Zusammenwohnen

Wie Sie sich in einer Beziehung als Frau rar machen, obwohl Sie zusammen in einer Wohnung leben

Eine Anleitung, um sich trotz der gemeinsamen Wohnung sehr attraktiv rar zu machen und seine Gefühle neu zu wecken- Ohne Spielchen zu spielen

Sehr häufig werde ich gefragt:

„Martin, wie soll ich denn diese ganzen Schritte umsetzen, wenn ich mit meinem Freund/meinem Mann zusammen wohne? Wie mache ich mich dann rar?“

„Wie soll ich mich vor seinen Augen denn transformieren und mich rar machen, wenn er mich doch sowieso jeden Tag sieht und ich nirgendwohin „abtauchen“ kann ?

Liebe Leserin,

Falls Sie schon mehrere Jahre (oder auch schon viel längere Zeit) in einem gemeinsamen Haushalt zusammen wohnen, aber dabei erleben, dass ER sich schon seit Längerem emotional stark abgekühlt verhält, dann möchte ich Ihnen in diesem Artikel ganz konkret und lebendig veranschaulichen:

Alle Maßnahmen des emotionalen Wiederverbindungs-Prozesses und auch alle notwendigen Schritte der „Rück-Emanzipation“ (zu der Frau, in die er sich damals verliebte) gelten ganz genauso auch für die Situation des Zusammenlebens in einer gemeinsamen Wohnung.

Doch gibt es in der Umsetzung der Wiederannäherungs-Schritte einen ganz entscheidenden Punkt zu beachten:

Es ist wichtig, dass Sie ihre anstehenden, attraktiven Transformations-Schritte (insbesondere in der Phase 1) auf BEIDEN existierenden Lebensfeldern Ihrer Partnerschaft parallel umsetzen.

Damit meine ich:

1. Ihr externes Transformationsverhalten, d.h. Ihr Verhalten außerhalb der gemeinsamen Wohnung

2. Ihr internes Transformationsverhalten, d.h. Ihren Umgang mit ihm innerhalb der gemeinsamen Wohnung

Der große Vorteil des Zusammenwohnens in der gesamten Wiederannäherungsphase ist ohne Zweifel:

Sie können sich in Ihrem zukünftigen Veränderungs-Verhalten recht viel „erlauben“, da Sie durch die gemeinsame Wohnsituation mittlerweile ein gemeinsames Fundament haben, das nicht so schnell und schon gar nicht von heute auf morgen einfach so einstürzen kann.

Der Nachteil dieser Situation ist:

Wenn er sich inzwischen eh schon von Ihnen spürbar distanziert hat, dann ist sein gesamtes Abstandsverhalten gerade DURCH das Zusammenwohnen in der Regel noch deutlich stärker ausgeprägt als dies in getrennten Wohnungen der Fall wäre.

Mit anderen Worten:

Die Abwärtsdynamik in gemeinsamen Wohnsituationen, sobald diese einmal ihren Lauf genommen hat, verschüttet meiner Beobachtung noch schneller seine vorher noch bestandene Leidenschaft. Das heißt, ein einmal entstandenes, anfangs noch harmloses Ungleichgewicht (einer braucht den Anderen phasenweise emotional mehr als umgekehrt) zementiert sich in dieser Situation im Laufe der Zeit noch stärker und fester.

Es ist hier wirklich auffällig:

Sobald ER auch nur einen bestimmten Grad an emotionaler „Mittelpunkt- Funktion“ in Ihrem gemeinsamen Zusammen wohnen fühlen kann, aufgrund derer Sie womöglich Ihre eigenen Interessen und Lebensziele anhaltend vernachlässigen:

Genau dann verfestigen sich in dieser Lage seine anfangs noch normal-harmlosen ersten Rückzugstendenzen erschreckend schnell zu einer starken emotionalen Erkaltung.

Tee trinken am Kamin

Denn gerade unter dem gemeinsamen Dach passiert dies ganz besonders, sobald er eine Zeit lang realisiert hat, dass er plötzlich eine vorher von ihm selbst nicht für möglich gehaltene (und nie gewollte) „Übermacht“ über Sie empfindet (Und dies scheinbar ein fortdauernder Zustand ist).

Ihre Transformationsphase (die Phase 1 der Wiederannäherung) sollte daher ganz besonders konsequent und mit kühlem Kopf von Ihnen durchgezogen werden, damit ER in den kommenden 1-2 Monaten im ersten Schritt überhaupt wieder das Gefühl zurückbekommen kann, dass Sie ja DOCH auf Augenhöhe mit ihm sind. Die erste Ahnung also, dass Sie ihm ebenbürtig begegnen können, so wie er es in Wahrheit braucht und zwar ohne die Angst, ihn zu verlieren.

Insbesondere in einer gemeinsamen Wohnsituation fallen mir am Anfang einer Beratung häufig die folgenden fatalen drei speziellen „Ungleichgewicht- Merkmale“ auf:

Ungleichgewicht Nr 1:

ER hat die komplette emotionale Macht und Kontrolle über die Frau. Er ist ihr Lebens-Mittelpunkt und die Hauptquelle ihres Wohlbefindens, genauso auch ihres Unwohlbefindens. Und zwar ganz gleich, wie stark sie beruflich und sozial noch anderweitig eingebunden ist.

SEIN Lebensmittelpunkt jedoch ist ganz unübersehbar alles ANDERE als sie. Und genau das lässt er sie auch in jedem Bereich ganz unmissverständlich spüren.

Ein sehr häufiger Ausdruck dieses Phänomens:

Er entwickelt als unbewussten Ausweg einen starken Drang, sich in alles Mögliche zu stürzen, das mit IHNEN nichts zu tun hat und in Wirklichkeit nur SEINE hoffnungslose Situation kompensieren soll.

Je nach Persönlichkeitstyp des Mannes hat diese „Flucht“ völlig unterschiedliche Gesichter: Dies kann ein vermehrter Alkoholkonsum sein oder vermehrtes Fernsehen. Es kann exzessive Aktivitäten am PC beinhalten oder auch ein viel häufigeres Unterwegssein mit Freunden sein. In anderen Fällen ist es häufig das beruflich plötzlich starke Eingespanntsein, das jetzt extrem viel Zeit von ihm erfordert. Oft wiederum sind es neue Hobbys und völlig neue Interessen, denen er jetzt intensiv nachgeht. Manchmal ist es sogar eine geplante berufliche Selbständigkeit, in die er jetzt offiziell seine komplette Zeit investiert.

Ungleichgewicht Nr 2:

Alles, was ER sagt, was er tut und wie er handelt aber auch genauso alles, was er unterlässt und was er nicht tut, hat eine MÄCHTIGE Wirkung auf sie und entscheidend stets über ihr generelles Wohlbefinden.

Alles dagegen, was SIE sagt und macht oder bzw. auch was sie unterlässt, hat absolut KEINE emotionale Wirkung auf ihn. Es ist ihm nahezu gleichgültig, es berührt ihn schlicht und einfach nicht. Nur aus Verantwortungsgefühl und dem Bedürfnis, weiter in Ruhe gelassen zu werden, macht er häufig „gute Miene zum bösen Spiel“.

Ungleichgewicht Nr 3:

SIE wünscht sich nichts sehnlicher, als dass er wieder vielmehr gemeinsame bewusste Zeit mit ihr verbringen möchte, in der beide sich wieder viel näher kommen können.

ER will das komplette Gegenteil:

Außerhalb der alltäglichen Routine in der bestehenden Kommunikation und der organisatorisch notwendigen Absprachen will er häufig in ganz extremer Weise keine weiteren Umstände in Kauf nehmen und keine weiteren „Zeit und Energie-Investitionen“ im gesamten Kontakt zu ihr auf sich nehmen.

Das bedeutet konkret:

Fanden noch vor der Zeit oder am Anfang des Zusammenwohnens häufiger noch exklusive gemeinsame Begegnungen und Aktivitäten zwischen den beiden statt, so vermeidet er genau diese exklusiven Paar-Begegnungen jetzt um jeden Preis.

Ganz auffällig ist dabei:

Er will möglichst nur Dinge mit der Frau gemeinsam machen, die er in Wirklichkeit ganz unabhängig von ihr sowieso machen möchte oder solche Dinge, er sowieso machen muss, z.B. Besuche bei der Familie oder bei Bekannten, anstehende Erledigungen, gemeinsames Fernsehen und Filme schauen (und auch hier ist er nur selten zu Kompromissen bereit), anstehende gemeinsame Unternehmungen mit den Kindern, gemeinsames Essen in der Wohnung oder Essengehen in SEINEM Lieblingsrestaurant. Im Falle gemeinsamer Unternehmungen will er ausschließlich nur solche Aktivitäten, die er sowieso pflegt und die er liebt, d.h. Aktivitäten, bei denen sie in jedem Fall nur eine bequeme Begleitung ist.

Mit anderen Worten:

Er vermeidet jede Art von exklusiver „Beziehungs-Zeit“ mit seiner Lebensgefährtin, die auch nur annähernd einen romantischen, intensiven oder ihre gemeinsame Verbindung stärkenden Charakter haben könnten. Solche Dinge also, die auch nur irgendein zusätzliches Bemühen von ihm oder mehr von seiner Zeit und Energie erfordern könnte ÜBER die eingespielte Routine hinaus.

Seine unbewusste Selbstrechtfertigung für diese komplette Passivität:

„Ich wohne ja sowieso mit ihr zusammen“, was für sich genommen in seinen Augen schon eine Art gefühlter Investition ist.

Im Coaching beobachte ich:

Diese drei extrem starken Ungleichgewichts-Dynamiken zwischen den beiden sind in Wirklichkeit nur ein äußeres SYMPTOM für etwas ganz anderes, in Wirklichkeit viel tiefer liegendes:

Für etwas, das schon lange vorher irgendwann ganz unauffällig und heimlich einsetzte.

In den meisten Fällen setzte also der Verlust seiner Anziehung an einem schon sehr viel früherem Punkt der Beziehung ein:

Nämlich als er irgendwann begann, ganz schleichend zu registrieren, dass er ganz bestimmte, elementare Eigenschaften ihrer ureigenen, weiblichen Persönlichkeit auf einmal NICHT mehr erleben konnte.

Er erlebte seit diesem Zeitpunkt z.B. nicht mehr im Verhalten der Frau:

Glückliche Frau liegt auf Fell am Kamin

– dass sie sich an einem oder an mehreren Tagen mal lieber komplett mit sich selbst beschäften bzw. sich auf etwas anderes konzentrieren möchte als auf ihn (z.B. ein Buch lesen, mit einer Freundin telefonieren, im Internet recherchieren, etwas vorbereiten, ihren Interessen und Zielen nachgehen, usw.), und das OBWOHL er jedoch zum Ausdruck bringt, dass er mit ihr Zeit verbringen will

– dass sie manchmal lieber ohne ihn als mit ihm etwas unternehmen, weil seine Vorschläge (oder seine fehlenden Vorschläge bzw auch seine Lethargie) sie gerade einfach nicht so inspirieren oder nicht bemüht genug sind

– dass sie manchmal weniger Lust auf Zärtlichkeiten hat, wenn er sich ihr annähert

– dass, obwohl ihm gerade wieder danach ist, ihr einfach nicht nach Sex ist und ihn daher sanft aber ganz selbstverständlich ausbremst, ohne sich näher zu erklären

– dass sie sich manchmal, einfach weil der Frau gerade danach ist oder weil sie etwas Ruhe und Abstand für sich braucht, ein paar Tage mal weniger Lust hat, Zeit mit ihm zu verbringen, obwohl er auf sie zukommt

– dass sie ihm in einer Autorität ausstrahlenden Weise zeigt, wenn ihr etwas in seinem Verhalten nicht gefällt (z.B. weil er sich zuvor mal wieder respektlos, herabwürdigend oder sehr unverantwortlich benommen hat) und sich dann anschließend (falls er ihr nicht sofort sehr verständnisvoll entgegenkommt) aus der Situation mit ihm konsequent einfach erstmal entfernt (notfalls mehrere Tage) und sich verstärkt auf ihr Leben konzentriert

– dass sie in ihrer Zukunfts-und Freizeitplanung ihren EIGENEN Wünsche erste Priorität gibt, dort wo es wirklich ihrem natürlichen Wunsch entspricht (z.B. ein neues zeitraubendes Hobby, einen Tanzkurs, einen Urlaub mit Freundinnen, eine berufliche Selbständigkeit, ein neuer Job, der sie zeitlich viel stärker fordert, usw.), selbst wenn er im allerersten Moment vielleicht erstmal enttäuscht, eifersüchtig oder besitzergreifend reagiert (der Sache also völlig unangemessen)

In unzähligen Interviews, die ich mit Männern und Frauen führte, welche sich in mehrjährig glücklichen Beziehungen befinden (Er verhält sich nach sehr vielen Jahren immer noch genauso liebevoll, bemüht und verliebt so wie am Anfang) stellte sich ganz unabhängig vom Persönlichkeitstyp heraus:

Es sind tatsächlich genau diese Eigenschaften im Verhalten einer Frau, die dafür sorgen, dass ER sie auch nach sehr vielen Jahren immer noch mit der gleichen Liebe, Aufmerksamkeit, Leidenschaft und seiner spürbaren Begeisterung verehrt.

Und obwohl es nach außen hin nicht immer sofort erkennbar ist (Selbst in den vielen Interviews mit diesen weiblichen „Naturtalenten“ ließen sich diese Eigenschaften häufig erst auf dem zweitem Blick feststellen), sind dies sozusagen die ganz ZENTRALEN erkennbaren „Wirkungs-Faktoren“, wenn eine Frau auch nach vielen Jahren noch sehr glücklich mit Ihrem absoluten Traum-Kandidaten zusammenlebt.

Auf den Punkt gebracht sind dies also zwei Grundprinzipien im Verhalten einer Frau:

1. Wenn sie auch nach vielen Jahren noch eine liebevolle Autorität in seinem Leben bleibt, indem sie in einer ruhig-konsequenten Weise ihren eigenen festen Prinzipien und Lebensvorstellungen treu bleibt und niemals die Dinge ihrem Leben vernachlässigt, die ihr selbst Kraft und Freude in ihrem Leben geben.

2. Wenn sie ihm stets an den richtigen Stellen (dort also, wo es sich für sie respektlos, lieblos oder unwürdig anfühlt) liebevoll Grenzen setzt und sich dann immer wieder in ihr eigenes Leben konsequent zurückzieht (selbst dann, wenn er darunter „leidet“)

Um in einem bestimmten Tempo und Rhythmus wieder seinen ersten zarten Bindungswunsch wieder mehr und mehr wachsen zu lassen, sollten Sie in der kommenden Zeit 3 Wiederverbindungs-Phasen der Reihe nach durchlaufen:

1. Transformationsphase

2. Führungsphase

3- Bindungsphase

Lesen Sie hier, mit welchen Aktionen Sie dieses 3-Phasen-Modell konkret umsetzen sollten, um ihn wieder emotional stark an sich zu binden

Die ganz spezielle Transformation im Falle des Zusammenwohnens

Um es gleich vorwegzunehmen:

Wenn Sie schon einige Zeit mit ihm unter einem Dach wohnen (Verheiratet oder unverheiratet, mit oder ohne Kind) und wenn Sie sich dabei in der beschriebenen Situation wiederfinden können:

Paar entscheidet über Inneneinrichtung

Es ist ein spürbarer größerer Bruch in diesem destruktivem System von Nöten.

Bei sehr vielen Paaren, die schon viele Jahre unter einem Dach wohnen (mit oder ohne Kinder) beobachte ich genau das Phänomen:

Das Zusammenwohnen sowie die täglichen routinehaften, unausweichlichen „Zweck-Begegnungen“ sind schon längst vielmehr ein rein ÄUSSERES Konstrukt als viel weniger noch eine reale, gelebte Beziehung.

Es müssen also dringend die gewohnten Dinge verändert werden. Die längst eingespielte Routine muss sowohl innerhalb der Wohnung als auch außerhalb der Wohnsituation spürbar aufgebrochen werden.

Das bedeutet:

Sie sollten unbedingt ab sofort vielmehr Raum FÜR SICH schaffen. Und zwar genau den Raum wieder selbst füllen, welchen ER schon lange nicht mehr in Ihrem Leben zu füllen bereit ist.

Ich empfehle Ihnen einen speziellen Ablauf für die kommenden Monate, der sich in einer derartigen Situation schon häufig bewährt hat:

1) Neue Energiesäulen (d.h. weitere Kraft und- Freude-Quellen)

Sie benötigen um jeden Preis weitere Kraftquellen und ganz neue Rituale in Ihrem ganz persönlichen Leben, die Ihnen ganz unabhängig von IHM einen spürbaren, emotional entdramatisierenden Abstand zu dem Ganzen geben.

Energiesäulen also, die Ihnen in Zukunft dazu verhelfen, viel entspannter und lockerer mit dem aktuellen Unsicherheits-Zustand umzugehen.

Liebe Leserin, lassen Sie sich für die kommenden 1-2 Monate doch einmal auf das folgende Abenteuer ein:

„Es ist mir für die kommenden Monate erstmal nicht mehr so wichtig, was aus uns beiden in Zukunft wird. Wichtig ist jetzt erstmal nur, dass ICH wieder glücklich sein kann und nicht mehr die Dinge vernachlässige, die ich unabhängig von einer Partnerschaft eigentlich immer auf dem Herzen hatte. Ich bin jetzt einfach mal absolut einverstanden damit, dass er zur Zeit einfach kaum Liebe für mich fühlen kann. Ich lasse ihn jetzt komplett los und werde ab sofort damit aufhören, um ihn zu kämpfen. Ich lasse jetzt auch all meine Wut und meinen Groll auf ihn wegen seines lieblosen Verhaltens los. Ebenso lasse ich meinen wie ferngesteuerten Drang los (ferngesteuert von meiner Verlustangst), immer für ihn da sein zu müssen und mich unabkömmlich mit meiner Nähe und Verfügbarkeit machen zu wollen. Ich werde ab sofort meine Zeit und meine Energie nicht mehr in IHN stecken, sondern nur noch in MEIN Leben. Ich bin ihm auch nicht mehr böse, da ich ja weiß, dass er nicht anders fühlen kann, als er fühlt. Er kann es SELBST nicht ändern. Ich werde jetzt einen völlig neuen Weg gehen und ich halte dabei für möglich, dass er irgendwann wieder von ganz allein spüren kann (ohne dass ich darum kämpfe), was ich ihm bedeute“

Denken Sie bitte einmal nach:

Welche Kontakte, welche Hobbys und welche Unternehmungen aber auch welche neuen Interessen sind Ihnen in Ihrem Leben eigentlich immer wichtig gewesen ?

Welche dieser Herzenswünsche und Quellen von Lebensfreude werden von Ihnen aber schon seit längerer Zeit vernachlässigt und hintenangestellt, weil Sie womöglich das Gefühl hatten, dadurch Ihre treu-ergebende, häusliche Anwesenheits-und Beziehungspflicht (Das Traute-Heim Syndrom) zu vernachlässigen ?

Und hielten daran fest, selbst wenn dies in Wirklichkeit aus familiär-organisatorisch Gründen längst nicht mehr existenziell notwendig war ?

Aus dem Irrglauben heraus, Sie müssten jede Gelegenheit wahrnehmen, alles in Ihrer Kraft stehende zu tun, um es ihm irgendwie recht zu machen ? Um damit letztlich jedoch monoton und innerlich völlig unerfüllt nur Ihre eigene,wertvolle Zeit mit ihm „abzusitzen“ in der Hoffnung, es passiert plötzlich ein romantisches Wunder ?

Wenn Ihnen an dieser Stelle ein paar Dinge einfallen, die Ihnen in Wirklichkeit sehr gut tun würden, dann bekommen Sie auch schon eine erste Ahnung davon, was in Ihrer Beziehung bzw. in Ihrer Ehe in Wirklichkeit dringend fehlt.

Stoßen Sie also ab sofort und unbedingt IHRE ganz persönlichen Energiesäulen an:

Das kann ein völlig neues Hobby, das Angehen eines lange schon brachliegenden Wunsches oder eines verschütteten Interesses sein. Es könnte das Aktivieren alter Bekanntschaften und Kontakte oder das häufigere Treffen mit Ihren Freundinnen sein, aber genauso auch völlig neue Unternehmungen.

Vielleicht könnte es auch die langersehnte Reise oder ein Wellness- Wochenende, ein Tanzkurs oder Yogakurs, das Erlernen neuer Sprachen,neue sportliche Aktivitäten und kulturelle Unternehmungen sein, die Ihren ureigenen Herzenswünschen entspringen. Vielleicht ist es das Umsetzen einer freiberuflichen Selbständigkeit oder ein immer ersehntes soziales Engagement im Ausland ? Eventuell ist es auch ein neues politisches Engagement, was Sie inspirieren würde oder ein intensives Beschäftigen mit Ihren Träumen durch das Besuchen von Workshops,Vorträgen und Gesprächsgruppen…

Ganz gleich aber, WAS Ihren eigenen Herzenswünschen entspricht:

Planen Sie diese Dinge ab jetzt ganz fest und regelmäßig in Ihren Alltag und Ihre Freizeit mit ein, und zwar nahezu ohne Rücksicht auf seine Freizeit.

2) Ihre begründeten Ankündigungs-Signale für Ihr notwendiges und authentisch-natürliches sich rar machen

Es ist für die kommende Zeit sehr gut, wenn Sie bestimmte geplante anstehende Aktivitäten in einer beiläufigen, spielerischen Weise ankündigen, und zwar ohne versteckten Groll und ohne einen vorwurfsvollen Unterton.

Streuen Sie in passenden Momenten ganz konkrete, aber auch etwas allgemeinere Ankündigungen Ihrer neuen Freizeitplanungen ein und verbinden Sie diese möglichst mit einer Transformations-Begründung.

Beispiele für Allgemeine Ankündigungen Ihrer Veränderung:

„Ich hab total Lust auf ein Hobby, ich würde gerne in Zukunft wieder vielmehr Tanzen gehen/mehr Sport machen/mich wieder vielmehr um meine Freundschaften kümmern/Mein Hobby XY wiederaufnehmen/Einen XY-Kurs besuchen/usw.“

Frau macht Yoga im Sonnenuntergang

„Ich werde wieder mein Hobby XY aufnehmen und jeden Di und Do Abend später nachhause kommen. Nur, dass Du dich nicht wunderst. Vielleicht würde es dir ja auch gut tun, wenn Du mal wieder YZ machst. Mein Leben ist in letzter Zeit einfach etwas festgefahren, irgendwie strotze ich gerade vor Energie und Tatendrang“

Beispiele für ganz konkrete Ankündigungen:

„Willst Du am WE nicht mal wieder mit Deinen Freunden etwas unternehmen ? Ich möchte gerne mit einer Freundin tanzen gehen/einen Ausflug machen/einen Wellnesstag machen/mich mit einer Freundin treffen/einen Fitnesskurs besuchen/mal wieder zum Yoga gehen/einen Vortrag besuchen/usw.“

„Mein Leben läuft gerade ein wenig in der Einbahnstraße, ich glaube, ich stagniere zur Zeit etwas, ich spüre in letzter so viel Drang nach neuer Aktivität. Glaubst Du, Du kommst die kommenden vier Samstage alleine klar ? Ich möchte da mit einer Freundin einen mehrreihigen Yogakurs/Workshop/ Tanzkurs/Sportkurs/usw besuchen“

Bleiben Sie bei Ihrer Transformationsbegründung also komplett bei sich und Ihrem eigenen Leben.

Auf gar keinen Fall sagen Sie bitte also Dinge wie:

„Mir geht es mit der ganzen Situation im Moment schlecht, ich fühle mich ziemlich vernachlässigt von dir“

„Was denkst Du über eine Paartherapie ? Ich finde wir leben nur noch nebeneinander her“

„Ich vermisse die gemeinsame Zeit mir Dir und wünsche mir mehr Nähe“

„Ich halte es so nicht mehr aus, ich fühle mich total ignoriert von dir. Wir sollten etwas verändern und wieder mehr an unserer Beziehung arbeiten“

„Ich fühle mich ignoriert/nicht mehr respektiert/usw“

Sprechen Sie also bitte nicht Ihre Beziehung an. Es geht jetzt einzig und allein nur um Sie selbst.

3) Externes „Verfügbarkeit brechen“

Es ist ganz wichtig, dass Sie tatsächlich, auch nach Außen hin, d.h. außerhalb der gemeinsamen Wohnung, in Ihre neuen Energiesäulen abtauchen und dabei dieses wichtige Element, was er in Wirklichkeit ganz unbewusst an ihnen vermisst, jetzt auch wirklich leben. Sie sind also BESEELT von ihren neuen Aktivitäten und Kontakten.

Und dies zeigt sich z.B. darin, dass Sie deutlich später und spärlicher als sonst auf seine halbherzigen Gewohnheits-Nachrichten reagieren. Oder auch darin, dass Sie deutlich weniger engagiert, intensiv und Nähe aufbauend gerade DANN mit ihm kommunizieren, wenn Sie doch gerade mit anderen Dingen erfüllt sind.

Mit anderen Worten: Wenn Sie dabei sind, sich zu verändern, dann zeigt sich das nach Außen hin vor Allem für ihn darin, dass Sie deutlich weniger als noch vorher abrufbar und verfügbar sind (Denn dies ist in jeder menschlichen Beziehung ein völlig normales und natürliches Phänomen).

Sie reagieren beispielsweise zwar kurz, gut gelaunt und freundlich, jedoch deutlich später & deutlich weniger anhänglich und intensiv auf seine Gewohnheits-Anrufe und SMS und schicken ihn liebevoll wieder weg.

Sie genießen ja gerade ihr neuen Energiesäulen, vermissen ihn also ganz natürlich nicht dann außerordentlich, wenn Sie doch gerade selbst Spaß haben.

Und selbst dann, falls er in den ersten Wochen Ihres neuen Beschäftigseins mit Ihren Energiesäulen noch gar keine sonderliche Reaktion zeigt, dann ist auch dies absolut ok und eine völlig normale erste Reaktion eines Mannes auf die Veränderung seiner Frau nach einer seit Jahren schon so stark verfestigten Schräglage.

Wichtig ist nur, dass Sie ausgerechnet WÄHREND dieser neuen „Ich-Zeiten“ keine Nähe und kein Kommunikationsbedürfnis ihm gegenüber zum Ausdruck bringen (abgesehen von den rein organisatorischen Absprachen und Ankündigungen)

Ein Beispiel:

Sie treffen sich gerade mit einer guten Freundin oder befinden sich gerade bei einer Ihrer neuen Aktivitäten außerhalb der Wohnung.

Sie sehen, dass er anruft. Da Sie keinen organisatorisch dringenden Grund hinter seinem Anruf vermuten, gehen Sie nicht ran, genießen Ihre Aktivität weiter und rufen ihn ca. zwei Stunden später herzlich und gutgelaunt zurück:

„Hey, Du hattest angerufen. Ich bin noch mit einer Freundin unterwegs/ Ich bin noch bei XY/(Ihre Aktivität einsetzen). Ich hoffe, du hast einen schönen Abend. Ich komme heute wahrscheinlich etwas später nach Hause“

Falls er etwas genauer fragt, was Sie gerade machen oder gewohnt belanglose Fragen stellt:

(Herzlich-gutgelaunt): „Muss ich dir ein anderes Mal erzählen, passt jetzt zeitlich nicht so, muss mich wieder zurückbegeben. Also, einen schönen Abend noch, bis später dann“

Sie kommen an diesem Abend deutlich später als erwartet zurück (lieb, gut gelaunt, herzlich) und bekräftigen durch ihre beschwingte Ausstrahlung Ihre neue Lebensfreude.

4) Internes „Verfügbarkeit brechen“

Auch Zuhause lassen Sie sich nicht mehr sofort von ihren Beschäftigungen abbringen, wenn er aus Gewohnheit und Langeweile mit ihnen bestimmte Alltagsroutinen machen möchte (z.B. einen Film schauen, Smalltalk, gemeinsames Einkaufen, jemanden zusammen aus der Familie besuchen, usw):

Ein Beispiel:

(Herzlich): „Schatz, ich würde super gern heute ein Buch zuende lesen/ein paar Zeitschriften lesen/wollte gleich unbedingt noch eine Freundin anrufen/ wollte heute etwas im Internet recherchieren/muss noch unbedingt etwas für ein Meeting vorbereiten/usw. Können wir das verschieben?“

Oder:

(Liebevoll): „Ich würde heute super gern etwas alleine sein, bin etwas geschafft vom Tag. Brauche etwas Zeit für mich. Du kommst heute doch sicher alleine klar ?“

Dies bedeutet absolut kein Spielchen spielen oder ein „sich verbiegen“, sondern das sind extrem wichtige und notwendige Maßnahmen, sich auf Ihre ganz eigene weiblich-authentische Art rar zu machen von ihm. In Wahrheit zeigt dieses Verhalten einen würdevollen Selbstschutz und ein vertrauensvolles Loslassen.

5) Sexuelle „Verfügbarkeit brechen“

Dies ist ein wichtiger Punkt: In der Transformationsphase (Die Phase 1 von den insgesamt drei Phasen der Wiederannäherung) ist es generell kontraproduktiv, mit ihm zu schlafen.

Warum ?

Aufgrund des zuletzt starken Ungleichgewichts zwischen Ihnen weiß er in der Transformationsphase immer noch ganz genau, dass Sie durch Sex im Prinzip wie gewohnt nur versuchen würden, sich generell emotional mit ihm zu verbinden.

Er würde genau spüren, dass Sie dadurch letztlich nur Nähe herstellen wollen würden.

Mit anderen Worten: Er spürt in Phase 1 noch ganz genau, dass Sie jetzt nicht auf einmal mit ihm schlafen wollen, weil Sie etwa plötzlich sich SELBST dazu äußerst inspiriert fühlen und jetzt etwa ein genussvolles, rundum gutes Gefühl dafür haben.

Im Gegenteil: Es wäre recht widersprüchlich, wenn Sie mit ihm in dieser Phase auf Abruf mit ihm schlafen würden, jedoch ganz augenscheinlich SONST in Ihrem Leben doch gerade viel weniger von ihm inspiriert sind, als vielmehr von Ihren neuen, persönlichen Energiesäulen.

Er würde diese Inkongruenz zu Ihrem sonstigen neuen Verhalten genau registrieren.

Achten Sie insbesondere auf die speziellen, praktischen Umgangsweisen mit dem Thema „Mit ihm schlafen“, je nachdem, in welcher Phase der Wiederannäherung Sie sich gerade befinden.

Lesen Sie in meinem kostenlosen Ebook die 3 zeitlich aufeinanderfolgenden Verhaltens-Schritte, um seinen verschütteten Bindungswunsch wieder freizulegen

Ein Beispiel für Ihr liebevolles Ausbremsen in der ersten Phase:

„Du, ich glaube, mir fehlt dafür im Moment einfach die Inspiration, ich weiß nicht genau, woran es liegt. Vielleicht sollten wir irgendwann einmal etwas völlig Neues ausprobieren ?“

Schlafen Sie generell manchmal auch einfach auf der Couch, wenn Ihnen danach ist (z.B. wenn Sie sich an einem Tag besonders von ihm ignoriert bzw. respektlos von ihm behandelt fühlen)

Beispiele:

„Du, ich lese noch ein bisschen vor dem Einschlafen/ich nähe noch etwas/ich recherchiere noch ein bisschen am Computer. Ich mache es mir heute auf dem Sofa gemütlich“

Liegende Frau mit Jeans und weissem T-Shirt

„Ich möchte heute mal auf dem Sofa schlafen, es mir ein bisschen gemütlich machen und etwas länger lesen. Ich möchte dich auch nicht stören“

6) Loslassende, fördernde & anerkennende Kommunikation

Bedenken Sie: Er befindet sich trotz des mittlerweile jahrelangen Zusammenlebens längst nicht mehr im inneren Beziehungsmodus.

Und weil er ganz genau weiß, dass Sie das in Wirklichkeit ja auch schon längst selbst genau wissen und spüren, bewirkt jede Art von wie selbstverständlichem Beziehungsverhalten in Ihrem praktischen Umgang mit ihm eine latente Genervtheit und ein einengendes inneres Unwohlsein in ihm.

Er spürt also ganz genau, wie verzweifelt und quasi „mit Gewalt“ Sie weiter und weiter festhalten an einer engen, vertrauten alltäglichen Kommunikation bzw. dass Sie immer weiter und weiter festhalten an Ihrer stillen (ihn begleitenden) Anwesenheit während seiner Beschäftigungen und Stimmungen, die doch schon längst mit IHNEN in Wirklichkeit nur noch wenig zu tun haben.

Das raubt ihm latent und in einer ganz subtilen Weise (ohne dass er sich das wirklich anmerken lässt) viel Energie, die er sich dann erst recht permanent „woanders“ zurückholen muss. (Z.B. durch exzessives Abtauchen in seine eigene Interessen, seine gedankliche Abwesenheit, verstärktes Fernsehen, vermehrt Alkohol, exzessives Beschäftigtsein am Computer, Chatten und Flirten mit anderen Frauen, wenn Aktivitäten mit Ihnen, dann ausschließlich nur seine eigenen Vorhaben und Interessen oder nur in Beisein anderer Menschen, usw.)

Es ist daher so extrem wichtig, dass Sie in Ihrem gesamten Verhalten mit jeder Art von geschenkter Nähe und Zeit mit ihm, die in ihm keine spürbare Freude, Anteilnahme und Inspiration auslöst, ab sofort jetzt brechen müssen.

Unter Anderem bedeutet dies auch, dass Sie jede Form von „irgendetwas klären wollen“, jede Art von leicht gekränktem und vorwurfsvollem Unterton in Ihrem Auftreten sowie auch jede unzufrieden-wartende Grundstimmung in Ihrer Ausstrahlung komplett aus Ihrem Verhalten ihm Gegenüber streichen sollten.

Was bedeutet das konkret ?

A) Aktives Loslassen und liebevolles „Wegschicken“

Diese Art der Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil jeder tiefen, beidseitig glücklichen Beziehung. Wenn ein Mann nach vielen Jahren immer noch sehr verliebt in seine Frau ist, dann ist genau dieses weibliche Verhalten mit ausschlaggebend für seine ungebrochene und nie endende Leidenschaft.

Es sind genau diese Art von loslassenden, freilassenden und rein unterstützenden Verhaltens-Gesten, welche die stärksten und tiefsten emotionalen Verbundenheitsgefühle in ihm auslösen, welche eine Frau überhaupt jemals in einem Mann bewirken kann.

Umgekehrt: Wenn ein Mann sich nach einigen Jahren des Zusammenwohnens von einer Frau komplett wieder entliebt hat und sich dann später trennte, dann fehlte rückblickend so gut wie immer diese Eigenschaft im Verhalten der Frau.

Sie sollten dieses Kommunikations-Element unbedingt ab sofort in Ihrem kompletten Umgang mit ihm einführen.

Beispiele:

„Fahr doch auch mal wieder mit Freunden ein Wochenende weg, das hast du doch länger schon nicht gemacht. Würde dir bestimmt sehr gut tun“

„Weißt Du was ? Ich glaube, es würde dir total Spaß machen, wenn du wieder mit Fussballspielen/Sportmachen/Angeln/XY (eine Tätigkeit einsetzen, die er liebt, jedoch vernachlässigt hat) beginnen würdest“

„Fahr doch am Wochenende mal wieder zu deiner Mutter. Ich glaube, sie würde sich riesig über einen Besuch von dir freuen“

„Wenn du die Möglichkeit hast, bleib doch einfach noch ein paar Tage länger und erhole dich ein bisschen“ (Er ist auf einer Geschäftsreise)

„Ich würde gern das Wochenende ein wenig für mich sein und mich um einige Dinge kümmern, mach doch auch mal wieder XY und lass es dir so richtig gut gehen nach deinem Stress zuletzt“

„Treff dich doch sonst mal mit ihr und rede mit ihr in Ruhe, ihr könnt das doch bestimmt auch ganz friedlich und harmonisch klären“ (Er erzählt, dass seine Ex-Freundin sich wieder häufiger bei ihm meldet)“

Allein das Einbauen solcher erhabenenen, zutiefst weiblichen, echten „Liebes-Gesten“ in ihre gesamte Kommunikation mit ihm wird Sie in Zukunft wieder von allen anderen Frauen in seinem Leben ganz wesentlich unterscheiden und Sie dadurch im Laufe der Zeit wieder zu seiner Traumfrau machen.

Diese Kommunikations-Form ist tatsächlich einer der mächtigsten und subtilsten Arten der Intensivierung des Gefühls von Verbundenheit in der männlichen Psyche, welche ich kenne.

B) Freundlich-gutgelaunte aber sparsame Kommunikation, die sich wesentlich nur auf die Grundrituale des Zusammenwohnens reduziert

Lassen Sie ihn insbesondere in der Transformationsphase generell nur sehr wenig Anteil haben an Ihren neuen Energiesäulen und an Ihren neuen Aktivitäten. Halten Sie sich also mit Details über ihre neuen Erlebnisse zurück. Es wird ihn dieser Phase aufgrund seines noch fehlenden inneren Beziehungsmodus in Wirklichkeit noch nicht besonders interessieren.

Achten Sie in dieser Phase generell auf einen gutgelaunten aber insgesamt wenig bemühten, sparsamen Austausch.

Sie erkundigen sich z.B. höflich-interessiert bei ihm, wenn wirklich wichtige Angelegenheiten in seinem Leben anstehen (Vorfälle in seiner Familie, seine Gesundheit, Prüfungen, berufliche Fortbildungen, berufliche Projekte, für ihn generell wichtige Ereignisse, die er vormals erwähnte, usw.) und entfernen sich aber an der richtigen Stelle wieder als Erste ganz freundlich aus diesem kurzem Austausch zurück in Ihren eigenen Alltag.

Halten Sie aber insgesamt generell nur die Grundbasis an den organisatorisch gebotenen Ritualen in Ihrer Kommunikation aufrecht:

Dies sind z.B. Absprachen bzgl. Kinderbetreuung, Kinder abholen, Reparaturen im Haus, ggfls ein gemeinsames Frühstück, Absprachen bzgl. notwendiger Besorgungen, usw.

7) Sein instinktives Testverhalten liebevoll ausbremsen

Er wird Ihre attraktive, neue Selbständigkeit in jedem Fall unbewusst und ganz instinktiv austesten:

Wenn er merkt, dass Sie ihm nicht mehr wie bisher zur Verfügung stehen als besorgt-unzufriedene und doch stets wartende und präsente Anhängerin, dann wird ihn das empfindlich stören.

Er hat sich inzwischen daran gewöhnt, dass er eine angenehme Übermacht über Sie hatte, was ihm in seinem eigenen monotonen, unzufriedenen (und manchmal auch gestressten) Leben einen mittlerweile bequemen und stützenden Halt bereitete.

Im Coaching beobachte ich, dass die allererste Reaktion eines Mannes auf die neue attraktive Selbstverwirklichung einer Frau häufig der eines kleinen Jungen ähnelt, der schon lange Zeit von seiner Mutter völlig über-verwöhnt wurde und der sich deshalb inzwischen so gut wie jedes egoistische Verhalten bei ihr erlauben konnte, ohne jemals einen wirklich angemessen und erzieherisch gebotenen Liebesentzug als heilsame Konsequenz spüren zu müssen.

Und so wird auch ER alles tun, um das mittlerweile so bequeme Auffangbecken, in dem er lange schon schalten und walten konnte, wie er gerade will, unbedingt weiter aufrechtzuerhalten.

Er wird erfahrungsgemäß immer die ihm vertrautesten und bequemsten emotionalen Knöpfe bei Ihnen betätigen, die am direktesten und schnellsten Ihre altvertraute Ergebenheit wieder zum Vorschein bringen sollen.

Je nach Persönlichkeit des Mannes werden sich diese unbewussten „emotionalen Kongruenztests“ entweder trotzig-vorwurfsvoll, übertrieben-verständnisvoll, manchmal sehr halbherzig „um Sie kämpfend“ oder auch gespielt gleichgültig nach Außen hin zeigen.

Die gesamte erste Transformationsphase dauert meiner Erfahrung nach mindestens 4-6 Wochen, in vielen Fällen auch mehrere Monate (je nach Länge und Festgefahrenheit der bisherigen Beziehung)

Sie wird solange dauern, bis er wirklich ganz genau spürt:

Mann schenkt Frau Blumenstrauß

„Ich habe keine Macht mehr über sie. Sie hat mich lieb und ist nett zu mir, aber ihre bisher völlig verzweifelte Ergebenheit ist verschwunden. Nichts von dem, was ich tue, kein emotionaler Knopf bewirkt mehr etwas in ihr. Sie bleibt immer ruhig, gelassen und liebevoll, ist aber insgesamt wieder mit ganz anderen Dingen innerlich beschäftigt. Ich beherrsche momentan kaum noch ihre Gedankenwelt, Sie genießt wieder ihr eigenes Leben und ist tatsächlich wieder die Frau, die ich damals kennenlernte“

Erst dann kann er seit langem wieder das bestehende Band zwischen Ihnen spüren. Sie sind dann in der Führungsphase (Phase 2/Dauer: 1-4 Monate)

In meinem kostenlosen Ebook erkläre ich Ihnen genau, in welchen 3 Phasen Sie der Reihe nach ganz aktiv den Prozess nachholen sollten,

so dass er am Ende wieder VON SELBST das Band spüren kann, das Sie verbindet.

Wenn Sie dieses zweite Stadium der Wiederverbindung erreicht haben, dann werden Sie das daran merken, dass er sich auf einmal nicht mehr den Luxus erlauben wird, mit Trotz (der letztlich nur seine Gleichgültigkeit widerspiegelt) oder mit Stolz (der letztlich nur seine Halbherzigkeit durchblicken lässt) auf Ihre Veränderung zu reagieren. Er wird sich dann nicht mehr schmollend-vorwurfsvoll zurückziehen können.

Im Gegenteil: Wenn Sie diese erste Phase durchgezogen haben, kommt es in den meisten Fällen zu einem Punkt, an dem er plötzlich wieder viel drängender wird und beginnt, sich auf einmal wieder für Dinge bei Ihnen zu interessieren, die ihm vorher noch völlig egal waren. Er wird Ihnen auf eine ganz neue Weise wieder gefallen wollen.

Er wird auf einmal wieder vielmehr Umstände für Sie in Kauf nehmen wollen und sich deutlich respektvoller und liebevoller IHREM Rhythmus anpassen.

Erst ab diesem Moment bestimmen endlich SIE wieder das ganze Geschehen mit ihm. Und erst ab diesem speziellen Übergang von Phase 1 in Phase 2 beginnt er, sich im Laufe der kommenden Zeit wieder ganz neu in Sie zu verlieben.

Den konkreten Handlungs-Plan den Sie in der kommenden Zeit unbedingt umsetzen sollten, beschreibe ich Ihnen in meinem kostenlosen Ratgeber

Ich möchte Sie an dieser Stelle ermutigen:

Brechen Sie ganz entschieden aus dem bisherigen Abhängigkeitsmuster aus und tun Sie ab sofort wieder ganz wesentlich nur noch die Dinge (außerhalb und innerhalb ihrer Beziehung), die sich für Sie selbst wirklich stark und würdevoll anfühlen und die Dinge, die Sie in Wirklichkeit als angemessen seiner momentanen Halbherzigkeit entsprechend empfinden.

Aus den vielen intensiven Begleitungen der letzten Jahre weiß ich ziemlich genau, dass wahrscheinlich auch Ihnen die konkrete Umsetzung (ganz besonders in den ersten Wochen) am Anfang nicht gerade immer leicht wird.

Doch überwinden Sie dabei zunächst erstmal die erste, so wichtige Hürde:

Ihm nicht mehr wie selbstverständlich, so wie bisher noch, weiterhin Ihre wertvolle Nähe, Ihre Verfügbarkeit und Ihre Selbstaufgabe zu schenken aus der Angst heraus, eine ganz neue Selbständigkeit und Eigensinnigkeit könnte ihn für immer in die Flucht schlagen.

Haben Sie keine Angst, ihn durch einen derart großen Veränderungsschritt verlieren zu können oder dass er sich womöglich NOCH weniger für Sie interessieren könnte oder sich enttäuscht für immer abwenden wird

Dadurch, dass Sie ihm auf ihren neuen Weg nicht beleidigt-vorwurfsvoll begegnen, sondern das Ganze in einer liebevollen, ihm wohlgesonnenen und ihn anerkennenden Weise durchziehen, können Sie ganz sicher sein:

Er wird auf diese Weise nicht das Interesse an Ihnen verlieren KÖNNEN, sondern ganz im Gegenteil…

Liebe Leserin, auf diesem ganz neuen Weg zurück zu Ihrer emotionalen Freiheit Ihrem Partner gegenüber wünsche ich Ihnen all die Entschlossenheit, die sie dafür benötigen.

Herzlichst,

Ihr

Martin von Bergen

PS:

In meinem kostenlosen Ratgeber erklären ich Ihnen die konkreten Schritte, die Sie gehen müssen, um seinen verschüttete Liebe wieder mehr und mehr freizulegen zu können

17 Kommentare
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  1. Hallo,
    also auf uns trifft hauptsächlich das Ungleichgewicht Nummer 3 zu – wir verbringen keine exklusive Zeit mehr miteinander. Er zieht sich immer mehr emotional zurück. Im Bett schläft er an der äußersten Kante.
    Wir streiten sehr häufig.

    Wir haben einen 5 Monate alten Sohn, seit der Geburt geht es stetig im Miteinander von uns beiden bergab.
    Ich dachte erst, es sei normal, wegen des Kindes. Wir arbeiten beide dazu noch. Wir machen beide Elternzeit in Teilzeit. Ich bin selbständig und arbeite morgens im Büro, das bei uns im gleichen Haus eine Wohnung unter uns ist. Er arbeitet Spätschicht im Einzelhandel. Morgens kümmert er sich ums Kind, nachmittags ich. Zum Stillen gehe ich zwischendurch hoch.
    Insofern haben wir uns gut arrangiert.
    Aber WIR bleiben dabei auf der Strecke.

    Mir fällt hier schon der erste Schritt schwer. In der Zeit, in der ich das Baby habe, treffe ich mich mit Freunden und Familie und mache das, was mir Spaß macht.
    Es fällt mir schwer, neue Energiequellen zu finden. Denn, ich gehe gern skaten oder schwimmen oder würde gerne andere sportliche Aktivitäten machen, das kann ich aber nur machen, wenn er auf das Baby aufpasst, also morgens. Da muss ich aber arbeiten.
    Und mit Kind kann ich derlei Aktivitäten nicht machen.
    Spezielle Kurse, die mit Kind von diversen Hebammenpraxen etc. angeboten werden, finden fast ausschließlich morgens statt. Wo ich arbeiten muss. Das ist so im Elternzeitantrag festgelegt.
    Ich weiß nicht genau, welche Energiequellen ich hier noch nehmen soll.

    Heute Morgen jedenfalls habe ich den ersten Schritt versucht. Ich sagte, dass mich die gemeinsame Zeit nicht mehr inspiriert, weil wir keine qualtitativ gute Zeit mehr zusammen verbringen und ich mehr für mich machen möchte.
    Das führte zu einem riesigen Krach mal wieder. Von wegen, er sei mir nicht gut genug, ich sei zu anspruchsvoll, ich sei egoistisch, ob ich das Kind abschieben will, um mich mit anderen zu treffen (er ist ein eifersüchtiger Typ, der immer wieder mal mit Verlustängsten zu kämpfen hat), etc..
    Er warf mir vor, wie ich es wohl finden würde, wenn er mir sagen würde, ich sei nicht mehr inspirierend für ihn und er würde sich seinen Ausgleich anderswo holen, da können wir uns ja gleich trennen.
    Dann musste er zur Arbeit und da ist er noch jetzt.
    Ich bin da ziemlich ratlos, wie ich zeitlich und emotional hier einen Bruch und eine Wendung reinbringen soll.
    Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen und eine Idee dazu.
    Viele Grüße
    Susanne

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  2. Hallo Herr von Bergen,

    mein Freund und ich haben uns vor kurzem nach 5jähruger Beziehung getrennt. Zwei Wichen später war schon die Neue am Start, wir leben aber zurzeit noch in der gemeinsamen Wohnung, die er spätestens in etwa zwei Monaten verlassrn möchte, um mit ihr zusammenzuziehen. Die neue Freundin ist noch verheiratet und hat ein Kind, der Exmann lebt noch bei ihr. Die gemeinsamen Unternehmungen sind immer weniger geworden, so dass ich ohnehin schon sehr viel allein oder mit Freunden gemacht habe. Dennoch habe ich oft versucht, ihn zu mehr gemeinsamer Zeit und Unternehmungen zu animieren. Die Zeit, die er mit mir in der Wohnung verbracht hat, war ihm schon zu viel. Nun sagt er, er habe keine Gefühle mehr für mich. Gibt es für diesen Fall eine Herangehensweise? Wenn ich mich bewusst mehr um mich selbst kümmere und nicht mehr wie gewohnt für ihn da bin, ist er einfach nur froh, dass ich ihn in Ruhe lasse und es keinen Streit wegen seiner Neuen gibt.

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  3. Also das klingt alles sehr logisch, und ich habe auch genau die Schritte befolgt. Wir wohnen gemeinsam in einer Wohnung, und ich habe angefangen mich zu „entlieben“ und bin meinen Energiesäulen nachgegangen.

    Die Reaktion meines Partners war nun darauf allerdings doch etwas erschreckend. Denn nun reagierte er darauf völlig übertrieben eifersüchtig, vorwurfsvoll beleidigend und hat die Beziehung beendet mit den Worten „er bräuchte keine Frau die sich nie meldet“

    Wie soll man denn mit solch einer Situation umgehen? Das nicht so ernst nehmen, und die Transformationsphase weiterhin konsequent durchziehen? Notfalls, wie jetzt in meinem Fall, auch in getrennten Wohnungen, da ich die gemeinsame Wohnung erstmal verlassen habe, da es auch sehr verletzende Dinge waren, die gesagt wurden.

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  4. Ich mache gerade genau das Gleiche durch. Weiss nicht mehr weiter, soll ich die Transformation weitermachen und aufgesetzt fröhlich sein (da es mir echt schlecht geht) oder einfach gehen? Kann mir jemand helfen? Bin echt verzweifelt..

    Gruss Bettina

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  5. Hallo Herr von Bergen,
    Also ich finde das ganze sehr interessant. Es ist sehr gut und verständlich erklärt und ergiebt auch sinn.
    Aber wie soll ich das ganze anwenden, ohne mich selber zu verstellen, ohne meine Person ansich zu verändern?
    Ich will nicht wie ein Roboter andauernd nur funktionieren und mich verstellen.
    Ich will auch nicht immer darauf achten müssen, wie, was ich sage. Mich andauernd unter Kontrolle zu haben und meine Gefühle zu unterdrücken.
    Das ist auf dauer zu anstrengend.
    Ich will einfach ich sein und so akzeptiert werden wie ich bin, ohne ihm eine andere Person vorspielen zu müssen. Ihn akzeptiere ich ja auch so wie er ist ohne dass ich deswegen wegrenne.

    Wir wünschen uns doch alle, dass man einfach sich selbst sein kann, gegenseitiges Vertrauen und Liebe&Zuneigung. Dass man seinen Gefühlen freien lauf lassen kann, ohne sie zu zügeln.
    Ist dass denn nicht möglich, ohne dass die Beziehung scheitert, weil der Mann alles falsch interpretiert und dann auch noch an der Beziehung festhält, bis sie daran zu grunde gegangen ist, sie die Beziehung beendet oder er eine neue Frau findet.
    ???

    LG Sarina

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  6. Hallo, ich bin auf die Internetseite gestoßen und haben mir erst den kostenlosen Ratgeber angefordert und dann direkt das E-Book gekauft. Wenn ich es lese denke ich das mein Partner und ich über Wochen mit der Kamera beobachtet wurden und dieses Buch direkt von uns handelt. Ich finde mich genau in dieser Situation aktuell wieder. Mein Partner hat sich stark zurückgezogen, ist viel unterwegs und kaum zu Hause, er stellt mich und meine Bedürfnisse immer mehr in die zweite Reihe, ohne Rücksicht auf Verluste.
    Seit einer Woche versuche ich nun mit Hilfe der Anleitungen, mir wieder mein eigenes Leben aufzubauen und innere Ruhe zu finden. Immer wenn es mich innerlich aufwühlt, lese ich die Zeilen immer wieder und wieder und halte mir vor Augen, dass er nicht für mein Glück verantwortlich ist, sondern ich. Auf die gewohnten Anrufe reagiere ich viel später oder überhaupt nicht. Ich versuche mich ihm zu entziehen und zieh mich mehr zurück und verlasse den Raum um zb. mich mit einem Buch zu beschäftigen etc. … Hab mich im Fitness Center angemeldet und lange Aktivitäten die er schon ewig mit mir durchführen wollte, mir aber immer abgesagt hat, mach ich jetzt gut gelaunt allein oder mit Freunden.
    Es ist wirklich schwer für mich, grad weil wir zusammen wohnen aber ich seh hiermit wirklich eine Chance diese Beziehung zu „retten“. Ich hatte mich in den letzten Jahren selbst etwas verloren und mein Wohlbefinden immer mehr von ihm und seiner Aufmerksamkeit abhängig gemacht. Ich Spigel aktuell sein Verhalten sehr stark und was soll ich sagen, er fängt an mich zu testen, meldet sich tagsüber per sms kaum noch oder garnicht, oder geht noch viel öfters weg als zuvor, weil er weiß das er mich dadurch immer provoziert hat. Meine Reaktion war darauf immer Unverständnis, ich habe ihm immer gefragt warum er sich nicht meldet, kein Interesse an mir hat oder ob eine andere Frau in seinem Leben ist … Ich hab den Kontakt gesucht und jetzt kann ich sagen , ich war wirklich anhänglich und mit Sicherheit nervig.
    Jetzt reagiere ich ganz gelassen, mich interessiert es garnicht warum wir am tag nichts voneinander gehört haben, wenn er Freizeitplanungen hat, nörgel ich nicht mehr rum und sag ihm das er lieber etwas mit mir machen soll. Im Gegenteil ich wünsche ihm viel Spaß und schick ihm schon im Vorfeld weg und frag ihn ob er sich mit xy treffen möchte, da ich die Zeit für mich haben möchte. Wenn er weg ist kontaktiere ich ihn nicht laufend und frag was er macht … ich bin gespannt wie es weiter geht und setze große Hoffnung in diesen Ratgeber. Auf jeden Fall geht es mir deutlich besser und das ist es ja worauf es ankommt.

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  7. Lieber Herr van Bergen,

    Habe heute das Programm gestartet. Fühlte mich schon sofort nach dem Lesen so gestärkt! Vielen Dank!
    Ich frage mich nur ob es kontraproduktiv wäre ihn zu bitten in einem anderen Raum zu schlafen? Und mit welcher Begründung man dies dann ggf anspricht?!
    Würde mich riesig über eine Rückmeldung freuen!

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  8. Wie soll ich mich verhalten, wenn er sich getrennt hat und die Trennung sehr verletzend war, jedoch gemeinsame Kínder vorhanden sind, wir in verschiedenen Ländern mittlerweile wohnen und er jeden Tag mit seinem Kind skyped? Ich liebe ihn immer noch, er ist jedoch nur abweisend und kalt, manchmal auch verletzend mir gegenüber bzw. provokant. Ich befinde mich am Begin der Transformationsphase, weiss jedoch nicht, ob er sich in der Unverbindlichkeitsphase befindet oder ganz abgeschlossen hat aufgrund der Verletzungen. Wie soll ich mich verhalten, wenn zwangsweise Kontakt gehalten werden muss wegen des Kindes? Wir hatten eine 10 jährige Beziehung, zuletzt hab ich mich jedoch von ihm abhängig gemacht, finanziell u emotional, da ich Mutter u Hausfrau war. Wir hatten eigentlich viele gemeinsame Träume gehabt, sind jedoch auch durch eine Krise gegangen u haben uns dadurch evtl. selbst verloren. Auch gab es schon immer heftige Diskussionen zwischen uns. Wie soll ich mich verhalten in dieser Situation mit Kind u gibt es überhaupt noch eine Chance? Wäre Ihnen sehr dankbar für eine Antwort.

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  9. auch bei uns entstand nach 11 1/2 jahren die situation … viele kränkungen verletzungen und nun hat er noch eine freundin , das hat mich toal aus der bahn geworfen und alles ist bisher auf eis .. ich versuche mich trotz aller kränkungen so gut es geht auf mich zu konzentrieren zu gesprächen kommt es so gut wie nicht, weil ich ihn sofor aus dem haus geschickt habe zu seiner freundin. nun kommt er nur mehr auf meinen wunsch möglichst wenn ich nicht da bin nachhause. wie soll ich mich weiter verhalten ? lg lidi

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  10. Bei uns war es genau umgekehrt. Ich war diejenige die sich so wie der Mann in ihrem Beispiel verhalten hat und ich hätte tatsächlich dieses verhalten was Sie beschreiben von meinem Mann gebraucht um mich zu spiegeln…
    Inzwischen sind wir getrennt und es geht mir so deutlich besser. Er hätte sich aber auch langfristig nicht so transformiert “erhalten“ können.

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  11. Hallo Herr von bergen, wie soll man bei respektlosen Verhalten bzw unangessenen Verhalten des Freundes reagieren wenn man sich nicht sofort der Situation entzogen hat?man entzieht sich am nächsten Tag..kündigt man es an?

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  12. Gute. Morgen Herr von Bergen, was soll man tun, wenn der Partner sich sehr respektlos Verhalten hat und angedroht hat einen raus zu schmeisen und man. Ich sofort reagiert hat und sich der Situation entzogen hat. Man soll sich bestimmt am nächsten Tag entziehen. Sagt man dann was wenn man Weg fährt oder tut man es einfach? Wie geh man mit dieser Situation um?

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  13. Hallo Herr von Bergen, genau das was Sie beschrieben haben, so lief unsere Beziehung. Ich hab meinem Mann alles nachgetragen, hatte keine Hobbys, hab Freundinnen vernachlässigt und war nur noch die Hausfrau. Mein Mann hat sich nicht mehr für mich interessiert, nur noch halbherzig. Respektloses Verhalten war bei ihm Tagesordnung. Nun habe ich Ihre Phase 1 begonnen und muss sagen, dass mir die Umsetzung in den ersten Tagen sehr schwer fiel. Ich habe mich freundlich, distanziert verhalten und mein Mann hat reagiert, was ich toll fand. Er hat mir sogar Hausarbeitssachen abgenommen. Ich bin sehr begeistert und jetzt suche ich mir ein Hobby. Ausserdem wollte ich schon lange wieder in Teilzeit arbeiten. Unser Sohn ist 6 Jahre alt. Ich werde an den Phasen festhalten. Ich danke Ihnen.

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  14. hallo,
    wie kann ich das umsetzen, wenn wir eine fernbeziehung führen und uns sowieso nur alle 2-3 wochen sehen?
    danke für deine tips
    gruss moe

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  15. Wir sind seit knapp 10 Jahren zusammen. Verheiratet und ein Kind. Zu anfangs war er sehr sehr bemüht, hat sogar geklammert. Ich fühlte mich in der ersten Zeit sehr stark und gut. Aber nach etwa 2 Jahren spürte ich schon eine Veränderung, die Rollen tauschten sich. Seitdem bin ich die, die von ihm abhängig ist. Ich meckerte nur noch, täglich. Alles negative traf bei uns so ein wie oben beschrieben. Heute fing ich mit Phase 1 an und muss sagen, ich fühl mich teilweise schon besser. Ihm fiel es auch auf, dass ich heute anders war. Er kam öfter auf mich zu,was er sonst nicht machte und das schon an Tag 1,wow! Ich möchte nicht mehr die ängstliche, unzufriedene, misstrauische Ehefrau sein und hab Dank diesen Beitrag endlich angefangen, heute damit zu beginnen. Herzlichen Dank Martin von Bergen

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  16. Bei diesem Mann nützt mir Ihr Rat nichts mehr da wir endgültig getrennt und zerstritten sind werde aber Ihren Rat beim nächsten den es hoffentlich noch gibt ganz sicher beherzigen Danke!

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  17. Ihre Zeilen waren wie Balsam auf meiner Seele, die in der letzten Seit so viele Verletzungen davon getragen hat und nun endlich zu neuem Mut gekommen ist…. DANKE!!!!!

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