oder sich sogar von Ihnen getrennt hatte…

Obwohl ich genau weiß, wie äußerst schwierig es in der Regel für eine Frau ist, mit diesem scheinbar widersprüchlichen „Kontaktgesuchen“ Ihres Kandidaten umzugehen, ist dieses Verhalten meiner Erfahrung nach eine ganz typische, männliche und vor allem nachvollziehbare Reaktion, die in Ihrer bis zuletzt bestehenden Verbindung begründet ist.

Bevor es jetzt losgeht:

In meiner kostenlosen Coaching-PDF habe ich aus meinen vielen Coachings und Beratungen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt für die Situation, dass seine Gefühle mittlerweile stark abgeflacht sind, obwohl er sich zuvor eine Zeit lang ehrlich und intensiv mit Ihnen verbunden fühlte:

Hier können Sie –>meine kostenlose Coaching-PDF (32 S.) direkt lesen, mit welchen konkreten 3 Handlungs-Schritten Sie ihn wieder die intensive Verbindung fühlen lassen, die er anfangs schon ehrlich für Sie empfand

(Mein kostenloses Coaching-Ebook (32. S) ist anwendbar beim plötzlichen Abflachen seiner ersten Begeisterung, in unterbrochenen Kennenlernprozessen, bei längeren komplizierten, unglücklichen Beziehungen, in belastenden Affären, nach einer Trennung oder wenn er sich plötzlich nach ein paar vertraut-intensiven Begegnungen nicht mehr meldet)

Die tiefere Bedeutung, wenn ein Mann sich trotz seines zwischenzeitlichen Rückzugs wieder bei Ihnen meldet

Mann und Frau geben sich die HandWarum meldet sich ein Mann nach seinen zeitweise Funkstille-Phasen BESONDERS DANN immer wieder, wenn Sie selbst damit begonnen haben, auf eine entspannte Weise sich ebenfalls komplett und zeitintensiv in Ihr Leben zu stürzen?

Um den psychologischen Antrieb für dieses überraschende Verhalten eines Mannes zu verstehen, ist es zunächst wichtig, sich genau vor Augen zu halten, was ihn damals während Ihrer gelebten Beziehung (bzw. in Ihrer vertrauten Affäre) überhaupt dazu antrieb, sich von Ihnen immer mehr emotional zu distanzieren:

Denn die eigentliche Ursache dafür, warum er sich trotz Ihrer anfangs so ehrlichen Verbundenheit inzwischen so stark von Ihnen „entliebt“ hat, sind NICHT die angeblich so starken „Differenzen“ oder Ihre charakterlichen Unterschiede, Ihre Konflikte oder Streitereien und erst recht nicht sein „momentaner Stress“, seine psychischen Belastungen, seine „schwierige Vergangenheit“ oder seine unverarbeitete traumatisierende „letzte Beziehung“.

Der tatsächliche Grund seiner inzwischen starken Gefühlsabflachung ist so gut wie IMMER, dass er von einem ganz bestimmten Punkt an in der Vergangenheit im Verhalten und der Ausstrahlung der Frau eine anfangs von ihm niemals für möglich gehaltene Veränderung registrierte:

Er spürte von diesem Punkt fortan (anfangs noch schleichend und subtil) immer mehr eine Art misstrauischen, innerlich belasteten, und fast ohnmächtigen Hilfeschrei in der Energie und Ausstrahlung der Frau, aus dem heraus sie sich fortan und ohne Unterbrechung jetzt komplett an SEIN Leben, sein Rhythmus, seine Stimmungen und seinen Stress anpasste (und das, obwohl diese Dynamik anfangs ja meist komplett umgekehrt war).

Einzig DADURCH kann er Ihnen nicht mehr vertrauen als einer zukünftigen Partnerin auf Augenhöhe, die mit Respekt einflößender weiblicher Autorität bewirkt, dass er sich immer weiter an IHR Leben anpassen muss…

…und die dabei auch noch ihre eigenen Leidenschaften zeitintensiv ohne ihn weiterverfolgt (ihn quasi ganz natürlich gegen seinen Wunsch oft warten lassend) und erst DADURCH sein Leben bereichert, glücklicher, verspielter, anregender und herausfordernder macht.

Als diese Frau hat er Sie ja überhaupt eine Zeit lang euphorisch und bewundernd wahrgenommen, kennengelernt und sich nur DESHALB in Sie verliebt.

Für den Fall, dass er sich nach einer kürzeren, euphorisch begonnenen Kennenernphase plötzlich auf Funkstille geht, beschreibe ich Ihnen die 4 Vermissens-Auslöser in einem Mann, die während seines längeren Rückzugs dazu führen, dass er Sie wieder vermisst in meinem Artikel Die 4 Auslöser seines Vermissens während der Funkstille

Der eigentliche Grund, warum er damit beginnt, wieder den Kontakt zu Ihnen zu suchen

So erklärt sich dann auch, dass sein scheinbar so widersprüchliches Melde-Verhalten offenbar gar nicht so widersprüchlich ist, wenn er anfängt, während Ihrer konsequent umgesetzten Transformationsphase (meist erst etwas zeitversetzt nach einer testweisen Funkstille-Phase damit beginnend) wieder verstärkt den Kontakt zu Ihnen sucht:

Sie sind auf diesem neuen (für ihn absolut unerwarteten und überraschenden) Weg nämlich mitten dabei, den URSPRÜNGLICHEN und damit den EINZIGEN Grund seiner starken emotionalen Distanzierung allmählich Schritt für Schritt wieder „hinwegzureißen“.

Denn:

Je weniger er seine inneren Beklemmungsgefühle wegen Ihres zuletzt immer stärkeren Selbstverlustes, sein schlechtes Gewissen und Mitgefühl wegen Ihrer so großen Zukunftshoffnung und das genervte Einengungsgefühl spüren kann, desto stärker empfindet er von Zeit zu Zeit die ja IMMER NOCH zwischen Ihnen bestehende vertraute Verbindung.

Dabei weiß er ganz genau und ganz intuitiv:

WÜRDE er tatsächlich über längere Zeit in Ihrem Verhalten erleben, dass Sie TROTZ seiner testweisen Kontakt-Maßnahmen NICHT mehr auf ihn „verdrahtet“ sind (indem auf herzliches Weise für längere Zeit viel weniger vertraut-austauschorientiert reagieren und eine ungewohnt lange von Ihnen ausgehende Unterbrechung aktiv leben)…

…dann wäre sein Bereuen und sein Verlust-Schmerz auf einmal wieder viel größer angesichts der Erfahrung, dass Sie ja scheinbar DOCH die starke, nicht in ihn vernarrte, Ihren eigenen sehr hohen Attraktivitätswert fühlende Frau sind, in die er sich damals ja verliebt hat.

In dem Moment wäre auch seine unruhige Verlustangst auf einmal sehr viel größer, da er die bestehende Verbindung mit Ihnen durch dieses „Ohnmachts-Gefühl“ auf einmal wieder als extrem wertvoll und UNERSETZBAR empfinden würde.

Wolken-HerzUm dieses schmerzhafte Bereuen auf gar keinen Fall zu erleben, hat er gar keine andere Wahl als ganz sicher zu gehen:

Er muss durch sein halbherziges, sporadisches und unbemühtes Kontaktverhalten immer wieder ganz entspannt austesten, ob er es hoffentlich jederzeit und weiterhin in der Hand HÄTTE, das fest in Ihnen angelegte „Ergebenheits-Ventil“ jederzeit schnell und problemlos wieder öffnen zu können.

In einem Satz könnte man es so formulieren:

Er will um jeden Preis über möglichst lange Zeit durch sein emotionales Testverhalten SICHERGEHEN, dass er sich rückblickend mit seinem starken Rückzug bzw. mit seiner Trennung von Ihnen auf gar keinen Fall etwa GEIRRT hat.

Und genau DESHALB macht auch so gut wie jede Frau in dieser ersten Phase die folgende Erfahrung:

Wenn ein Mann sich wie gewohnt vertraut und austauschorientiert bei ihr meldet und sie darauf ebenso vertraut und austauschorientiert reagiert, dann treibt er nicht etwa ganz erfreut und motiviert diesen vertrauten Austausch noch weiter mit ihr voran, sondern ganz im Gegenteil:

Er zieht sich darauf sofort wieder stark zurück, bremst die Kommunikation von seiner Seite schnell und kompromisslos aus und lässt die Frau gekränkt und leicht erniedrigt wieder für etwas längere Zeit zurück.

Es sind tatsächlich genau diese ganz speziellen Momente seines sporadischen immer wieder „aktiv Nähe zu Ihnen herstellen“, die nach Ihrem zuvor klar geäußerten, Transformations-Signal über den weiteren Verlauf Ihrer bestehenden Verbindung entscheiden.

In meinem Artikel Warum vergisst er Sie nicht in seiner Distanzierungs-Phase erkläre ich Ihnen die unbewusste psychologische Test-Motivation, mit der ein Mann in der Rückzugsphase die emotionale Stabilität einer Frau herausfordert und damit indirekt an ihr festhält.

Die 3 wichtigsten Verhaltens-Tipps für Ihre Reaktion, wenn er sich trotz seiner Funkstille-Zeiten und seiner Rückzugs-Phasen von Zeit zu Zeit wieder bei Ihnen meldet

Ich möchte Ihnen heute deshalb die 4 wichtigsten Faustregeln für Ihr Verhalten in der Transformationsphase an die Hand geben, indem ich Ihnen für die häufigsten solcher Testsituationen jeweils das dringend erforderliche richtige und kongruente Verhalten veranschauliche (anhand von Beispielen).

Denn erst Ihr ganz widerspruchsfreier und komplett unbestechlicher Umgang mit seinen halbherzig-gewohnten Kontaktversuchen wird während Ihrer Transformationsphase (Phase 1) meiner Erfahrung nach der ganz wesentliche effektive Auslöser sein für seine dann zeitversetzt wieder einsetzende intensive Neu-Bewusstwerdung seiner Gefühle für Sie (Phase 2).

Nachdem Ihr passendes, der Situation angemessenes Veränderungssignal klar von Ihnen kommuniziert wurde, gelten die folgenden eisernen Regeln:

Die 3 wichtigsten Faustregeln für Ihren Umgang mit ihm in der Transformationsphase

1. Kein Hin und Her-Schreiben, wenn er sich in seiner Rückzugs-Phase bei Ihnen meldet

Zum Einen bedeutet kein Hin und Her-Schreiben:

Sie gehen nicht näher auf seine beiläufigen Fragen ein (z.B. nach Ihrem Leben, Ihrem Alltag, Ihrer aktuellen Ereignisse, usw.) und schicken ihn lieb in sein Leben zurück.

Beispiel:

ER: „Hey, alles gut? / Wie geht es dir? / Was machst du so? / usw.“

Richtige Reaktion darauf, wenn er sich auf diese Weise meldet:

Sie erstatten ihm auf keinen Fall wie gewohnt artig Bericht darüber, was sich bei Ihnen gerade zuletzt ereignete, sondern bleiben in Ihrer Reaktion nur kurz-höflich andeutend und schicken ihn herzlich in sein Leben zurück.

Antwort-Beispiel:

„Hey danke, alles bestens / war super / hat Spaß gemacht / usw. Lass es dir gutgehen und komm gut voran, wir schließen uns dann spontan wieder kurz! (z.Z. etwas eingespannt), bis dann!“

Zum Anderen bedeutet „kein Hin und Her-Schreiben“:

Kein näheres Eingehen auf SEIN sporadisches Mitteilungsbedürfnis (z.B. Zitate, Witze, Fotos, Berichte darüber was er gerade macht, wo er sich befindet, wie es seiner Familie geht, was im Alltag passierte, usw.)

Beispiel:

Er schickt Ihnen ein Foto von einem Ausflug, einer Veranstaltung, einem Ort, einem alltäglichen Ereignis, usw. und schreibt Ihnen dazu ein paar kommentierende Zeilen

Richtige Reaktion:

Sie würdigen seine Nachricht mit einem kurzen, netten allgemeinen Statement, lassen das ohne weiteres Nachhaken einfach so stehen und schicken ihn in sein Leben zurück.

Antwort-Beispiel:

„Cool, das sieht schön aus / Wow, das klingt gut / Haha witzig / Wie man sieht hattest Du viel Spaß / Ich wünsche dir viel Kraft in deiner familiären Situation / usw. Hab eine gute Zeit, wir hören dann wieder demnächst, fühl dich gedrückt!“

2. Kein Annehmen von spontanen Anrufen, wenn er schon längst im unverbindlichen Distanzierung-Modus ist und Sie sich mitten in Ihrer angekündigten Wiederaufbau-Phase befinden

Nach Ihrem Transformationssignal (d.h. nach Ihrer anfangs klar angekündigten Phase, in der Sie Ihren Fokus zur Zeit stark auf ein paar andere Dinge Ihres Lebens legen müssen), wäre es SEHR unangemessen, seine gelegentlichen spontanen Anrufe anzunehmen.

Denn diese Art von vertraut-verbindlicher Verfügbarkeit passt ganz und gar nicht zu Ihrer neuen motivierten Erfülltheit und Fremd-Fokussierung.

Dieses Verhalten würde deshalb Ihre widersprüchliche Inkongruenz zeigen und damit die immer noch von ihm mühelos jederzeit „anzapfbare“ Ergebenheit verraten.

Zudem würde es ihm besonders leicht in einem persönlichen Telefonat fallen, durch ganz bestimmte Andeutungen, Vertraulichkeiten, Zärtlichkeiten oder durch herausfordernde Statements, Ankündigungen und Fragen auf einfache Weise Ihre ernsthafte Ergebenheit wieder abzuspüren (um nach dem Telefonat dann beruhigt wieder etwas länger abzutauchen).

Es ist daher äußerst wichtig, auch mit dieser Art seiner Kontaktversuche komplett widerspruchsfrei (d.h. kongruent zu Ihrer ursprünglichen Transformationsbotschaft) umzugehen.

Beispiel:

Er ruft Sie an, versucht es ggfls. ein zweites Mal.

Passende Reaktion (Beispiel):

Sie gehen NICHT ans Telefon und schicken ihm ein paar Stunden nach seinem Anrufversuch eine kurze herzliche Nachricht:

„Hey! Hatte gesehen, dass Du angerufen hattest. Hoffe dir geht’s gut, bin gerad aktuell wie schon gesagt nur etwas vereinnahmt, lass uns doch sonst gern kommende oder übernächste Woche oder so wieder spontant mal kurzschließen, Küsschen / drück Dich / etc.“

3. Kein Zulassen von (seinerseits vorgeschlagenen) Treffen, wenn Sie sich nach der Phase seiner starken emotionalen Abkühlung inzwischen in Ihrer entschlossenen Veränderungsphase befinden

Sehr häufig erlebe ich, dass ein Mann während der Transformationsphase ganz spontan den Wunsch für ein Treffen in den Raum wirft, besonders dann, wenn er schon längere Zeit keine Begegnung mehr aktiv vorgeschlagen hatte.

In vielen Fällen werden diese angeblichen (leicht überraschenden) Wiedersehens-Wünsche von ihm in den Raum gestellt, ohne damit etwas Besonderes mit Ihnen zu beabsichtigen.

Dabei geht es ihm wesentlich darum, anhand Ihrer Reaktion entspannt feststellen zu können, ob Sie zur Zeit (entsprechend Ihrer vorherigen Veränderungs-Botschaft) viel weniger auf ihn, sondern tatsächlich anderweitig gedanklich und zeitlich fokussiert sind.

D.h. der Hintergrund seines Vorgehens ist dabei, herausspüren zu können, ob er sich womöglich doch wieder ein klein wenig mehr Sorgen machen MÜSSTE, Ihre für ihn wichtige, abrufbereite und jederzeit gefühlte Ergebenheit verlieren zu können.

Es ist daher IN JEDEM Fall wichtig, ihm während der Transformationsphase auf keinen Fall eine derartig exklusive, vertraute Investition zuzusagen, weil eine solche Zusage mit Ihrer angekündigten aktuellen Veränderung komplett im Widerspruch steht:

Sie haben einfach keine gemeinsame Basis in dieser Zeit für so ein gewöhnliches, vertrautes Exklusiv-Treffen zwischen Ihnen (insbesondere, wenn er Sie „einfach nur so“ sehen will), weshalb Ihre Veränderung schon durch die bloße Zusage Ihrerseits auf einmal viel unauthentischer und fast schon leicht „vorgespielt“ erscheint.

Nervöse FrauDurch das bloße „Ansprechen eines Treffens“ geht es ihm wesentlich nur um das bequeme Abspüren Ihrer ungebrochenen Ergebenheit-Energie, die Sie in Ihrer Reaktion seiner Vermutung nach zeigen werden.

Meine Erfahrung im Coaching ist, dass wenn dieser Zweck erfüllt ist, er in den meisten Fällen kurz darauf seinen Treff-Vorschlag gleich wieder revidiert und auf unbestimmte Zeit verschiebt…

Daher Ihr folgendes Vorgehen in solchen Test-Situationen:

Beispiel:

ER: „Ich hätte Zeit und Lust, dass wir uns nächste Woche mal sehen und Essen gehen / Spazierengehen / Eis essen gehen / zusammen Sport machen / ins Kino / auf die XY-Veranstaltung gehen / etc. Würde mich freuen, wenn das klappt!“

Richtige Reaktion (Beispiel) auf seine Nachricht:

„Hallöchen, das klingt gut! Sieht aber ganz so aus, dass es diese und nächste Woche zeitlich schwierig wird. Kann aktuell keine Zusage machen, lässt sich nicht ändern. Aber lass uns das doch einfach irgendwann anders spontan mal machen. Hoffe dir geht’s gut, fühl dich gedrückt!“

4. Sonderfall gemeinsame Arbeitsstelle: Wie Sie auf sein subtil annäherndes Kontakt- und Meldeverhalten reagieren, wenn er Ihr Kollege ist

Nicht wenige meiner Leserinnen befinden sich in der komplizierten Situation, dass ihr Kandidat zugleich auch ihr Arbeitskollege ist und die Frau durch diesen Umstand fast täglich mit ihm konfrontiert ist.

(Hinweis: Momentan ist dieser Umstand durch den aktuellen Corona-Ausnahmezustand natürlich nur teilweise gültig)

In der Situation als gemeinsame KollegInnen ist es ganz besonders wichtig, die zuvor von ihm selbst ausgegangene starke Distanzierung, seine Infragestellung der Affäre oder gar die von ihm vollzogene Trennung SEHR konsequent und SEHR LANGE kompromisslos zurückzuspiegeln.

Andernfalls birgt die gemeinsame Arbeitssituation meiner Erfahrung nach die große Gefahr einer deutlichen Verzögerung Ihrer Transformation und verringert damit die Chance einer intensiven Wiederannäherung.

Ein Mann lässt sich hier allein schon aufgrund seines Gefühls der „permanenten Greifbarkeit“ der Frau in der Regel viel mehr „Funkstille-Zeit“, bevor er wieder motiviert beginnt, sich ganz neu um exklusive, private Wiederannäherungs-Begegnungen zu bemühen.

Der ganz wesentliche Verzögerungs-Effekt durch die gemeinsame Arbeits-Situation:

Nach Ihrem ersten Transformationssignal wird er in der gesamten Zeit danach JEDE vertraute Geste von Ihnen, jedes ins Private übergehende Gespräch am Telefon, jeden vertrauten Schriftwechsel der über das Betriebliche hinausgeht sowie jedes unnötige Eingehen auf seine spontanen Smalltalk und Gesprächs-Bedürfnisse in jedem Fall zu IHREN UNGUNSTEN werten.

Denn diese Art Ihrer durchschaubaren Anpassung an sein grundentspanntes, spontanes „Nähe herstellen“ wirkt in seinem Empfinden ganz klar als der Ausdruck Ihrer weiter für ihn bestehenden Offenheit und als Ausdruck Ihrer sich weiterhin für ihn bereit haltenen Abrufbarkeit.

Ich beobachte, dass ein Mann, der zugleich Ihr Kollege ist, so über sehr viele Monate (teils über mehrere Jahre) das für ihn so angenehme und haltgebende Gefühl kultiviert (trotz ihres inzwischen längst neuen Lebens ohne ihn), jederzeit das scheinbar in Ihnen festverwurzelte „Ergebenheits-Ventil“ theoretisch öffnen zu KÖNNEN (um auf diese Weise dann nie wieder einen verbindlichen Schritt auf Sie zuzugehen).

Aufgrund dieser Dynamik ist es extrem wichtig, ihn auf der gemeinsamen Arbeit nach Ihrem ersten Veränderungssignal für längere Zeit Ihre transformierte Neu-Ausrichtung kompromisslos durch Ihr Verhalten spüren zu lassen.

Ganz ohne Widerspruch.

Hier sind die typischsten dieser Bewährungs-Situationen aus meinen Coachings, mit denen eine Frau während der Transformationsphase auf der gemeinsamen Arbeit konfrontiert ist:

Situation 1

Er schreibt Ihnen über die bestehenden Firmen-Nachrichten-Kanäle (oft unter dem Vorwand einer vorgeschobenen organisatorisch-betrieblichen Angelegenheit) immer wieder mal private Fragen und Mitteilungen.

Beispiel:

ER „Und wie war dein Wochenende?

Falsche Reaktion:

Sie erzählen von Ihren Aktivitäten, fragen ihn nach seinem WE zurück und tauschen sich per Text ein paar Mal über den Tag hinweg hin und herschreibend aus (ganz so wie er es von Ihnen kennt).

Richtige Reaktion: „Hey, danke, war gar nicht so schlecht ;) Dir frohes Schaffen und erfolgreichen Wochenstart!“

Auf weitere Nachfrage von ihm senden Sie (ebenfalls sehr zeitversetzt) noch ein einziges Mal an diesem Tag eine höflich-ausbremsende Botschaft:

Richtige Reaktion:

„Alles gut ;) Sry, kann z.Z. nicht so viel Schreiben, bin in diese Woche relativ beschäfigt mit dem XY-Projekt, einen tollen Tag dir“

Genauso bremsen Sie auf diese Weise sein Mitteilungsbedürfnis aus (er berichtet z.B. ein erlebtes Ereignis der letzten Tage)

Richtige Reaktion:

„Ah ok, super! (Daumen hoch). Bin selbst diese Woche mit der Sache XY recht vereinnahmt, also bis die Tage mal wieder und frohes Schaffen Dir! ;)“

Situation 2:

Er ruft Sie auf dem Firmen-Telefon an, um eine banale betriebliche Angelegenheit zu klären, schwenkt dabei aber schnell ins Private um.

ER: „Und: Wie war dein WE? / Dein Urlaub / das Meeting / die Veranstaltung etc.“

Richtige Antwort:

„Alles bestens, Du mehr dazu sonst ein anderes Mal, muss dich leider etwas abwürgen, bin heute mit Arbeit überhäuft / muss gerad dringend XY erledigen / usw. Also dann machen wir das mit dem Auftrag wie gerade besprochen ok? Hab Du einen erfolgreichen Tag, und sei schön fleißig haha (liebevoll-beschwingter Tonfall)“

Situation 3:

Er kommt zu Ihnen ins Büro oder kommt Ihnen im Gang entgegen, spricht die Klärung einer organisatorischen Angelegenheit an, beginnt aber direkt im Anschluss damit, etwas Privates von sich mitzuteilen.

Richtige Reaktion:

„Das klingt erfreulich / witzig / schön / traurig / etc. Du dann machen wir das mit der Sache XY so wie besprochen!? Bin gerade etwas auf dem Sprung, falls wir nicht mehr hören sollten, hab ein schönes WE / hab noch eine schöne Woche!“ (süss-lächelnder Tonfall)

Situation 4:

Er meldet sich per Messenger oder Email und fragt Sie, ob Sie in den kommenden Tagen in der Mittagspause Lust hätten auf einen gemeinsamen Spaziergang / ein gemeinsames Essen / etc.

WhatsApp Messenger

In anderen Fällen fragt er, ob Sie Zeit haben, ihn auf eine kurze betriebliche Fahrt zu XY zu begleiten / ob Sie auf einer spezielle Firmen-Veranstaltung / Besprechung / Versammlung / usw. (freiwillig) dazukommen möchten“

Richtige Antwort:

„Danke für die Nachfrage. Im Moment passt es generell ziemlich schlecht, hab den Kopf mit anderen Dingen etwas voll. Daher besser einfach ein anderes Mal, halt die Ohren steif! ;)“

Das alles Entscheidende in der Transformationsphase ist, dass Sie ihm über die gesamte Zeit hinweg KOMPLETT die noch vorhandene Sicherheit hinwegnehmen, dass ER es in irgendeiner Form noch in der Hand hätte, Sie durch ein paar liebevolle Bemühungen wieder wie gewohnt in den vertrauten Ergebenheitsmodus bringen zu können.

In fast allen Fällen, die ich begleitete, geschah diese Transformation über etwas längere Zeit in einer sehr unnachgiebigen, kompromisslosen (jedoch ungekränkt-herzlichen) Weise ihm gegenüber.

Deshalb gehören zu dieser ersten Phase auch immer auch die notwendigen zwischenzeitlichen (harmlosen) teils mehrwöchigen „Funkstille-Phasen“.

Er erlaubt sich nämlich in der gesamten Phase 1 immer wieder den insgesamt noch ganz entspannten Luxus, Ihre neue registrierte Unabhängigkeit nun auf keinen Fall gleich dadurch zu erwidern, indem er Ihnen deshalb nun etwa gleich „übermäßig“ hinterherrennt.

Doch genau DIESER gedankliche und emotionale Prozess in ihm lässt ihn von Woche zu Woche immer mehr in Sie investieren.

Für sehr komplizierte und stark verfestigte Ungleichheits-Situationen mit einem Mann können Sie in meinem kostenlosen Coaching-Ebook (32 S.) hier lesen, mit welchen speziellen Handlungs-Schritten Sie ihn wieder das bestehende Band zwischen Ihnen intensiv fühlen lassen können, ohne sich dabei zu verbiegen.

Liebe Leserin,

Für das zukünftige Partnerschafts-Fundament zwischen Ihnen ist es ganz entscheidend, dass er sich Ihre Liebe ganz neu erarbeiten muss und er unter keinen Umständen mehr um das schrittweise und kontinuierliche „Erfüllen Ihrer persönlichen Werte“ herumkommt.

Dafür ist die absolute Grund-Voraussetzung, dass er im ersten Schritt über eine gewisse Zeitspanne (Phase 1) hinweg erstmal erfährt, dass seine gewohnten sporadisch und halbherzig Nähe herstellenden Impulse von Ihnen mit unbekümmerter Autorität und in klar begründeter Weise (durch Ihr Transformationssignal) ausgebremst werden.

Dieser Weg ist dabei alles andere als eine Taktik und auch keine Art von Spielchen, bei dem Sie sich selbst etwa verbiegen werden, sondern ganz im Gegenteil:

Dies ist der heilsame Weg, den schon so viele Frauen inzwischen unter meiner Leitung gegangen sind.

Sie werden erfahren, dass die anstehende Transformationsphase der Weg Ihrer tieferliegenden weiblichen Intuition ist, auf dem Sie tatsächlich spüren werden, wie kraftvoll, würdevoll und weiblich-attraktiv Sie sich selbst fühlen werden und zugleich auf Ihren Kandidaten wirken (und zugleich auch auf ANDERE interessante Männer, die Sie innerlich bisher in eine ‚höhere Attraktivitäts-Liga’ einstuften).

Durch das Erfahren einer ganz neuen emotionalen Freiheit und dem Realisieren Ihrer eigenen Herzenswünsche wird auch sein Unbewusstes beginnen, ganz intensiv die bestehende Verbindung zwischen Ihnen wieder zu spüren.

Und im Gegenzug dafür geben Sie ihm nachträglich (in Phase 2 beginnend) das größte Geschenk in seinem Leben:

Sie werden im Laufe der Zeit zu seiner inspirierenden und unabkömmlichen echten Partnerin, mit der er in Zukunft, wann immer möglich, am liebsten seine Zeit verbringen will.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in Ihrer Situation ein paar hilfreiche Impulse geben konnte.

Herzlichst

Ihr
Martin von Bergen

P.S.: Klicken Sie hier, um mein kostenloses Coaching-Ebook (32 S.) direkt zu lesen für den Fall, dass er sich seit einiger Zeit (trotz vorher noch ehrlicher Verliebtheit) stark von Ihnen zurückgezogen hat (konkrete Anleitung)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.