Wenn eine Frau sich in einen verheirateten Mann verliebt

Die Psychologie, warum eine Frau sich in einen vergebenen Mann verliebt und er sich in sie

Ich bin in einen verheirateten Mann verliebt und er in mich: In diesem Artikel geht es um die psychologischen Gründe, warum einerseits eine Frau sich in einen vergebenen Mann verliebt (oft mit Kindern) und Liebe für ihn hat und anderseits der Grund, der IHN als unwiderruflich verheirateten Mann dazu bringt, sich Hals über Kopf in die Frau zu verknallen und oft voller Euphorie eine Art intensiv-vertraute (Parallel-) Beziehung bzw. verliebte Affäre mit ihr als seiner Geliebten einzugehen.

Da es inzwischen recht oft vorkam, dass eine Frau mir sagte „Er ist verheiratet aber er liebt mich“, veranschauliche ich Ihnen anhand der jeweils VÖLLIG unterschiedlichen psychologischen Motivationen seiner und ihrer Verliebtheit meine einschlägige Erfahrung…

…warum TROTZ seines intensiv verliebten Verbindungsgefühls zu seiner Geliebten so gut wie IMMER in recht kurzer Zeit die erste Euphoriephase in eine längere belastende Unverbindlichkeitsphase übergeht und schließlich ganz unweigerlich an ihr Ende kommt (mit nur ganz seltenen Ausnahmen).

Ich zeige Ihnen daher die psychologische Dynamik und die typischen Anzeichen der allermeisten Affären und Beziehungs-Verläufe zwischen einem verheirateten Mann und seiner Geliebten anhand der folgenden 3 Punkte:

1. Was verleitet eine Frau in Wirklichkeit unbewusst dazu, sich in einen vergebenen Mann zu verlieben?

Welche unbewussten verdrängten Antriebskräfte führen bei ihr meiner Erfahrung nach dazu, dass ihr anfangs noch erwartungslos entspannter Gefühlszustand…

…sich innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne komplett verwandelt in eine auffällig stark belastete, selbsterniedrigende und krisenhafte Selbstaufgabe für diesen Mann?

2. Zugleich veranschauliche ich Ihnen demgegenüber die i.d.R VÖLLIG ANDERE Motivation, die einen verheirateten Mann dazu motiviert, sich in die Frau zu verlieben:

Was treibt in Wirklichkeit einen vergebenen Mann dazu an, anfangs sehr unentspannt und mit verliebter Euphorie eine Art „Parallel-Beziehung“ mit der Geliebten haben zu wollen und dabei sogar Liebe für sie zu fühlen…

…obwohl er dabei nicht annähernd den Wunsch empfindet, sich WIRKLICH von seiner Frau und seiner Familie zu trennen?

3. Wieso kommt es aufgrund von Beginn an jeweils extrem GEGENSÄTZLICHEN treibenden Sehnsüchte FAST IMMER zu einer aussichtslosen Stagnationsphase bzw. Verabschiedungsphase?

Mit anderen Worten:

Was führt dazu, dass trotz seiner anfangs begeisterten Verliebtheit und oft auch gefühlten Liebe seine bis dahin schon kommunizierte „Entschlossenheit“ innerhalb sehr kurzer Zeit wieder komplett abflacht?

Wie kommt es also dazu, dass die Verbindung zwischen einem verheirateten Mann und der Geliebten oft nach einer sehr kurzen Euphoriephase sehr schnell in eine längere, für die Frau stark belastende und völlig aussichtslose Stagnationsphase übergeht…

…in der ER, so lange es ihm noch irgendwie möglich ist, die Bindung zu ihr als existenzielle männliche Selbstwert-Stütze in seinem Leben weiterhin festhält…

…bevor der Kontakt (weil sie weiterhin ZU unglücklich verliebt ist) in die unausweichliche „Abschiedsphase“ übergeht?

Bevor es jetzt losgeht:

Für den spezielleren Fall, dass er sich trotz einer schon exklusiven ehrlich-vertrauten Zeit schon stark zurückgezogen hat, setzen Sie die veranschaulichten Nachhol-Schritte in Ihrem weiteren Kontakt um in meinem kostenlosen Coaching-Ebook (PDF) aus meinen Fallbetgleitungen…

…um während seiner Rückzugsphase anhand der gezeigten Direkt-Anwendungs-Beispiele seinen inziwschen starken Vorsichts-Modus wieder aufzulösen und dadurch sein Verbindungsgefühl wieder deutlich „an die Oberfläche” seiner Gefühlswelt zu bringen (Den Gratis-Coaching-Report können Sie –>hier kostenlos lesen (PDF))

1. Warum verliebt sich eine Frau in einen vergebenen Mann? 

Meiner Erfahrung nach aus vielen Coaching-Fällen aber auch aus vielen Gesprächen mit Frauen, die sich in einem Verhältnis zu einem vergebenen Mann befanden, ist die tieferliegende Motivation der Frau in dieser Situation SEHR widersprüchlich:

Besonders in der ersten Kennenlernphase steigert sie sich auffällig stark in ihre eigene angebliche Überzeugung hinein, dass sie „keinerlei ernsthafte Absichten oder Erwartungen“ mit diesem Mann hat.

Mit anderen Worten sagt ihr ihr innerer Dialog:

Dieser Mann ist aufgrund seiner familiären lange gewachsenen Gebundenheit DERART außer Reichweite, dass es ja „völlig unrealistisch und absurd“ sei, sich auch annähernd die Hoffnung zu erlauben, mit diesem Mann in absehbarer Zeit eine gemeinsame Zukunft aufzubauen..

Und genau DESHALB kann sie sich ganz bewusst in ihrer aktuellen Lebenssituation SPEZIELL MIT DIESEM Mann etwas bestimmtes erlauben…

…das sie jedoch unter ganz anderen Umständen (z.B. wenn dieser Mann NICHT verheiratet sondern schon längere Zeit Single wäre), i.d.R niemals tun würde:

Nämlich sich von Beginn an in die Verbindung mit diesen Mann, obwohl dieser offensichtlich keine ernsthaften Ambitionen mit ihr hat, mit reinem Wohlgefühl und Genuss „fallen zu lassen,…

…d.h. OHNE dabei das sonst so erniedrigende Gefühl der Herabwürdigung zu empfinden, welches sie jedoch beschleichen würde, wenn dieser „oberflächlich getriebene“ Mann NICHT vergeben wäre.

Mit anderen Worten:

Aufgrund der unabänderlichen Umstände seines Familienstands lastet sie es ihm innerlich NICHT an, dass er mit ihr keine ernsthaften Absichten mit ihr hat, weil er dies (gerade zu Beginn) mit ihr ja gar nicht haben KANN.

Dieser Mann muss in der Datingphase also nicht sonderlich verbindlich oder ernsthaft sein, er DARF stattdessen sogar unernsthaft in seinem Interesse an ihr sein, gespalten, körperlich orientiert und ehrlich sein in seiner Unentschlossenheit.

So kann die betreffende Frau, so ihre unbewusste Selbsttäuschung, sich endlich schmerzfrei in eine intensive und beglückende Liason mit einem attraktiven, sozial kompetenten und bewährten Mann fallen lassen, ohne dabei (wie sonst) von einer verwehrten Hoffnung auf „Mehr“ belastet zu sein.

Vor allem aber darf sie sich fallenlassen OHNE die sonst so spürbare Kränkung ihres weiblichen Attraktivitätsgefühls in der Anfangsphase zu erfahren, diesem Mann ja offensichtlich „nicht auszureichen für eine feste Beziehung“.

Ich nenne diese offensichtliche Selbsttäuschung einer Frau auch das psychologische „Spielwiesen-Syndrom“:

Aufgrund Ihrer Sehnsucht nach Liebe und Begehrtwerden von einen „attraktiven Mann mit Potential“ und ihrer sonst ingesamt enttäuschenden Erfahrungen mit dieser eher seltenen Gruppe von Männern in ihrer Vergangenheit…

…verbohrt sich die Frau geradezu in ihren eigenen Wunsch, eine Art gefahrenlosen „therapeutischen Schonraum“ mit diesem Mann leben zu wollen:

In diesen angeblich ganz klar abgesteckten Verhältnissen mit diesem verheirateten Mann kann sie ihre tiefe Liebessehnsucht wie in einer Art Spiel, d.h. ohne „Entwürdigungs-Gefahr“, sich einfach vorübergehend in ihrer momentanen Lebensphase erfüllen.

Die Selbsttäuschung dabei bricht dann jedoch erfahrungsgemäß komplett DANN zusammen, sobald die Frau eine gewisse Phase von mehreren intensiven Begegnungen, verbunden mit einem ehrlich-vertrauten Austausch, mit ihm erlebte.

Sie spürt auf einmal den ernsthaft verliebten Wunsch in sich (GEGEN alle immer noch unüberwindbaren Umstände), eine exklusive Beziehung mit diesem Mann haben zu wollen.

Obwohl die TATSÄCHLICHEN Umstände, mit diesem Mann eine exklusive romantische Zukunft aufbauen zu können, immer noch unverändert und völlig aussichtslos sind…

…lässt sie jetzt ihrer brennenden Hoffnung auf Liebesglück freien Lauf.

Dabei sind es die wenigen typisch männlich-getriebenen Euphorie-Gesten, zu denen sich ein verheirateter Mann in der Anfangsphase mit seiner Geliebten in bestimmten Situationen im Überschwang leiten lässt…

…welche ihre unbedachte Liebes-Spielwiese schnell zu einer bedrückend ernsthaften Angelegenheit für sie macht:

  • Er sagt in bestimmten Momenten „Ich liebe dich“
  • Er behauptet, mit ihr in Zukunft zusammensein zu wollen
  • Er bekundet, dass er so ein Liebesglück vorher noch nie erlebt hat, sie seine Seelenpartnerin ist und das nichts daran heranreicht
  • Er erklärt, dass er in seiner Ehe schon lange nicht mehr glücklich ist und man nur noch getrennt nebeneinander her lebt, seit Jahren nicht mehr miteinander schläft und man sich komplett auseinandergelebt habe
  • Er stellt in den Raum, dass er zwar Zeit brauche, um seine Angelegenheiten zu klären, er dies aber in Zukunft tun werde
  • usw.

Obwohl die Frau auch TROTZ dieser so beeindruckenden Aussagen eines verheirateten Mannes intuitiv und mit Unruhe ganz genau wahrnehmen kann, wie wenig Sie sich von ihm WIRKLICH ernsthaft geliebt und getragen fühlt…

…brechen in diesem noch sehr frühem Stadium der Bekanntschaft auf einmal alle Dämme bei ihr.

Hier reichten von seiner Seite tatsächlich oft nur solche kleinen Zuneigungs-Gesten, um die bei ihr unter der Oberfläche brodelnde Liebessehnsucht „anzuzapfen“:

In kürzester Zeit kommt nun ihr heimlich verborgener Wunsch, der sie in Wirklichkeit von BEGINN AN leitete, intensiv und überwältigend ans Licht ihres eigenen Bewusstseins.

Die anfangs von ihr nur unterdrückte EIGENTLICHE Hoffnung auf ein romantisches Wunder in ihrem Leben, die Sie für kurze Zeit nur unter Ihrer „Spielwiesen-Sichtweise“ moralisch-korrekt verbarg…

….überflutet nun rückhaltlos und bedrückend Ihre Gefühlswelt.

Aufgrund ihrer ganz speziellen Lebenssituation lässt sie sich nun gegen jede erkennbare realistische Zukunftsaussicht TROTZDEM komplett in ihre eigene „Vergangenheit-Wunde“ fallen:

Denn in der Regel hatte eine Frau bis zu diesem Punkt schon seit vielen Jahren die enttäuschende Fehlüberzeugung verinnerlicht…

…dass es für sie offenbar kein Liebesglück mehr gibt mit einem reifen, sehr attraktiven leidenschaftlich bemühten Mann (Auffällig oft befanden sich betreffende Frauen zuvor in sehr langen, sehr lieblosen herabwürdigenden Beziehungen).

Und so geschieht es unweigerlich, dass diese in ihrem Leben bislang so extrem selten erlebte, lang ersehnte und nun plötzlich so greifbar nahe liebevolle Zuneigung eines solchen attraktiven Mannes…

…sie wie fremdgesteuert an diesem wertvollen „einmaligen Edelstein“ verzweifelt festhalten lässt- ohne jeden weitere abwägende Vernunft und Widerstand. Sie fühlt eine innige Liebe für diesen verheirateten Mann.

Denn, und das ist meine ganz überwiegende Erfahrung:

Sie WOLLTE i.d.R. insgeheim schon von Beginn an sich in ihn verlieben und hoffte nur verborgen, von diesem Mann gegen jede Realität als „die Richtige“ erkannt zu werden.

2. Warum verliebt sich ein Mann in seine Geliebte OHNE den ernsthaften Wunsch nach einer gemeinsamen Zukunft? 

Die ganz wesentliche Motivation und der Antrieb des verheirateten Mannes, sich kopfüber und verliebt in eine Liaison mit der Geliebten zu stürzen, basiert  in der Regel ganz massiv in seinem schon jahrelangen Eingespanntseins in sein Familiensystem und damit verbunden ebenso in sein Berufsleben:

Ein Mann erlebt im Laufe der Zeit durch die stark eingefahrene Routine und sein damit oft verbundenen Abflachen seines Verliebtheitsgefühls oft einen enormen Verzicht auf männliche Bestätigung in Form von Zärtlichkeit, Sexualität und den Verzicht auf einen reizvollen Umgang durch eine Frau…

…die ihm liebevoll Grenzen setzen kann, ihr eigenes Lebensaufgaben unabhängig von ihm intensiv vorantreibt und die ihm TROTZ der gemeinsamen alltäglichen Bindeglieder aufgrund ihrer grenzsetzenden Autorität „nie wirklich ganz sicher“ ist.

Stattdessen opfert ein Mann diese vitalen Bedürfnissen oft ganz freiwillig und jahrelang durch eine Art „Tauschgeschäft“ gegen die so wohltuende familiäre Geborgenheit und haltgebende Stütze, die ihm geboten wird.

Er ist dann nicht selten phasenweise wie ausgehungert nach Leidenschaft und Begehrtwerden durch eine andere Frau.

Viele Männer sind aufgrund dieses starken jahrelangen Vitalität-Mangels gerade in der Anfangszeit der Affäre mit der Geliebten geradezu verknallt in sie.

In nicht wenigen Fällen erlebe ich gerade bei verheirateten Männern sogar eine regelrechte Obsession und ein unentspannt-besitzergreifendes Fixiertsein auf sie.

Dazu trägt besonders zu Beginn seine nachvollziehbare Verlustangst gegenüber der Geliebten bei:

Er weiß nämlich selbst ganz genau:

Solange er noch nicht mit ihr erleben kann, dass sie ihm komplett ergeben und aus dieser Ergebenheit sich unterwerfend sehr stark an sein Leben angepasst hat…

…lebt er noch in einer innerlich kontinuierlichen Unruhe, dass sein unveränderbares Vergebensein für die neue Frau hoffentlich im weiteren Verlauf NICHT dazu führt, dass sie diesen wertvoll-aufregenden Kontakt genauso schnell und entschlossen wieder beenden wird.

Sein anfangs unruhiger Respekt vor der noch vermuteten “Kompromisslosigkeit” in ihrem Leben, was eine selbstverständliche exklusive Beziehung betrifft…

…ist in der Anfangsphase einer der ganz starken Antriebsmotoren eines vergebenen Mannes, der Frau anfangs erstmal unbedingt seine „Ernsthaftigkeit“ beweisen zu MÜSSEN.

Denn er will diese reizvolle neue Frau, die ihm gerade so extrem viel seltenes Glück, Aufregung und erfüllte Männlichkeit bietet, auf GAR keinen Fall wegen dieses in Wirklichkeit kompletten „No Go“s“ gleich wieder verlieren.

Hinweis: Für den Fall, dass er sich nach einer schon exklusiven gemeinsamen Zeit etwas bedenklicher von Ihnen zurückgezogen hat, befolgen Sie innerhalb Ihres Kontakts die veranschaulichten Praxis-Anwendungs-Schritte in meinem kostenlosen Coaching-Ebook (PDF) aus meinen Fallbegleitungen…

…um während seiner Rückzugsphase anhand der Direkt-Beispiele seinen verfestigten”Vorsichts-Modus” wieder aufzuweichen und ihn das bestehende Verbundenheitsgefühl wieder intensiv empfinden zu lassen:

Mein kostenloses Coaching-Ebook (PDF)
“Wie Sie in seiner Rückzugsphase sein Verliebtheitsgefühl wieder wachrufen”

3. Warum wird ein Mann trotz Verliebtheit seine Ehefrau und Familie NICHT verlassen?

Es ist vor dem bisher beschriebenen Hintergrund wichtig zu verstehen…

…wie unfassbar groß und unüberwindbar schon von Anfang an TROTZ dieser gegenseitigen Verliebtheit die jeweils gefühlten Motivationen der beiden wirklich sind:

Denn SEIN innerer Antrieb als schon viele Jahre verheirateter Mann, kopfüber und verliebt sich in eine Affäre oder auch in eine Parallel-Beziehung mit ihr zu stürzen, ist ein völlig andere als IHRE Motivation:

Er kann von Beginn an nicht im Geringsten den inneren Wunsch verspüren, in seinem Leben mit dieser neuen Frau eine exklusive Partnerschaft aufzubauen, mit der an diesem Punkt noch lange nicht ein schon jahrelanger tragender, ruhiger Alltag und die dabei unvermeidlichen Belastungen und Konflikte erprobt sind…

…und dafür sogar seine schon so lange eingespielte Familie bzw. Ehefrau zu verlassen.

Im Gegenteil: Ihm wird sogar GERADE durch sein Verliebtsein in seine Geliebte erst jetzt deutlich bewusster als zuvor…

…dass dieses längst so wohltuend bewährtes, ihm insgesamt starken Halt und soziale Geborgenheit in seinem Leben bietendes soziales System UNERSETZBAR ist.

Er käme selbst DANN nicht auf diese ernsthafte Idee (trotz all seiner anfänglichen Versprechungen), wenn er:

  1. Mit seiner Ehefrau schon seit Jahren nur noch unverliebt und ohne jede Intimität und noch halbwegs wohlgesonnen nebeneinander her lebt.
  2. Wenn zudem ehrlich und intensiv verliebt über längere Zeit die Hauptenergie seiner Gedanken und Gefühle auf seine Geliebte gerichtet sind.

Meine wirklich ganz überwiegende Erfahrung ist dagegen:

Er kann dann immer noch KEIN verbindliches Bedürfnis und KEIN inneres Ja für eine ganz neue exklusive gemeinsame Zukunft mit der neuen Frau empfinden.

Stattdessen ist sein getrieben-sehnsüchtiger Wunsch in seiner Affären ähnlichen Beziehung etwas, das er NIEMALS zugeben würde:

Er würde unglaublich gern BEIDE Frauen parallel in seinem Leben behalten…

…und zwar, WENN seine Geliebte doch nur die Fähigkeit entwickelt, diese Konstellation in weiterer Zukunft hoffentlich realistisch-verständnisvoll und entspannter als JETZT mitzutragen, im weiteren ohne eine gekränkte Hoffnung.

Denn es lässt sich in den allermeisten Fällen für mich kristallklar beobachten, und das ist ein enormer Unterschied zwischen dem männlichen und dem weiblichem Lebensgefühl:

Ein Mann kommt im Traum nicht auf die Idee, eine noch so eingeschlafene und oft ohne jede Romantik nur noch rein freundschaftlich gelebte Verbindung zu seiner Ehefrau aufzugeben…

…wenn dieses sein Leben STARK tragende „soziale System im Hintergrund“ ihm gegenüber in all den Jahren insgesamt loyal und unterstützend geblieben ist.

Und genau DAS ist so gut wie immer der Fall:

Nur selten kann ich beobachten, dass das Verhalten der betreffenden Ehefrau nach schon derart vielen gemeinsamen Jahren (immer noch) eine zwischenmenschliche Belastung für sie darstellt…

…oder sie an diesem Punkt ihm (immer noch) mit ihren gekränkten Erwartungen, ihren Vorwürfen, ihrer gereizten Unfairness oder ihm gar mit versteckter Feindseligkeit begegnet.

Ganz im Gegenteil:

Sehr oft beruht das fehlende Begehren seiner Partnerin und seine eingeschlafene Sehnsucht, von dieser begehrt zu werden, in diesen Fällen stark auf Gegenseitigkeit:

Auch der Ehefrau ist es in der Regel nach SO langer Zeit ganz recht, dass die Lebensgemeinschaft zwischen den beiden mittlerweile so „gefahrenlos“ und freundschaftlich eingespielt ist und sie hat sich inzwischen halbwegs zufrieden in ihren ganz eigenen Lebensinhalten, Zielen und Interessen eingerichtet.

Dadurch hat sich inzwischen eine Art halbwegs freundliches „Nebeneinanderher-Leben“ eingespielt mit einem SEHR vertrauten Menschen, welcher in Wirklichkeit längst als eine Art untrennbar zugehörige „Blutsverwandte“ empfunden wird…

…die zugleich sogar noch oft dabei seine „Eltern-Kollegin“ ist.

Dazu kommt das schlicht komplett unersetzbare Sicherheitsgefühl, das nach so vielen miteinander durchlebten Jahren zumindest gefühlt KEIN neuer Partner mehr ersetzen kann:

Denn bei aller komplett fehlenden Romantik und Verliebtheit weiß doch jeder von beiden ganz genau:

Man würde jederzeit vom anderen verlässlich aufgefangen werden in Phasen von Not, Krankheit, im Alter oder in einer wirklich belastenden Lebenskrise.

Ausserdem erfüllen die mit der Ehefrau bzw. Familie noch sporadisch stattfindenden gemeinsamen kleinen Freizeitaktivitäten und auch der gelegentliche entspannte Austausch mit ihr…

…bei ihm ein ganz wichtiges Bedürfnis nach verlässlicher Zugehörigkeit zu wenigstens einem Menschen in seinem Leben, als eine Art sicheres Zuhause.

Um es damit auf den Punkt zu bringen:

Diese immer noch insgesamt wohltuend tragende und rein menschlich vertraute Säule in seinem Leben nach so langer Zeit nun einfach in diesem Leben aufzugeben…

…und auszutauschen durch eine komplett noch unbewährte und unbekannte Zukunft mit dieser neuen, wenn auch für ihn extrem attraktiven und euphorisierenden Frau:

Dagegen kommt im Leben eines verheirateten Mannes in der Regel kein noch so intensives Verliebtheitsgefühl mehr an.

Denn nur in selteneren Fällen ist ein langjährig verheirateter Mann derart unglücklich und belastend mit seiner Ehefrau konfrontiert (z.B. mit ihrer auch nach Jahren noch klärend-hoffenden Verzweiflung oder mit ihrer lieblos-feindseligen Art), dass er den Wunsch empfinden könnte, sich entschlossen zu trennen.

Hinweis: Für den etwas spezielleren Fall, dass Sie mit ihm zuvor schon eine Zeit von vertrauter Ehrlichkeit gemeinsam erlebten, er jedoch in seiner liebevoller Verbindlichkeit stark abflachte

…zeige ich in meinem kostenlosen Coaching-Email-Kurs anhand effektiver Wort-für-Wort-Beispiele und Direkt-Anwendungen aus meinen Fallbetreuungen, wie Sie auf sanfte und unaufgeregte Weise aus Ihrer hilflosen Ergebenheits-Position wieder ein Stück herausgehen (genau passend zu Ihrer Situation)…

..und ihn genau DADURCH wieder sein ursprüngliches Verbundenheitsgefühl wieder intensiv empfinden lassen können (Hier geht’s weiter zu meinem kostenlosen Email-Coaching-Kurs )

4. Der oft schnelle Übergang bei einem verheirateten Mann von der Euphoriephase in die Abgrenzungsphase

Aus der bisher beschriebenen extrem ungünstigen Ausgangssituation heraus ist der mit Abstand häufigste Verlauf einer Affäre mit einem verliebten Mann der folgende:

Seine anfangs stark von „Ausgehungertsein nach weiblicher Nähe“ getriebene erste Euphorie schlägt bei ihm um in ein deutlich entspannteres Gefühl:

Innerhalb nur sehr kurzer Zeit ist dieser unruhig-getriebene Nachholbedarf bei einem verheirateten Mann auf einmal stark abgeflacht.

Die Ursache dafür ist die folgende typische Dynamik zwischen den beiden, die seine Wahrnehmung der Frau radikal verändert:

Je länger die gerade erst begonnene Verbindung ohne jeden sichtbar-erfreulichen, konkreten „Fortschritt“ für die Geliebte verläuft, desto deutlicher registriert sie beunruhigt die große Diskrepanz zwischen seinem REDEN und seinem tatsächlichen Handeln.

Da jedoch bis zu diesem Punkt SEIN anfangs so unentspannt getriebenes Bemühen um die Frau sehr schnell (wie beschrieben) IHRE verborgenen, jahrelang stark aufgestauten, verletzten „Liebes-Sehnsüchte“ intensiv an die Oberfläche ihrer Gefühlswelt gebracht haben…

…hat sie innerhalb sehr kurzer Zeit auf einmal keinerlei Widerstandskraft mehr, noch weiterhin nach ihren eigenen Prinzipien und würdevollen Vorstellungen zu handeln:

Ihre politisch korrekte „Spielwiesen-Selbstlüge“ führt bei ihr wie fremdgesteuert dazu, dass sich ihre verborgenen verzweifelten Sehnsüchte nun felsenfest in seine Person und in seine anfangs vereinzelten kommunizierten Euphorie-und Liebes-Gesten regelrecht VERBOHREN.

Wegen dieser Dynamik bricht ihre zuvor noch überzeugte Selbständigkeit in sich zusammen, so dass sie sich freiwillig in eine Art hilflose und ohnmächtige Warteposition ergibt.

Praktisch drückt sich diese Ohnmacht oft in der folgenden Diskrepanz aus:

Sie konfrontiert ihn in dieser speziellen Phase deutlicher als noch zuvor mit ihrer Unzufriedenheit über den Umstand, dass er einfach keine Nägel mit Köpfen macht…

…und ihrem traurigen Unmut, dass er dagegen sogar mehr und mehr seine anfangs noch leidenschaftlichen „Zusagen“ und Ernsthaftigkeits-Gesten wieder stark relativiert und zurück nimmt.

Sehr typisch ist dabei die auffällige Kehrtwende in seinem Verhalten, mit der er jetzt zunehmend seine familiären und ehelichen Umstände dramatisiert und diese immer mehr als ein unüberwindbares Hindernis präsentiert.

Ein paar häufige Beispiele:

  • Er könne einen solchen Schritt im Moment seinen Kindern gegenüber nicht verantworten und muss erstmal noch ein paar Jahre warten
  • Seine Frau ist aktuell in einer sehr schweren Krise, in der sie noch eine ganze Zeit lang seine Unterstützung braucht
  • Er kann im Moment aus finanziellen Gründen diesen Schritt noch nicht tun
  • Es gäbe unerwartete Konflikte mit seinem sozialen Umfeld (z.B. mit der Familie seiner Frau), die in seiner jetzigen Lebensphase untragbare existenzielle Probleme mit sich brächten
  • usw.

Der entscheidende innere Motor seiner starken Abflachung der Frau gegenüber ist in Wirklichkeit jedoch die folgende Entwicklung:

TROTZ ihrer unzufriedenen und allmählich immer trauriger wirkenden Konfrontation mit ihrer Enttäuschung und Ungeduld bzgl. weiterer Schritte…

…erlebt er zugleich, dass sie an diesem Punkt komplett damit aufgehört hat, nach ihren würdevollen Prinzipien zu HANDELN.

Er kann durch ihre auf einmal kontinuierliche, nur noch wartend-ergebene Unzufriedenheit sehr klar registrieren, dass sie aufgehört hat, die vorher noch von ihm „vermutete“ weibliche Autorität zu sein…

…von der er ja zuvor noch „unruhig-verliebt“ überzeugt war, dass sie ihm notfalls sehr unangenehme Grenzen setzen und sich abwenden KÖNNTE, wenn er ihre Vorstellungen von Exklusivität grob missachten würde.

Denn, um das erneut zu betonen:

Genau wegen dieses in der Anfangsphase eigentlich kompletten “NoGos”, das sein unwiderrufliches „Vergebensein“ tatsächlich ja bedeutete, HATTE er ihr ja gerade so unruhig-getrieben und unvorsichtig seine Ernsthaftigkeit signalisieren müssen.

Es ist also zum einen diese spezielle Selbstaufgabe im Verhalten der Geliebten UND zum anderen seine eigenen extrem „hinderlichen Lebensumstände“, die es einem verheirateten Mann schon nach kurzer Zeit psychologisch gesehen völlig unmöglich machen…

…seine Anfangs-Verliebtheit weiterhin spüren zu können sowie im weiteren Verlauf ein ernsthaftes, zukunftsorientiertes Gefühl für sie empfinden zu können.

Denn er macht nun fortan auf einmal eine bis dahin unbekannte Erfahrung mit ihr:

TROTZ der von ihr offensichtlich empfundenen Enttäuschung und der Thematisierung ihrer Wünsche kann er NICHT mehr die Gefahr spüren, dass er sie noch verlieren kann…

…und das, obwohl dieses weitere Unsicherheits-Empfinden wegen der für SIE ja komplett unwürdigen Situation in Wirklichkeit absolut situations-angemessen und notwendig gewesen wäre.

Durch den kompletten Wegfall seiner Verlustangst an diesem verfrühten Zeitpunkt ist bei einem verheirateten Mann seine ganz wesentliche Antriebskraft weggefallen, die ihn ansonsten im weiteren motiviert seine Leidenschaft für sie hätte fühlen lassen.

Denn dieses weitere Unsicherheitsgefühl wäre die ganz entscheidende Voraussetzung gewesen, um die brennende Motivation zu empfinden, seine nahezu unüberwindbaren Umstände in Zukunft mit voller Entschlossenheit und ohne Zögern und Zweifeln „klären“ zu können.

Ein verheirateter Mann KANN unter diesen Umständen einfach keinen gemeinsamen Zukunftswunsch mehr mit seiner Geliebten empfinden.

Die etwas langgezogenere Abschiedsphase

Nun beginnt oft eine etwas längere, als Affäre weitergelebte „Abschiedsphase“.

Denn in den meisten Fällen will ein verheirateter Mann die bestehende Affäre bzw. die Parallel-Beziehung mit seiner Geliebten in jedem Fall noch weiterführen.

Jedoch kann er dies aufgrund der mittlerweile starken Ungleichheitskonstellation NUR noch bewerkstelligen, in dem er Schritt für Schritt (wesentlich durch den Hinweis auf seine unveränderbaren Umstände) immer klarer zum Ausdruck bringt, dass es dabei offensichtlich keine Hoffnung mehr auf eine exklusive Zukunft gibt.

Mit anderen Worten:

Die starke Getriebenheit, mit der er die Geliebte anfangs noch um fast jeden Preis festhalten musste, geht nun über in eine Art Endphase:

Einerseits fühlt er zwar immer noch eine starke Angewiesenheit auf sie in seiner festgefahrenen Lebenssituation.

Anderseits sieht er sich jetzt aus Verantwortungsgefühl GEZWUNGEN, die Weichen mit ihr ganz neu zu stellen…

…in der Hoffnung, dass seine Geliebte sich im Laufe der Zeit damit arrangieren kann, die Affäre mit ihm auch ohne die Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft weiterzuführen.

Doch für die Geliebte ist dieser Kraftakt meistens eine zu große Zumutung:

Denn durch ihre bis zu diesem Punkt schon so hochgeschaukelte Hoffnung auf eine Zukunft mit ihm und durch das schon so intensiv-ehrliche Austausch-Niveau der beiden…

…wird der weitere Verlauf der Affäre durch eine auffällig bedrückende und oft abschiedsähnliche traurige Gundatmosphäre überschattet:

In den meisten Fällen bedeutet für sie das komplette Loslassen einer gemeinsamen Zukunft mit ihm und das gleichzeitige Weiterführen der vertrauten Affäre mit ihm einen ZU großen Kraftakt, den sie innerlich nicht mehr tragen kann…

Es ist dann oft nur noch eine Frage der Zeit, bis diese belastende Bindung aus reinem Überlebenstrieb und Selbstschutz entweder von Seiten der Frau oder von Seiten des Mannes zu ihrem notwendigen Ende gebracht werden muss.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen den ein oder anderen wichtigen Impuls nahebringen.

Herzlichst,

Ihr

Martin von Bergen

P.S: Lernen Sie in meinem kostenlosen Coaching-Ebook für Frauen (PDF), mit welchen wirkungsvollen Direkt-Umsetzungs-Schritten in Ihrem Kontakt seinen inzwischen starken Abgrenz-Modus wieder sichtbar auflösen…

…und anhand der gezeigten Direkt-Beispiele in seiner Rückzugsphase genau DADURCH sein momentan “eingefrorenes” Gefühl für Sie wieder intensiv fühlbar in sein Bewusstsein bringen (Das Coaching-Ebook können Sie sich hier kostenlos herunterladen (PDF)

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